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Ort der Geborgenheit und Begegnung: Olga und Josef Kögel-Haus eingeweiht

ULM-WIBLINGEN – Es ist ein Eingangstor für Wiblingen, ein Ort der Geborgenheit und Gemeinschaft, ein Ausdruck einer gemeinsamen Vision: Das neue Olga und Josef Kögel Haus im Ulmer Stadtteil Wiblingen wurde bei der Einweihungsfeier von den Festrednern mit viel Lob bedacht. Dieses Zentrum für Wohnen, Pflege und Begegnung war in 18-monatiger Bauzeit nahe dem Kloster Wiblingen errichtet worden.

Bei der Einweihung des neuen Olga und Josef Kögel Hauses gab es viele Schlüssel zu verteilen, wenn auch nur aus Hefeteig. Die Verantwortlichen der drei beteiligten Stiftungen waren sichtlich erfreut.

Otto Sälzle vom Vorstand der „Olga und Josef Kögel – STIFTUNG FÜR WIBLINGEN“ würdigte vor den Festgästen die Bedeutung des neuen Hauses.

Sie hießen die neue Heimleiterin Petra Messner (Mitte) willkommen: Bernd Reik und Stefanie Locher von der Stiftung Liebenau.

Gebackene Schlüssel überreichten die Architekten (von links) Stefan Guter und Berthold Braunger an die drei Stiftungsvertreter Otto Sälzle (Kögel-Stiftung), Stefanie Locher (Stiftung Liebenau) und Dr. Alfons Maurer (Keppler-Stiftung).

Ein markantes Gebäude an zentraler Stelle: In das neue Zentrum für Wohnen, Pflege und Begegnung in Ulm-Wiblingen zieht jetzt Leben ein.

Drei Stiftungen - ein Projekt

„Es kann einer Stadt nichts Besseres passieren, als dass drei Stiftungen zusammen so ein Projekt stemmen“, sagte Martin Bendel, Erster Bürgermeister der Stadt Ulm, und würdigte das Ergebnis: „Es ist etwas Gutes und Schönes entstanden.“ Otto Sälzle vom Vorstand der „Olga und Josef Kögel – STIFTUNG FÜR WIBLINGEN“ verwies auf die Ziele des Stiftungsgründers: „Ein Eingangstor für Wiblingen zu schaffen, war für Josef Kögel ein großes Anliegen. Ich denke, es ist uns gelungen.“

 

Wohnen, Pflege und Begegnung

Die Kögel-Stiftung hatte für dieses 11-Millionen-Euro-Projekt zwei starke Partner gefunden: Die Stiftung Liebenau betreibt in dem neuen Gebäude ein Haus der Pflege mit drei Wohngruppen à 15 Plätzen. Die „Paul Wilhelm von Keppler-Stiftung“ vermietet 18 Service-Wohnungen, in denen Senioren eigenständig leben und, bei Bedarf, unterstützt werden. Die Kögel-Stiftung will dafür sorgen, dass der öffentliche Veranstaltungssaal zu einem Ort der Begegnung für die Wiblinger Bevölkerung wird.

 

Lebensqualität ist entscheidend

„Geborgenheit, Gemeinschaft, aber auch Sicherheit, sollen täglich gelebt und erlebt werden. Vielseitige Begegnungen und die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben sollen auch im hohen Alter noch gut möglich sein“, sagte Stefanie Locher, Geschäftsführerin der Stiftung Liebenau Pflege und Lebensräume, zum Konzept des neuen Pflegeheims. „Die Lebensqualität der Bewohner ist entscheidend.“ Deshalb werde hier die Fähigkeit zum selbstbestimmten Handeln gefördert. Zugleich erfahren die Bewohner die notwendige Fürsorge im Alltag durch das Team um Einrichtungsleiterin Petra Messner.

 

Alte Menschen bauen Brücken

„Pflegeheim, seniorengerechte Wohnungen und Begegnungsstätte unter einem Dach – Tagespflege und ambulanter Pflegedienst in unmittelbarer Nähe: Das ist hochattraktiv.“, erklärte Dr. Alfons Maurer, Vorstand der Keppler-Stiftung. Zugleich würdigte er das Alter selbst: „Wir und die Gesellschaft lernen von den Alten, dass jede Zeit ein Vorher und Nachher hat“, sagte er. „Alte Menschen bauen Brücken über die Zeiten. Das tun sie mit ihrer puren Existenz und, wenn sie können, durch Erzählen.“

 

Bitte um Gottes Segen

Einen großen Korb voller Schlüssel aus Hefeteig überreichte Architekt Berthold Braunger an die Vertreter der drei Stiftungen. Frank Bechle vom Generalunternehmer F. K. Systembau GmbH kündigte als Geschenk einen Baum an, der im Innenhof gepflanzt werden soll. Der katholische Dekan Ulrich Kloos und der evangelische Pfarrer Michael Hagner baten gemeinsam mit den Festgästen um Gottes Segen für alle, die hier leben, arbeiten und ein- und ausgehen.

 

Ein (YouTube-)Video über die Einweihung im Olga und Josef Kögel-Haus finden Sie hier.

 

 

 

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