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Weiterbildung: Intensivprogramm für Pflegedienstleitungen

LIEBENAU – Fast ein Jahr lang haben sich sieben Führungskräfte aus Häusern der Pflege der Stiftung Liebenau mit ausgewählten Projekten beschäftigt. In ihrer Rolle als Führungskraft, Bindeglied und Multiplikator zwischen Bewohnern, Angehörigen und Mitarbeitern standen ihnen Vorgesetzte, interne und externe Berater sowie ein Coach zur Seite. Mit ihren positiven Projektergebnissen haben sie den Abschluss der Weiterbildung an der Akademie Schloss Liebenau mit einer Zertifikatsübergabe durch die Geschäftsführung würdig gefeiert.

Fachlich und persönlich weitergebildet: Gruppenfoto der Absolventen des Intensivprogramms für Pflegedienstleistungen mit ihren Einrichtungsleitern und (rechts) Dr. Alexander Lahl, Geschäftsführer der Liebenau Leben im Alter sowie Coach Hubert Kuhn (links).

Als Bindeglied und Multiplikator gestärkt

„Ich habe die bisher angebotenen drei Module des Entwicklungsprogramms für Führungskräfte durchlaufen und mich sehr gefreut, meine Fortbildung nun mit dem vierten Modul, dem Intensivprogramm für Pflegedienstleitungen, abrunden zu können“, sagt Georg Schlegel, Pflegedienstleiter des Hauses St. Josef in Brochenzell. „Durch das begleitete Praxisprojekt ist der Austausch und die Kommunikation in unserem Haus noch fachlicher und intensiver geworden.“ Begonnen hatte dieses abschließende Modul mit einer zweitägigen Veranstaltung im Januar 2017.

 

Dabei haben die Teilnehmer insbesondere die Einführung der internen Qualitätsentwicklung (EQE) und das Strukturmodell auf Basis des eigenen Verantwortungsbereichs analysiert und ein Praxisprojekt für sich definiert. Georg Schlegel wählte die Einführung der EQE. Seine Aufgabe war es nun, eine neue Stelle zu etablieren, die sowohl die Führungskräfte als auch die Pflegenden unterstützt und so die Qualität im Haus verbessert. Eine Herausforderung, denn der Sonderpersonalschlüssel ‚Qualität‘ ist neu und entsprechende Konzepte der Stiftung Liebenau für die Pflege, Praxisanleitung und Hygiene gibt es erst seit Juli 2016.

 

Impulse, Begleitung und Austausch

Während der elfmonatigen Weiterbildung stand die Einführung der internen Qualitätsentwicklung, eines Strukturmodells mit personenzentrierter Pflege und reduzierter Bürokratie auf dem Programm. Und auch die Neuorganisation eines Haus war ein Thema. Die Teilnehmer konnten sich außerdem von internen Experten für Qualitätsmanagement oder für Betriebswirtschaft anleiten, begleiten und beraten lassen. Bei Bedarf wurden sie von einem externen Coach im Projektmanagement und in der persönlichen Führungsentwicklung unterstützt.

 

In allen Praxisprojekten ging es neben der Schulung vor allem um eine intensive, fachliche Kommunikation mit den Mitarbeitern und Vorgesetzten. „Sie haben Ihre Rolle als Führungskraft, Bindeglied und Multiplikator bei der Einführung der EQE, des Strukturmodells oder einer neuen internen Organisation hervorragend gemeistert“, lobte Dr. Alexander Lahl, Geschäftsführer der Geschäftsführer der Liebenau Leben im Alter, die Leistung auf der Abschlussfeier zum Intensivprogramm für Pflegedienstleitungen.

 

Gute Basis zum Weiterarbeiten

„Das ist eine tolle Fortbildung, weil sie mich tatsächlich in meinem täglichen Tun weitergebracht hat“, sagt Joyce Dornhege, Einrichtungsleiterin des Hauses St. Leonhard in Isny. „Das wissenschaftlich fundierte Arbeiten im Austausch mit unserem Coach hat mich sicherer gemacht. Auf Basis dessen, was ich gelernt und erreicht habe, kann ich sehr gut weiterarbeiten.“

Akademie Schloss Liebenau

Akademie Schloss Liebenau bietet ein umfangreiches Programm an Fort- und Weiterbildungen für den sozialen Bereich an, insbesondere auch für die Arbeit in der Pflege.

 

Weitere Informationen unter www.fortbilden-entwickeln.de.

 

Das Fortbildungsprogramm 2018 zum Download.

 

 

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Stiftung Liebenau
Abteilung Kommunikation und Marketing
Vera Ruppert, Pressearbeit
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