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So gut schmeckt Bildung: Tag der offenen Tür in Ulms „Schillerstraße 15“

ULM – Viele Mitmach-Aktionen für Groß und Klein, Musik, Theater, Kunst, Leckeres aus Küche, Metzgereiladen und Backstube, eine Tombola und natürlich viele Infos zu den Angeboten der Stiftung Liebenau in Ulm: Der diesjährige Tag der offenen Tür in der „Schillerstraße 15“ hat den zahlreichen Besuchern wieder ein buntes Programm geboten. Dabei spielte auch ein kleines Büchlein eine wichtige Rolle.

So werden richtige Brezeln gemacht: Ausbildung live erleben hieß es beim Tag der offenen Tür der „Schillerstraße 15“ unter anderem in der hauseigenen Backstube.

Infos rund um den Berufsstart für Jugendliche mit besonderem Teilhabebedarf: Die Bildungsprofis des Regionalen Ausbildungszentrums (RAZ) Ulm standen allen Interessierten Rede und Antwort.

Neben RAZ und Max-Gutknecht-Schule, die im vergangenen Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum feierten, präsentierten sich auch weitere Einrichtungen der Stiftung Liebenau in Ulm: die „Lebensräume für Jung und Alt“ sowie die Ambulanten Dienste für Menschen mit Behinderungen. Zudem informierte mit der Gustav-Werner-Schule ein Kooperationspartner der „Schillerstraße 15“ über das Angebot der Berufsvorbereitenden Einrichtung (BVE).

Ausbildung live erleben – nach diesem Motto ließen sich die Jugendlichen des Regionalen Ausbildungszentrums (RAZ) und der Max-Gutknecht-Schule bei ihrer Arbeit in den verschiedenen Berufen über die Schultern schauen. So zeigten die Profis von morgen in der Backstube, wie Brezeln professionell geschlungen werden, und die Azubis in der Hauswirtschaft kredenzten für ihre Gäste leckere Pinguine zum Vernaschen oder luden Kinder zum kreativen Osterbasteln ein.

Wie fühlt sich ein betagter Mensch im Alltag, wenn die Kräfte nachlassen, man schlechter hört und sieht? Diese Selbsterfahrung ermöglichten die angehenden Alltagsbetreuerinnen den Besuchern. Mit Hilfe eines Outfits zur Alterssimulation ließen sie einen die Erlebniswelt älterer Menschen mit den typischen Einschränkungen am eigenen Leib spüren.

Der Clou: Auf der Bühne standen junge Migrantinnen und Migranten aus der VABO-Klasse der Max-Gutknecht-Schule. Freiheit, Würde, Schutz: Scheinbar Selbstverständliches bekam – aus der Perspektive von Geflüchteten erklärt – eine besonders eindrucksvolle Note. Die Botschaft: „Jeder Mensch ist wertvoll, weil er Mensch ist.“

„Artikel 1: Die Würde des Menschen ist unantastbar“ – Die Schülerinnen und Schüler des VABO, ein spezielles Berufsvorbereitungsjahr für Jugendliche ohne Deutschkenntnisse, brachten beim Tag der offenen Tür in der „Schillerstraße 15“ ein Theaterstück über unsere Grundrechte auf die Bühne.

„Hollywood meets RAZ“: ein Oscar für das Ausbildungsrestaurant des Regionalen Ausbildungszentrums (RAZ) Ulm.

Blick hinter die Kulissen

Ausbildung live erleben – nach diesem Motto ließen sich die Jugendlichen des Regionalen Ausbildungszentrums (RAZ) und der Max-Gutknecht-Schule bei ihrer Arbeit in den verschiedenen Berufen über die Schultern schauen. So zeigten die Profis von morgen in der Backstube, wie Brezeln professionell geschlungen werden. Die Azubis in der Hauswirtschaft kredenzten für ihre Gäste leckere Pinguine zum Vernaschen oder luden Kinder zum kreativen Osterbasteln ein.

 

Alterssimulation

Wie fühlt sich ein betagter Mensch im Alltag, wenn die Kräfte nachlassen, man schlechter hört und sieht? Diese Selbsterfahrung ermöglichten die angehenden Alltagsbetreuerinnen den Besuchern. Mit Hilfe eines Outfits zur Alterssimulation ließen sie einen die Erlebniswelt älterer Menschen mit den typischen Einschränkungen am eigenen Leib spüren.

 

Berufliche Perspektiven

Ob dieser Beruf oder ein ganz anderer, ob Berufsvorbereitung oder Ausbildung: Welche Chancen es in der „Schillerstraße 15“ für junge Menschen mit besonderem Teilhabebedarf gibt, hierzu stand das Team der RAZ-Bildungsbegleitung allen Interessierten ausführlich Rede und Antwort.

 

Unser Grundgesetz – erklärt von Geflüchteten

In der Aula drehte sich derweil alles um ein kleines Büchlein: das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Wozu braucht es eine Verfassung? Was steht da überhaupt alles drin? Und was bedeutet Menschenwürde? Mit diesen Fragen beschäftigte sich ein Theaterstück zum Thema Grundrechte. Der Clou: Auf der Bühne standen junge Migrantinnen und Migranten aus der VABO-Klasse der Max-Gutknecht-Schule. Freiheit, Würde, Schutz: Scheinbar Selbstverständliches bekam – aus der Perspektive von Geflüchteten erklärt – eine besonders eindrucksvolle Note. Die Botschaft: „Jeder Mensch ist wertvoll, weil er Mensch ist.“

 

Infos über Wohn- und Betreuungsangebote

Neben RAZ und Max-Gutknecht-Schule, die im vergangenen Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum feierten, präsentierten sich auch weitere Einrichtungen der Stiftung Liebenau in Ulm: die „Lebensräume für Jung und Alt“ sowie die Ambulanten Dienste für Menschen mit Behinderungen. Zudem informierte mit der Gustav-Werner-Schule ein Kooperationspartner der „Schillerstraße 15“ über das Angebot der Berufsvorbereitenden Einrichtung (BVE).

 

 

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