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Die Arbeit mit Menschen macht die Tage wertvoll

MECKENBEUREN-LIEBENAU – Was zählt, sind die Menschen und die Menschlichkeit. Ihretwegen sind die Arbeitstage mit Sinn gefüllt, lohnt sich manche Mühe und gibt es wertvolle Erfahrungen. Dies erleben viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die oft schon seit Jahrzehnten in verschiedenen Einrichtungen der Stiftung Liebenau arbeiten. Zwei von ihnen sind Olaf Doetze und Susanne Pawlowski.

Susanne Pawlowski und Olaf Doetze erleben ihre Arbeit mit Menschen in der Stiftung Liebenau als sehr wertvoll – auch für sich persönlich.

Susanne Pawlowski arbeitet seit 25 Jahren in der Stiftung Liebenau Gesundheit.

Olaf Doetze kam als Quereinsteiger zur Stiftung Liebenau.

Quereinstieg als Volltreffer

Seinen ersten Arbeitstag bei der Stiftung Liebenau vergisst Olaf Doetze nicht. Er hat einen Tag lang als Schnupperpraktikant bei einem Freund mitgearbeitet, der bereits in der Stiftung Liebenau tätig war. „Danach wusste ich: Das ist es. Das muss ich machen“, erzählt Doetze. Er war damals kaufmännischer Mitarbeiter in einer großen Firma gewesen, löste den Arbeitsvertrag auf und machte als Quereinsteiger eine Ausbildung zum Heilerziehungspfleger. Inzwischen arbeitet er seit genau 20 Jahren bei der Stiftung Liebenau – immer in Wohngruppen für Menschen mit Behinderung und derzeit in einem der beiden neuen Sozialtherapeutischen Wohnheime der Liebenau Kliniken in Hegenberg. Rückblickend würde er alles wieder genauso machen.

 

Sinnvolle Arbeit, tolles Team

„Was mich antreibt, sind die Menschen. Von den Bewohnern der Wohngruppen habe ich immer viel gelernt“, sagt der 51-Jährige. „Ich habe gelernt, dass es wenig gibt, das selbstverständlich ist. Und ich habe das Gefühl, dass es den Menschen besser geht, wenn ich und mein Team uns um sie kümmern.“ So habe er an den allermeisten Tagen die Gewissheit: „Es hat einen Wert, dass ich da war.“ Noch wichtiger sei für ihn persönlich sein Team: „Wegen meiner Kolleginnen und Kollegen, die mich mit all meinen Ecken und Kanten mögen und schätzen, gehe ich jeden Tag gern zur Arbeit. Ohne sie würde mir was fehlen.“ Auch von seinen Vorgesetzten habe er immer Rückhalt bekommen und sich mit seinen Anliegen ernstgenommen gefühlt. „Wenn es ein Problem gibt, kann ich zum Chef gehen und wir suchen gemeinsam eine Lösung“, erzählt Olaf Doetze.

 

Persönliche Bereicherung

Auf einem anderen Weg hat die Sozialarbeiterin Susanne Pawlowski zur Stiftung Liebenau gefunden: Sie schrieb nach dem Studium eine Blindbewerbung und erhielt die Anfrage, ob sie Interesse habe, in einem ganz neuen Beschäftigungsbereich der St. Lukas-Klinik mitzuarbeiten. Das war im März 1993 und klang sehr spannend. Susanne Pawlowski sagte zu und ist seit nunmehr 25 Jahren in Förderwerkstätten der Liebenau Kliniken tätig. Dem Tagesablauf der Patienten gibt sie Struktur und Inhalt – ganz nach deren Fähigkeiten und Möglichkeiten. „Kein Tag ist wie der andere“, erzählt die 52-Jährige. Sie schätzt es, dass ihre Arbeit sehr abwechslungsreich ist und von ihr selbst gestaltet werden kann – zum Beispiel mit kreativen oder sportlichen Angeboten. „Ich finde sehr wertvoll, dass ich so frei sein kann“, sagt sie. Das Wichtigste aber sind für sie die Menschen, um die sie sich kümmert. „Ich erlebe sie als eine persönliche Bereicherung“, sagt sie. „Jeden Tag komme ich gerne hierher. Denn irgendein Bewohner begrüßt mich immer und winkt mir freudig zu.“

 

 

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Pressekontakt:

Stiftung Liebenau
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