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Spatenstich für das „Haus der Pflege“ in Weidenbach

WEIDENBACH – Der Bau des „Hauses der Pflege“ in Weidenbach ist mit einem offiziellen Spatenstich gestern gestartet worden. 34 ältere Bürger und Menschen mit Pflegebedarf sollen dort ein Zuhause finden können.

Mit bester Laune wurde der Auftakt zum Bau des „Hauses der Pflege“ gefeiert. Den Spaten haben unter anderem Geschäftsführerin Stefanie Locher (Bildmitte), Landrat Dr. Jürgen Ludwig (links daneben) sowie Bürgermeister Gerhard Siegler und Alexander Küßwetter (rechts daneben) geschwungen. (Foto: Mai)

In Würde das Leben gestalten

34 Einzelzimmer wird es in dem Komplex nahe des Mehrgenerationenhauses und der späteren Generationen-Wohnanlage in der Weidenbacher Ortsmitte geben. Aufgeteilt sind sie in zwei Wohngruppen, dazu gibt es je einen Gemeinschaftsraum und die Möglichkeit, zusammen in der Wohnküche zu essen. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für August 2019 geplant, die Baukosten werden auf rund 4,6 Millionen geschätzt. Realisiert wird das Projekt von der Stiftung Liebenau.

 

Doch ohne das Engagement von Weidenbachs Bürgermeister Gerhard Siegler wäre es nie so weit gekommen, betonte bei der kleinen Feier zum offiziellen Spatenstich Stefanie Locher, Geschäftsführerin der „Liebenau Leben im Alter gemeinnützigen GmbH“. Bereits im Juli 2015 habe es mit ihm erste Gespräche gegeben, und „inhaltlich hätte es nicht besser aufeinander abgestimmt sein können“. Der gemeinsame Fokus liege auf der Qualität des Lebens älterer Menschen; sie sollten in Würde ihr Leben gestalten können. Entsprechend sei auch das Konzept im „Haus der Pflege“: Die Bewohner sollten sich möglichst viel selbst einbringen oder durch hören, sehen oder riechen am Geschehen teilnehmen. Der Alltag werde gemeinsam von Bewohnern, Mitarbeitern und Angehörigen gestaltet.

 

Landrat Dr. Jürgen Ludwig betonte, wie gut es sei, dass man die Auswahl habe, wie man sein Leben gestalten wolle – ob mit Unterstützung im eigenen Haus, in einer betreuten Wohnung oder in einem Pflegeheim. Für dieses Angebot seien aber auch freie Träger nötig und Kommunen, die mutig neue Wege gingen.

 

Die Gemeinschaft lasse sich daran messen, wie sie mit Alten und Schwachen umgehe: Daran erinnerte Alexander Küßwetter in Vertretung von Bezirkstagspräsident Richard Bartsch. Weidenbach mache da einen großen Schritt. Es entstünden 32 Arbeits- und 34 Pflegeplätze. Dies sei eine gute Maßnahme für den Ort und die Region.

 

„Eine Herzensangelegenheit und eine lang gehegte Vision geht in die Umsetzung“: Für Bürgermeister Gerhard Siegler war der Tag des Baubeginns ein „wichtiger Tag“. So werde Weidenbach für alle Generationen attraktiver und lebenswerter. Und dass sich wirklich alle Generationen angesprochen fühlen, zeigte sich schon jetzt: Viele jüngere und ältere Bürger waren gekommen, und die Kindergartenkinder haben die Feier musikalisch umrahmt.

 

Quelle: Fränkische Landeszeitung, Text und Foto: Mai

 

 

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