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Technik und Menschlichkeit perfekt kombiniert

MECKENBEUREN-LIEBENAU – Im Haus der Pflege Dr. Albert Moll leben ältere Menschen, die bereits ein gewisses Maß an Unterstützungs- und Hilfebedarf benötigen, aber noch weitgehend selbstständig ihren Alltag gestalten. Dafür wurde ein modernes Wohnkonzept entwickelt, das ServiceWohnen. Das Besondere daran: Hier unterstützen digitale Systeme die Selbstständigkeit.

Immer ein offenes Ohr: Alexandra Retschitzegger betreut seit 2019 verantwortlich die Bewohnerinnen und Bewohner im ServiceWohnen in Tettnang.

Digitale Helfer in der Betreuung von älteren Menschen

Alexandra Retschitzegger betreut seit 2019 verantwortlich die Bewohnerinnen und Bewohner im ServiceWohnen in Tettnang. Im gemütlichen Gemeinschaftsbereich berichtet sie von ihrem Alltag. Eine Bewohnerin kommt vorbei, bleibt stehen und bittet Retschitzegger, doch später noch bei ihr vorbeizukommen. Sie müsste etwas besprechen, aber eilig sei es nicht. Im Vorbeigehen dreht sie sich noch einmal um und ruft: „Die Frau Retschitzegger hat alles für uns im Griff. Sie ist wunderbar!“ Auf Nachfrage untermauert sie das mit Verve: „Naja, ich kann halt leider nicht mehr ganz allein für mich sorgen, deswegen wohne ich jetzt hier. Auf Frau Retschitzegger kann ich mich fest verlassen. Sie unterhält sich mit mir, schaut nach dem Rechten. Ich vertraue ihr vollkommen.“

 

Selbstständigkeit plus Sicherheit

Die Bewohnerin – wie auch alle anderen im ServiceWohnen – kocht noch selber, kauft ein, putzt ihr geräumiges Appartement täglich ein bisschen und genießt vor allem die Sicherheit, die ServiceWohnen ihr ermöglicht. Damit meint sie nicht nur die warmherzige Alexandra Retschitzegger, sondern auch die technischen Assistenzsysteme, die hier zur Grundausstattung jedes Appartements gehören. Zum Beispiel das Wegelicht für den nächtlichen Gang ins Bad, den Notrufschalter oder die Sensoren, die ihre Bewegungsaktivitäten absichern und, wenn nötig, den ambulanten Pflegedienst informieren. Dank der individuell angepassten Assistenzsysteme ist Hilfe schnell da.

 

„Für uns ist es wichtig, die Selbstständigkeit zu fördern, aber auch ein hohes Maß an Sicherheit zu ermöglichen“, erklärt Alexandra Retschitzegger. Digitalisierung sei dabei sehr hilfreich. „Die Kombination aus Technik und menschlicher Zuwendung ist perfekt.“ Daher gibt es in den Pantry-Küchen eine automatische Herdabschaltung. Wer also gerade etwas auf dem Herd stehen habe, aber zeitgleich im Fernsehen einen spannenden Film sehe und darüber alles vergesse, werde nicht plötzlich von Rauchschwaden überrascht, sondern eher von der kaltgewordenen Suppe. Retschitzegger lacht: „Das wünsche ich mir zuhause auch manchmal.“

 

Ein gutes Gefühl

Die junge Frau ist Gesundheits- und Krankenpflegerin und hat ein Pflegestudium abgeschlossen. Unter der Woche kommt sie täglich ins Haus, nimmt sich Zeit, organisiert Freizeitaktivitäten, unterstützt bei der Körperpflege und hat ein waches Auge auf das Funktionieren der unauffälligen technischen Helferlein im Hintergrund. Das ist für alle, die ihr bisheriges Zuhause gegen das angenehme Leben mit ServiceWohnen getauscht haben, ein gutes Gefühl.

 

 

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