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Stiftung Liebenau beteiligt sich am Compassion-Projekt

MECKENBEUREN-LIEBENAU - 18 Schüler der 9. Klasse des Montfort-Gymnasiums Tettnang haben im Rahmen des so genannten Compassion-Projektes ein jeweils einwöchiges Praktikum in verschiedenen Gesellschaften der Stiftung Liebenau absolviert.

Nahmen gute Erlebnisse aus ihrem sozialen Praktikum mit: Schüler des Montfort-Gymnasiums Tettnang, die in unterschiedliche Bereiche der Stiftung Liebenau hineingeschnuppert haben.

Compassion-Projekt? Was ist denn das?

Das Compassion-Projekt ist ein Schulprojekt sozialen Lernens, das inzwischen in vielen Schulen auf dem Lehrplan steht. Ziel ist die Entwicklung sozialer Haltungen, wie zum Beispiel Solidarität, Kooperation, Kommunikation und Engagement für Menschen, die auf die Hilfe anderer Personen angewiesen sind. Dies soll in der Praxis gelernt werden. Daher absolvieren die Schüler in einer von ihnen gewählten sozialen Einrichtung ein Praktikum. Die Erfahrungen, die dabei in der Praxis gemacht werden, werden mit schulischem Unterricht der unterschiedlichen Fächer vor und nach dem Praktikum verbunden. Für die sozialen Einrichtungen besteht das Projekt aus drei Phasen: Als erstes stellen sich die Einsatzstellen in der Schule vor. Zweite Phase ist eine Vorgesprächsrunde für die Schüler, die sich für das Projekt bei der Einsatzstelle angemeldet haben. Daraufhin folgen als dritte Phase die Praktika bei in der jeweiligen Einrichtung.

 

Gute Beziehungen in kurzer Zeit

Die Praktikantinnen und Praktikanten waren auf unterschiedlichen Wohngruppen und im Berufsbildungsbereich der Stiftung Liebenau eingesetzt. Auf die Frage, wie denn die Schüler dort das Praktikum erlebt haben, waren die Antworten eindeutig: Ganz anders, als sie gedacht, ja teilweise sogar befürchtet hatten. Auch in anderen Bereichen, wie der Wäscherei, dem Holzhof oder dem Garten- und Landschaftsbau, wurden Praktikumsplätze für die Schüler angeboten, um hier Einblicke in verschiedene Werkstattbereiche zu bekommen. Selbst in so kurzer Zeit entstanden teilweise gute Beziehungen zu den Menschen mit Einschränkungen und die Schüler konnten beeindruckende Erlebnisse mit nach Hause nehmen. Alle Praktika wurden als sehr positiv erlebt. Das Resümee der Schüler am Ende der Praktikumswoche war: „Auch wenn es am Anfang ein wenig Zeit zum Eingewöhnen gebraucht hat: Es war klasse und hat richtig Spaß gemacht!“

 

 

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Pressekontakt:

Stiftung Liebenau
Abteilung Kommunikation und Marketing
Vera Ruppert, Pressearbeit
Siggenweilerstr. 11 
88074 Meckenbeuren 
Telefon +49 7542 10-1181
vera.ruppert@stiftung-liebenau.de