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Timo Hildebrand ist beindruckt von der Stiftung Liebenau

MECKENBEUREN-LIEBENAU – Der Strafraum war sein Terrain, in der Rolle als Botschafter der DFB-Stiftung Sepp Herberger betritt er Neuland: Timo Hildebrand. Einer seiner offiziellen Auftritte führte den ehemaligen Nationaltorhüter nun in die Stiftung Liebenau. Nach einem informativen Rundgang durch die Liebenauer Arbeitswelten warteten gut 30 Kicker mit Einschränkungen zur Autogrammstunde im Glashauscafé.

Nico Rutzer (li.) zeigte seinem Idol Timo Hildebrand (re.) stolz seinen Arbeitsplatz.

Als neuer Botschafter der DFB-Stiftung Sepp Herberger informierte sich Timo Hildebrand in der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen.

Nahm sich zum Abschluss seines Besuches viel Zeit für die Fragen seiner Fans: Ex-Nationaltorhüter und Botschafter der Stiftung Sepp Herberger, Timo Hildebrand.

Wenn der VfB Stuttgart seinen neuen Trainer benennt, gibt es auch in der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen kein wichtigeres Thema. Schon gar nicht, wenn sich der Torwart der Stuttgarter Meistermannschaft von 2007 als kompetenter Diskussionspartner anbietet. So freute sich VfB-Fan Nico Rutzer, als Timo Hildebrand plötzlich an seiner Werkbank im Schreinerbereich auftauchte. Der Ex-Profi ist inzwischen Botschafter der DFB-Stiftung Sepp Herberger, die sich insbesondere in der Förderung des Behindertenfußballs engagiert.

 

Auch in den Einrichtungen der Stiftung Liebenau rollt natürlich der Ball. An verschiedenen Standorten gibt es mehrere Teams, die aus Kickern mit Beeinträchtigungen bestehen. Sie trainieren wöchentlich und nehmen sogar an internationalen Turnieren teil. Nico Rutzer ist einer von ihnen. Er konnte seinem VfB-Idol stolz von seiner Nominierung für ein Auswahlturnier berichten, das im nächsten Jahr in Dubai stattfindet. Wie Nico Rutzer arbeiten viele der begeisterten Fußballer in den Liebenauer Arbeitswelten oder bereiten sich hier im Rahmen des Berufsbildungsbereiches auf die Herausforderungen des Ersten Arbeitsmarktes vor. Davon zeigte sich auch Timo Hildebrand beeindruckt: „Es ist toll zu sehen, wie hier Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen in den Berufsalltag integriert werden.“

 

Der Besuch der DFB-Delegation, zu der auch der Stellvertretende Geschäftsführer Nico Kempf gehörte, ist in Liebenau inzwischen zur Tradition geworden. Und so durfte für die gut 30 Kicker von Dynamo Lukas, Lokomotive Hegenberg und des FC Rosenharz ein Highlight natürlich nicht fehlen – Stichwort Selfie-Alarm! Zum Schluss stellte sich Timo Hildebrand natürlich noch geduldig den Fragen im vollbesetzten Glashauscafé des Liebenauer Landlebens. Ob Markus Weinzierl nun der richtige Mann für den VfB ist, da ist auch Hildebrand nicht schlauer als jeder normale Fan in Liebenau.

 

 

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Pressekontakt:

Stiftung Liebenau
Abteilung Kommunikation und Marketing
Vera Ruppert, Pressearbeit
Siggenweilerstr. 11 
88074 Meckenbeuren 
Telefon +49 7542 10-1181
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