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Welt- Down-Syndrom-Tag an der Freien Schule Lindau

LINDAU – Zum Welt-Down-Syndrom-Tag am 21. März fanden sich rund 70 Interessierte zu der Veranstaltung "eine mehr – Begegnungen und Geschichten" in der Freien Schule in Lindau ein.

Zahlreiche Interessenten kamen am Welt-Down-Syndrom-Tag zu der Veranstaltung "eine mehr – Begegnungen und Geschichten" nach Lindau.

Zum ersten Mal wurde in diesem Jahr in Lindau auf den Welt-Down-Syndrom- Tag aufmerksam gemacht, der weltweit seit 2006 jedes Jahr am 21. März begangen wird. Dieses Datum symbolisiert das dreifache Vorhandensein des 21. Chromosoms.

 

Die pädagogische Leiterin der Freien Schule Sabine Starz war engagierte Gastgeberin der Veranstaltung. OrganisatorInnen waren die Offene Behindertenarbeit mit Christa Bader und Bettina Schossig, die Stiftung Liebenau Teilhabe mit Angela Karl und der Behindertenbeirat im Landkreis Lindau mit Eike von Hoyer. Sie nahmen die Fotoausstellung „mehr oder weniger normal besonders“ in der vhs Lindau zum Anlass, um auf den Welt-Down-Syndrom-Tag aufmerksam zu machen. Die Ausstellung zeigt noch bis zum 6. April 2017 Porträts von Menschen mit Down-Syndrom.

 

Ich freue mich auf den schönen Abend", sagt Markus Pewestorf aus Lindenberg zur Begrüßung der mehr als 70 Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Markus hat das Down Syndrom, wie rund 50.000 Menschen in Deutschland. "Es geht um Mut", sagt Robert Pakleppa, Gründungsmitglied der Freien Schule Lindau. Mut, auf einander zuzugehen, einander achtsam zuzuhören und Veränderungen zuzulassen.

 

Sechs Geschichten von Menschen, die mit Down-Syndrom geboren sind, oder von Eltern und Geschwistern von Menschen mit Down-Syndrom, standen im Mittelpunkt des Abends der Begegnung. Lebensgeschichten wie "Mein Leben ist schön ..." oder "Meine Schwester ist anders...". In verschiedenen Räumen konnte man sich bei den Erzählenden einfinden und ansprechen lassen. Man konnten Fragen stellen und in einen Dialog treten. So schilderten betroffene Eltern auch, dass sich die Gesellschaft in den vergangenen Jahren erfreulicherweise mehr für Menschen mit Behinderung geöffnet hat. Die Freude und Offenheit in ihren Gefühlen, mit der Menschen mit Down-Syndrom immer wieder berühren, wird als große Bereicherung verstanden.