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Ein Jahr Olga und Josef Kögel Haus

ULM-WIBLINGEN – Vor einem Jahr wurde das Olga und Josef Kögel-Haus in Betrieb genommen. In der Zwischenzeit hat sich viel getan in dem modernen Haus für Wohnen, Pflege und Begegnung im Zentrum von Ulm-Wiblingen. Die drei beteiligten Stiftungen, die Olga und Josef Kögel Stiftung für Wiblingen, die Keppler Stiftung und die Stiftung Liebenau, blicken zurück. Vergangene Woche wurde das einjährige Bestehen wegen Corona in kleinem Rahmen, und natürlich mit den vorgegebenen Hygiene- und Abstandsregeln, gefeiert.

Die Wiblinger Kloster Musikanten spielten zur Feier des Tages im Innenhof des Olga und Josef Kögel-Hauses.

Haus für Pflege

Die Bewohnerinnen und Bewohner sind angekommen und haben im Olga und Josef Kögel-Haus ein neues Zuhause gefunden. Die 45 Einzelzimmer, nach dem aktuellsten Pflegestandard umgesetzt, sind individuell gestaltet und mit eigenen Möbeln ergänzt. Jedes so, wie sich seine jeweilige Bewohnerin und sein jeweiliger Bewohner darin wohlfühlt. Einrichtungsleiterin Petra Messner blickt nach einem Jahr Bestehen zurück: „Das erste Jahr war sehr spannend. Wir haben ein tolles Team gefunden, und Prozesse und Abläufe haben sich gut eingespielt. Ich habe das Gefühl, dass sowohl Bewohnerinnen und Bewohner als auch Mitarbeitende gut angekommen sind und sich hier sehr wohl fühlen.“ Wer noch Interesse hat, Teil dieses Teams zu werden und das moderne Haus der Pflege mitgestalten möchte, findet alle Informationen hier >.

 

Haus für Wohnen

Auch Appartements des ServiceWohnens sind nachgefragt. Martina Hofmann, Leitung ServiceWohnen, von der Keppler-Stiftung: „Wir haben das Gefühl, dass sich alle Mieterinnen und Mieter unserer ServiceWohnungen im zweiten und dritten Obergeschoss zuhause fühlen. Je nach Bedarf nehmen sie an den Aktivitäten des Hauses teil. Das ist schön zu sehen.“ Das ServiceWohnen ist ein neues Angebot. Alleinstehende und Paare, die ihren Alltag weiterhin selbstbestimmt gestalten möchten und ein gewisses Maß an Hilfe und Pflege benötigen, finden hier Unterstützung und Gemeinschaft. Die räumliche Nähe von Haus der Pflege und Wohnung erleichtert vieles, wenn ein Partner bereits im Haus der Pflege lebt. Neben der zugewandten Beratung und Betreuung durch die Fachkräfte der Keppler-Stiftung gehören ein Hausnotruf und die Teilnahme an Veranstaltungen zu den Leistungen.

 

Haus für Begegnung

Der Ort für Begegnungen ist der Kögel-Saal. Im Andachtsraum fand bis zum Lockdown wöchentlich abwechselnd ein evangelischer und ein katholischer Gottesdienst statt. Über den ganzen Sommer hinweg gab es kirchliche Feiern im Innenhof, an denen die Bewohnerinnen und Bewohnern auf den Terrassen und Balkonen teilnehmen konnten. Unter strenger Beachtung der Corona-Vorschriften können die Gottesdienste jetzt wieder im Andachtsraum, der zum Saal hin vergrößert wird, stattfinden. Saal und Andachtsraum waren wegen Corona lange Zeit nicht genutzt. Jetzt soll er mit großer Vorsicht wieder für Begegnungen zur Verfügung stehen. Für die musikalische Begleitung hat die Olga und Josef Kögel Stiftung ein E-Piano angeschafft. „Das freut uns sehr“, sagt Dekan Ulrich Kloos, der abwechselnd mit seinem evangelischen Kollegen Pfarrer Hagner Gottesdienst feiert. Ziel des Stiftungsvorstands mit Manfred Ludwar, Otto Sälzle und Ulrich Zimmermann ist es, den Saal für die Wiblinger Bevölkerung zu öffnen. Ein wichtiges Anliegen sind Angebote für ältere und alleinstehende Menschen, die von Seiten der Stiftung unterstützt werden sollen. So findet künftig das Trauer- und Lebens-Café der katholischen Seelsorgeeinheit im Kögel-Saal statt. Dies ist ein Angebot für alle, die sich auf ihrem Trauerweg gern mit anderen Betroffenen treffen wollen.

 

Konzert der Wiblinger Kloster Musikanten

Vergangene Woche wurde das Einjährige mit einem Konzert der Wiblinger Kloster Musikanten im Innenhof gefeiert. Die kühle Witterung war schnell vergessen - dank warmer Jacken und Decken, aber vor allem dank der mitreißenden Musik. Es wurde mitgeklatscht und mitgewippt. Eine schöne Stunde mit „Zugabe-Rufen“ am Ende. Otto Sälzle, Vorsitzender der Olga und Josef Kögel Stiftung, die das Konzert organisiert hatte, dankte dem Dirigenten und den Musikern für ihren mitreißenden Auftritt. „Es gibt hoffentlich bald wieder ein Konzert im Innenhof, wenn es das Wetter und Corona zulassen“, so Sälzle abschließend.

 

 

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