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Spatenstich für „Haus der Pflege“ in Owingen

OWINGEN - Die Stiftung Liebenau errichtet in der Owinger Grünwinkelstraße ein „Haus der Pflege“ mit 30 Plätzen. Aufgeteilt in zwei Wohngemeinschaften mit jeweils 15 Bewohnern, sollen dort voraussichtlich ab Ende 2019 ältere Menschen mit Unterstützungsbedarf ein neues Zuhause und eine neue Heimat finden. Mit dem symbolischen Spatenstich wurde am 14. September der offizielle Baubeginn eingeläutet. Unter dem Beifall zahlreicher Nachbarn und interessierter Bürger griffen Owinger Gemeinderäte, Bürgermeister Henrik Wengert, Vertreter der ausführenden Baufirmen, Architekten sowie Vertreter der Kirche und der Stiftung Liebenau zum Spaten.

Symbolischer Start für das „Haus der Pflege“ in Owingen (v. li.): Andreas Reinhardt (Architekturbüro Zyschka), Alexander Blassmann (Stiftung Liebenau), Frank Bechle ((F. K. Systembau), Arno Schindler (Gemeinderat Owingen), Klaus Vonbach (Ingenieurgesellschaft Karbus), Jörg Schirm (Gemeinderat Owingen), Rudolf Fischer (Gemeinderat Owingen), Karl-Friedrich Reiner (Bürgermeister a. D.), Henrik Wengert (Bürgermeister Owingen), Stefanie Locher (Geschäftsführerin Liebenau Leben im Alter), Roland Hund (Stiftung Liebenau), Diakon Matthias Hoppe (Seelsorgeeeinheit Überlingen), Horst Bucher (Gemeinderat Owingen), Albert Zuzej (Gemeinderat Owingen) und Bernhard Widenhorn (Ortsbaumeister).

„Mit dem künftigen Haus der Pflege erfährt unser Netz sozialer Betreuung eine wesentliche Bereicherung“, freute sich Owingens Bürgermeister Henrik Wengert.

Vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Gemeinde
„Für uns ist Owingen ein sehr gutes Beispiel, wie Leistungsangebote für ältere Menschen zusammen mit der Gemeinde entwickelt werden können“, erklärte Stefanie Locher, Geschäftsführerin Liebenau Leben im Alter, in ihrer Begrüßungsrede. Im Laufe vieler vertrauensbildender Gespräche mit dem Owinger Gemeinderat und Bürgermeister Henrik Wengert habe sich schnell herauskristallisiert, dass alle den gleichen konzeptionellen Ansatz verfolgen und der Fokus auf der Steigerung der Lebensqualität älterer Menschen liege. „Wir unterstützen ältere Menschen darin, ihr Leben in Würde und ihre Autonomie, so weit wie möglich, selbst zu gestalten“, so Locher. Die Gemeinde Owingen stellt der Stiftung Liebenau das Grundstück auf Erbpacht zur Verfügung, was angesichts der hohen Baukosten (4,6 Millionen Euro) das Projekt erst realisierbar machte.

Ein offenes und lebendiges Haus
Das Haus ist für ältere Menschen vorgesehen, die einen hohem Pflegebedarf haben und eine 24- Stunden-Betreuung benötigen. Jeder Bewohner erhält ein Einzelzimmer mit eigenem Bad. Fester Bestandteil jeder Wohngruppe ist ein großzügig gestalteter Gemeinschaftsraum mit eigener Küche und einem Wohn- und Esszimmer. Das Konzept basiert auf dem Ansatz, möglichst viele, auch hauswirtschaftliche Tätigkeiten, ganz nah am Bewohner zu erbringen. Diese können sich auch selbst einbringen oder aber mit ihren Sinnen (sehen, hören, riechen) an den Aktivitäten teilnehmen. Geplant ist eine enge Zusammenarbeit aller Mitarbeiter aus den verschiedenen Berufsgruppen. Gemeinsam mit den Bewohnern sollen sie deren Alltag gestalten. Hierbei sollen auch die Angehörigen eine große Rolle spielen. „Es soll ein offenes und lebendiges Haus entstehen“, wünscht sich Stefanie Locher.

Lückenschluss im Betreuungsangebot der Gemeinde
Owingens Bürgermeister Henrik Wengert freute sich, dass mit dem Bau des Pflegeheims eine Lücke im Betreuungsangebot der Gemeinde geschlossen worden sei und man mit der Stiftung Liebenau „einen bewährten Träger“ für ein solches „Haus der Pflege“ gefunden habe. „Die Stiftung Liebenau ist für ihre qualifizierten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bekannt“, stellte Wengert fest. Auch Diakon Matthias Hoppe (Seelsorgeeinheit Überlingen) begrüßte den Standort des neuen Pflegeheims mitten im Ortskern von Owingen, getreu dem Motto der Stiftung Liebenau „In unserer Mitte- der Mensch“.

Fakten:

Bauherr: Stiftung Liebenau


Künftiger Nutzer: Liebenau Leben im Alter gGmbH


Baubeginn: August 2018


Fertigstellung: ca. Dezember 2019


Gesamtbaukosten: 4,6 Mio. Euro plus weitere Ausstattungskosten von 300 000 Euro
Das Deutsche Hilfswerk (DHW) unterstützt die Baumaßnahme mit einem Zuschuss von rund 260 000 Euro. Zusätzlich wird ein KfW- Darlehen in Anspruch genommen (KfW Effizienzhaus 40), welches einen Tilgungszuschuss von 300 000 Euro beinhaltet.


Architekt:
Architekturbüro Zyschka, Mengen


Generalunternehmer: F. K Systembau

 

 

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Pressekontakt:

Stiftung Liebenau
Abteilung Kommunikation und Marketing
Vera Ruppert, Pressearbeit
Siggenweilerstr. 11 
88074 Meckenbeuren 
Telefon +49 7542 10-1181
vera.ruppert@stiftung-liebenau.de