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Zu einem Sozialtherapeutischen Wohnheim gehört ein Garten

MECKENBEUREN – In Hegenberg entsteht ein neues Sozialtherapeutisches Wohnheim der Stiftung Liebenau mit 48 Wohnplätzen für Kinder und Jugendliche. Eine großzügige Gartenanlage gehört dabei zum Wohnkonzept. Deren Bau wird nun durch eine Spende von 5.000 Euro und ein Auszubildenden-Projekt vom Unternehmen F. K. SYSTEMBAU GmbH unterstützt.

Dr. Markus Nachbaur (Vorstand der Stiftung Liebenau), Verena Rehm (Fundraising, Stiftung Liebenau) und die beiden Geschäftsführer von F. K. SYSTEMBAU GmbH Frank Bechle und Ewald Schmauder bei der Spendenübergabe.

Der großzügig angelegte Garten, der den Neubau umrahmt, ist ein wichtiger Bestandteil. „Der Garten bietet Möglichkeiten zur Auszeit. Auch die Beschäftigung mit der Natur ist für die Bewohnerinnen und Bewohner mit einer Behinderung oder einer psychischen Erkrankung ein elementarer Teil des Alltags“, erläutert Dr. Markus Nachbaur, Vorstand der Stiftung Liebenau. Er rechne mit Gesamtkosten von 150.000 Euro für die Außenanlage. Eine Finanzierung der Außenanlage sei jedoch über Förderzuschüsse nicht gegeben und soll über Spenden ermöglicht werden.

 

Ein Ort zum Leben

In dem geschützten Grünareal sollen einzelne Inseln entstehen, die den verschiedenen Altersgruppen der Bewohnerinnen und Bewohner gerecht werden. So ist ein Bereich für die Jüngeren geplant, der mit Schaukeln, einer Nestschaukel und einem Sandkasten mit Wasserplatz ausgestattet ist. Eine offene Hütte soll ermöglichen, dass man sich auch bei schlechtem Wetter draußen aufhalten kann. Auch ein Grillplatz sei geplant. Auf einer großen Wiesenfläche soll ein Netz für Ballspiele gebaut werden und auch mobile Fußballtore, ein Outdoor-Tischkicker und eine Tischtennisplatte sind in Planung.

 

„Ein tolles Praxisprojekt“

Seit vielen Jahren arbeitet die Firma F. K. SYSTEMBAU, mit Hauptsitz in Münsingen, mit der Stiftung Liebenau zusammen. „Uns überzeugt das Konzept, sodass wir uns entschlossen haben, die Außenanlage zu fördern“, meint Frank Bechle, Geschäftsführer von F. K. SYSTEMBAU. Beim Betrachten der Baupläne kommt spontan die Idee auf, die Stiftung Liebenau beim Bau des Gartens zusätzlich durch ein Praxisprojekt der Auszubildenden zu unterstützen. „Wir sind ein leidenschaftlicher Ausbildungsbetrieb. Mit einem solchen Projekt könnten die Azubis auch in der Begegnung mit den Bewohnerinnen und Bewohnern sicher viel lernen“, bekräftigt Ewald Schmauder, ebenfalls Geschäftsführer. Die Auszubildenden könnten eine Feuerstelle mit Sitzgelegenheiten und das Fundament für die geplante Hütte anlegen. Dr. Markus Nachbaur zeigt sich begeistert: „Genau solche Partner brauchen wir!“

 

 

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Pressekontakt:

Stiftung Liebenau
Abteilung Kommunikation und Marketing
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