Seitlich streichen für weitere Aufgabenfelder <>

Zahlreicher Fachkräfte-Nachwuchs: Berufsbildungswerk verabschiedet 153 Absolventen

RAVENSBURG – 153 junge Menschen mit besonderem Teilhabebedarf, darunter auch einige externe Schülerinnen und Schüler, haben am Ravensburger Berufsbildungswerk Adolf Aich (BBW) der Stiftung Liebenau ihre Ausbildung abgeschlossen. Mit einer bunten Absolventenfeier wurden die frisch gebackenen Fachkräfte in ihre berufliche Zukunft verabschiedet.

Geschafft! Allen Grund zum Jubeln haben 153 junge Menschen, die im Berufsbildungswerk Adolf Aich (BBW) in Ravensburg den Abschluss ihrer Berufsausbildung feierten.

Davut Sahin berichtete von seinem beruflichen Werdegang und der Grundlage, die dafür im BBW gelegt wurde.

Schlag auf Schlag ging es bei der Improvisations-Comedy von Jutta Klawuhn und Alex Niess.

Die BBW-Band, bestehend aus Ausbildern und Azubis, übernahm die musikalische Begleitung.

Gute Stimmung und allen Grund zum Feiern

„Nennt mir einen Beruf!“ – „Schnell, ich brauche ein neues Gefühl!“ – Schlag auf Schlag ging es bei der Improvisations-Comedy von Jutta Klawuhn und Alex Niess. Spontan und begleitet von vielen Lachern griffen die beiden Schauspieler vom Theater Ravensburg die vom Publikum zugerufenen Stichworte auf. Und so wurden Klischees über Informatiker ebenso durch den Kakao gezogen wie jene über die Zimmerer. Zwei von zahlreichen Berufen, in denen die Absolventen im BBW in den vergangenen Jahren erfolgreich ausgebildet wurden. Grund genug, gemeinsam mit Lehrern, Ausbildern, Bildungsbegleitern und Angehörigen im BBW-Foyer den Abschluss eines wichtigen Lebensabschnittes zu feiern. Ein Weg, der für viele nicht so einfach war. Und trotzdem haben sie ihn mit der individuellen Unterstützung durch das BBW und die Josef-Wilhelm-Schule gemeistert.

 

Fürs Leben gelernt

„Bei uns zählt nicht, wo man herkommt, sondern wo man hin will“, zitierte Joachim Krimmer, Präsident der Handwerkskammer Ulm, in seinem Grußwort einen der eigenen Werbeslogans. Er lobte die „tolle Leistung“ der Absolventen: „Sie haben nicht nur für ihren beruflichen Werdegang gelernt, sondern auch fürs Leben“, betonte Krimmer und rief die neuen Fachkräfte dazu auf, sich jetzt neue Ziele zu stecken: „Bauen und basteln sie an Ihrer Zukunft!“

 

Ein Ex-Azubi erinnert sich

Wie das geht, erfuhren die Absolventen von einem, der schon im Jahre 2003 sein Zeugnis im BBW bekommen hatte. Davut Sahin – einst Schreiner-Azubi, jetzt zweifacher Familienvater und seit nunmehr 13 Jahren bei seiner aktuellen Firma fest angestellt – berichtete von seinem beruflichen Werdegang und der Grundlage, die dafür im BBW gelegt worden sei. Sein Wunsch für den Abschlussjahrgang 2017: „Ich drücke euch die Daumen, dass ihr es auch schafft.“

 

Fit für den Arbeitsmarkt

Die Voraussetzungen dafür sind jedenfalls gut. Mit ihren Zeugnissen und Gesellenbriefen in der Tasche können die jungen Frauen und Männer nun als gut ausgebildete Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt durchstarten. Herbert Lüdtke, Geschäftsführer des Liebenau Berufsbildungswerks, zollte den Absolventen Respekt für ihr Durchhaltevermögen und ihren Mut, sich auf Neues eingelassen zu haben. Neben der Fachlichkeit, so betonte Lüdtke, komme es in unserer heutigen Gesellschaft mehr denn je aber auch auf einen Wert an, den die Stiftung Liebenau mit dem Symbol des Barmherzigen Samariters schon in ihrem Logo trage: Menschlichkeit.

 

Poetry Slam, Segen und Musik

Ob Nachdenkliches, Lustiges oder Berührendes – das bunte Programm, unter der Moderation der Azubis Christian Fleischmann und Malte Eisenberg, sorgte für viel Abwechslung und Unterhaltung. So berichtete der angehende Fachlagerist und Poetry Slammer Oliver Kramer in Reimform über den Ausbildungsalltag. Die BBW-Band, bestehend aus Ausbildern und Azubis, übernahm die musikalische Begleitung, und Lehrerin Tanja Heckmann gab den Absolventen besinnliche Segensworte mit auf den Weg.

 

Dank an 500 Partnerbetriebe

Zu guter Letzt dankte Oliver Schweizer, Leiter der Abteilung Bildungsbegleitung, auch „den rund 500 Partnerbetrieben, mit denen wir zum Teil schon seit Jahrzehnten eine gute Kooperation pflegen“. Und an die Absolventen gerichtet sagte er: „Wir sind alle sehr stolz auf euch.“

 

 

Wenn Sie sich für unsere Newsletter interessieren, melden Sie sich bitte hier an:

Newsletter Inklusion
Newsletter Spenden



Pressekontakt:

Stiftung Liebenau
Abteilung Kommunikation und Marketing
Vera Ruppert, Pressearbeit
Siggenweilerstr. 11 
88074 Meckenbeuren 
Telefon +49 7542 10-1181
vera.ruppert@stiftung-liebenau.de