Seitlich streichen für weitere Aufgabenfelder <>

Kooperation verbindet Kontinente

ULM– Seit 2015 engagieren sich Jugendliche und Mitarbeitende aus dem Regionalen Ausbildungszentrum (RAZ) und der Max-Gutknecht-Schule (MGS) der Stiftung Liebenau für ein Bildungsprojekt in Uganda. In einer gemeinsamen Spendenaktion mit dem Ulmer Unternehmen „Gutes von hier“ sammelten sie nun 3.150 Euro, die dem Bildungsprojekt in Afrika zugutekommen.

Jugendliche und Mitarbeitende sammelten stolze 3.150 Euro für das Bildungsprojekt „TAVOTI“ in Afrika.

Dank kam per Brief

„Wir bedanken uns sehr für Ihre Partnerschaft, Liebe und Unterstützung“, steht in dem Brief, der die beiden Bildungseinrichtungen in der Ulmer Schillerstraße 15 erreichte. Stolz verweist die Absenderin Florence Ndoohe auf das, was in Uganda im Rahmen des Projektes „Talents Vocational Training Institute“, kurz TAVOTI, auch dank der Unterstützung aus Ulm in den letzten Jahren erreicht werden konnte. Sie hat das Projekt TAVOTI nicht nur mitgegründet, sondern leitet auch die gleichnamige Schule, die aus bisherigen Spendenmitteln in der Stadt Katikamu saniert wurde. Aber auch landwirtschaftliche Projekte, wie ein Süßkartoffelfeld auf einer 1,2 Hektar großen Anbaufläche, wurden maßgeblich vorangetrieben, um die Schülerinnen und Schüler auch mit der nötigen Energie versorgen zu können.

 

Backen für den guten Zweck

Um die enorme Spendensumme aufzubringen, kooperierten die Ausbildungsbäckerei des RAZ diesmal mit „Gutes von hier“, einem Ulmer Unternehmen, dass sich auf die Vermarktung regionaler Produkte und Köstlichkeiten spezialisiert hat. Von den im RAZ gebackenen Ulmer Spatzen und Biberle gingen jeweils 50 Cent in den Spendentopf. Bei insgesamt fast 2 500 Tüten Gebäck war bereits ein ordentlicher Spenden-Grundstein gelegt. Die Auszubildenden und Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedener Berufsvorbereitungskurse wollten aber noch was drauflegen und organisierten unter dem Motto „Ausbildung und Schule - Hand in Hand“ eine Tombola nebst Verkaufsständen. So viel Einsatz begeisterte auch Einrichtungsleiter Johannes Hettrich: „Es ist toll zu sehen, wie motiviert unsere Jugendlichen diese Spendenaktion unterstützt haben und so maßgeblich zu diesem tollen Ergebnis beigetragen haben.“

 

 

Inklusion ist bunt, vielfältig – und niemals langweilig. Wie lebendig Inklusion in der Stiftung Liebenau umgesetzt wird, lesen Sie in unserem Newsletter „Liebenau inklusiv“ > 

 


Pressekontakt:
Stiftung Liebenau
Abteilung Kommunikation und Marketing
Vera Ruppert, Pressearbeit
Siggenweilerstr. 11 
88074 Meckenbeuren 
Telefon +49 7542 10-1181
presse@stiftung-liebenau.de