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Vernissage zur Fotoausstellung „mehr oder weniger normal besonders“

LINDAU - Am Montagabend wurde die Fotoausstellung „mehr oder weniger normal besonders“ in der Volkshochschule Lindau feierlich eröffnet.

Die Besucher konnten die besonderen Bilder bei einem Glas Sekt und interessanten Gesprächen betrachten.

Ein Foto vor den Fotografien.

Unter den rund 50 Besuchern waren auch die stellvertretenden Landrätinnen Margret Mader und Barbara Krämer-Kubas und in Vertretung des Oberbürgermeisters, Stadtrat Werner Schönberger. Sie alle waren der Einladung des Behindertenbeirats im Landkreis Lindau, der Offenen Behindertenarbeit im Landkreis Lindau, der Stiftung Liebenau Lindau und der vhs Lindau gefolgt. Bei  ihrer Ankunft wurden sie von einer Pantomimegruppe der Lebenshilfe Lindenberg begrüßt. Nach der offiziellen Begrüßung durch Horst Lischinski, Leiter der vhs Lindau, und einer kurzen Einführung konnten die Besucher die besonderen Bilder bei einem Glas Sekt und interessanten Gesprächen betrachten.

 

Die Ausstellung des Augsburger Vereins „einsmehr“ umfasst 24 Porträts von Kindern und Jugendlichen mit Down-Syndrom. Die Bilder wurden in verschiedenen Alltagssituationen – beim Spielen, beim Sport oder im Schwimmbad – aufgenommen. Entstanden sind Fotografien, die ein positives und lebensbejahendes Bild von Menschen mit Down-Syndrom zeichnen, wie Angela Karl von der Stiftung Liebenau in ihrer Einführung zur Ausstellung schilderte. Auf der einen Seite zeigen die Bilder Normalität, auf der anderen Seite wird sichtbar, dass die abgebildeten Menschen – mehr oder weniger – sind wie alle Menschen – jeder für sich etwas Besonderes.

 

Das Besondere an der Ausstellung in der vhs ist, dass die Bilder um Fotografien von erwachsenen Menschen mit Down-Syndrom ergänzt wurden. Diese Bilder wurden von der Fotografin Linda Sendlinger in den Lindenberger Werkstätten der Lebenshilfe aufgenommen. Im Rahmen eines Projektes bewegten sich die abgebildeten Personen zu Musik und wurden dabei fotografiert, wie Eike von Hoyer, Vorsitzender des Behindertenbeirats im Landkreis Lindau erzählte.