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Prädikat ausbildungsreif

RAVENSBURG – Wichtiges Etappenziel auf dem Weg in den Job geschafft: 82 junge Menschen mit besonderem Teilhabebedarf haben im Ravensburger Berufsbildungswerk (BBW) der Stiftung Liebenau ihre Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB) abgeschlossen. Die meisten von ihnen starten gleich nach den Sommerferien in eine Ausbildung. Dafür fit zu werden – das war das große Ziel der elfmonatigen BvB.

Berufsvorbereitung geschafft, nun kann es für die meisten der über 80 Absolventen der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme (BvB) am Berufsbildungswerk der Stiftung Liebenau mit einer Ausbildung losgehen.

Einsatz, Vertrauen, Stolz

Einsatz, Vertrauen und Stolz. Diese drei prägenden Worte griff BBW-Geschäftsführer Christian Braun in seinem Grußwort auf. So habe jeder Absolvent in den vergangenen Monaten viel Einsatz gezeigt, dabei Vertrauen in die eigenen Stärken sowie in das Berufsbildungswerk gehabt und nun allen Grund, stolz auf sich zu sein: „Sie haben etwas erreicht. Sie sind jetzt reif für eine Ausbildung.“

 

Für die meisten geht’s im BBW weiter

Und die allermeisten der Jugendlichen nehmen auch dieses nächste Kapitel im Ravensburger BBW in Angriff: „Rund drei Viertel von Ihnen werden hier bei uns im Herbst in eine Ausbildung starten“, freute sich Geschäftsführer Braun. Auf diese Herausforderung wurden die jungen Menschen während ihrer BvB intensiv vorbereitet, und die BBW-Mitarbeiter – so Manfred Haas, Leiter der Abteilung Bildung und Arbeit – schlugen dabei alle nötigen „pädagogischen Purzelbäume“, um ihre Schützlinge zur Ausbildungsreife zu führen.

 

In elf Monaten zur Ausbildungsreife

Begonnen hatte alles vor knapp einem Jahr mit der Eignungsanalyse, in der die Talente, Stärken und Interessen der einzelnen Jugendlichen ebenso festgestellt wurden wie die Bereiche, in denen noch Nachholbedarf bestand. Danach ging es darum, die verschiedensten Tätigkeitsfelder kennenzulernen und so herauszufinden, was einem besser liegt: der Holzbereich vielleicht, die Gastronomie oder ein Job im Metallbereich, im Büromanagement, als Fachinformatiker oder auf dem Bau. In den letzten Monaten der BvB holten sich die Teilnehmenden dann den Feinschliff für ihre Ausbildungsreife. Und sechs von ihnen machten parallel dazu sogar auch noch ihren Hauptschulabschluss.

 

Spannende Praxisprojekte

Alle Jugendlichen verschrieben sich mit viel Engagement den verschiedenen Praxisprojekten, die nun bei der Abschlussfeier präsentiert wurden – ob gemauerte und gezimmerte Häusermodelle, verschiedene Werkstücke aus Metall oder ein funktionsfähiger Retro-Videospielautomat. Bevor BvB-Betriebsleiter Hugo Glückler die Absolventen in die wohlverdienten Ferien verabschiedete, bedankten sich diese noch bei ihren Ausbildern. Jeder Jugendliche sei „sehr intensiv gefördert und unterstützt“ worden. Und die Mitarbeiter im Berufsbildungswerk seien „auch als Menschen immer für uns da“ gewesen – mit einem „stets offenen Ohr“.

 

 

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