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Teilhabe statt Ausgrenzung

BODNEGG-ROSENHARZ – Für die Nachmittagsgestaltung bietet das Bildungszentrum Bodnegg seinen Schülerinnen und Schülern individuelle Freizeitgemeinschaften. Vier Schüler der Klasse 7 besuchten von Weihnachten bis Ostern die Kreativwerkstatt Rosenharz. Gemeinsam mit den Künstlern der Stiftung Liebenau gestalteten sie attraktive Figuren aus Pappmaschee.

Abschlussrunde Die Freizeitgemeinschaft „Skulpturen gestalten“ war ein Angebot im Bildungszentrum Bodnegg in Kooperation mit der Kreativwerkstatt Rosenharz. Bei Saft, Kaffee, Kuchen und Akkordeonmelodien, gespielt von Martin Stahl, verabschiedeten sich die vier Schüler in einer offenen Abschlussrunde von der Kreativwerkstatt. Drei Monate lang haben sie zusammen mit Künstlern der Stiftung Liebenau filigrane Skulpturen gestaltet.

Im Rahmen der Freizeitgemeinschaft „Skulpturen gestalten“ sind vier Schüler der 7. Klasse im Bildungszentrum Bodnegg mit Ursula Stahl unter die Künstler gegangen.

So schön kann Kunst sein. Jede Skulptur hat ihren eigenen ganz individuellen Charakter, mal schelmisch frech, mal liebevoll kokett.

Sie haben gemeinsam neun Skulpturen für den bundesweiten Kreativ-Wettbewerb der Lebenshilfe „Teilhabe statt Ausgrenzung“ erschaffen: Vier Schüler vom Bildungszentrum Bodnegg in Begleitung von Ursula Stahl (links) mit Künstlern der Kreativwerkstatt Rosenharz. Angeleitet wurde die Kooperation „Skulpturen gestalten“ von Kunsttherapeutin Irmgard Stegmann (2.v.l.).

Skulpturen gestalten

Das Geniale an Pappmaschee ist, dass jeder, der an diesem kreativen Prozess beteiligt ist, viel Zeit hat, mit dem Material vertraut zu werden. Da muss Papier gerissen, viel Kleister zubereitet, gerührt und geformt werden. Da ist ausreichend Zeit, sich kennenzulernen und einander zu begegnen. Immer wieder laden die Künstler der Kreativwerkstatt zum gemeinsamen Malen und Gestalten ein. Sie beziehen die Besucher mit ein, und wecken ihre Begeisterung, kreativ tätig zu sein.

 

Kreativ-Wettbewerb

In wochenlanger Zusammenarbeit sind neun filigrane Figuren entstanden, die in Kürze im Bildungszentrum Bodnegg ausgestellt werden. Die Lebenshilfe feiert im Herbst ihr 60-jähriges Bestehen und hat unter dem Motto „Teilhabe statt Ausgrenzung“ zum bundesweiten Wettbewerb aufgerufen. Das Team der Kreativwerkstatt fragte im Bildungszentrum an, ob Interesse besteht, sich gemeinsam mit den Künstlern der Liebenau Teilhabe an diesem Wettbewerb zu beteiligen.

 

Freizeitgemeinschaft

Vier Schüler haben sich zum Skulpturen gestalten angemeldet. Ursula Stahl, ehemalige Lehrerin im Bildungszentrum, erklärte sich spontan bereit, die Freizeitgemeinschaft zu begleiten. Sie übernahm die Fahrdienste, schlüpfte selbst in den Malerkittel, kleisterte, malte und unterstützte die Begegnungen an den Dienstagnachmittagen mit einfühlsamen Gesprächen. Für die Schüler war es ein Herantasten, ein sich Ausprobieren in der Formgebung und in der Farbe. Das inklusive Schulprojekt endete mit einer offenen Reflexion bei Saft, Kaffee, Kuchen und Akkordeonmelodien.

 

Kreativwerkstatt

Die Kreativwerkstatt Rosenharz beschäftigt Frauen und Männer mit hohem Unterstützungsbedarf. Das Team unter der Leitung von Kunsttherapeutin Irmgard Stegmann fördert, ermutigt und begleitet das individuelle Gestalten mit Formen und Farben, entwickelt farbenstarke Gemeinschaftswerke, die im Bodenseeraum bekannt und beliebt sind. Ähnlich war auch die Kooperation mit den Schülern ein gemeinsames Erschaffen von Figuren, die es wert sind, bestaunt und bewundert zu werden.

 

Ganz plastisch

„Ganz plastisch“ ist ein Kreativ-Wettbewerb der Lebenshilfe. Ideen zu „Teilhabe statt Ausgrenzung“ sollen in Figuren oder Installationen dargestellt werden. Alle eingereichten Plastiken werden in einem digitalen Katalog unter www.lebenshilfe.de/GanzPlastisch präsentiert.

 

 

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Pressekontakt:

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