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Kräuter, Wissen und mehr

MECKENBEUREN- LIEBENAU – Der Liebenauer Kräutertag ist immer für eine Überraschung gut. Bereits zum vierten Mal ist es den Gärtnern der Stiftung Liebenau gelungen, die zahlreichen Besucher für grüne, blühende und duftende Arrangements in Haus und Garten zu begeistern. Somit ist die Beet- und Balkonpflanzen-Saison 2019 eröffnet.

Die duftenden und blühenden Pflanzen-Arrangements für Haus und Garten überzeugten. Mit dem informativen und kurzweiligen 4. Liebenauer Kräutertag eröffneten die Gärtnermeister der Stiftung Liebenau die Saison für Beet- und Balkonpflanzen. Freunde der Kräuterküche und Gartenliebhaber aus nah und fern bummelten durch die Gewächshäuser.

Für was ist welches Kraut gewachsen? Kräuterexpertin Hildegard Danner (li.) hat immer gute Tipps.

Kräuterpater Gerhard Seiler entführte die Besucher des Liebenauer Kräutertages mit seinen Erzählungen in die griechische Mythologie.

Impressionen vom 4. Liebenauer Kräutertag

Natur- und Heimatkunde

„Was grünt denn da?“ Schon die Wildkräuterführung am Vormittag war ein Erlebnis. Ehrenpreis, Löwenzahn oder Brennnessel – rund um die Liebenauer Gärtnerei wurden die Besucher schnell fündig. Kräuterfachfrau Swantje Lanz machte Lust auf die grüne Oase im Garten, zum Wohle aller - Bienen und Schmetterlinge gehören auch dazu. Über die Notwendigkeit der Kleinlebewesen informierte auch der Gärtnermeister Tilmann Wetzel bei seiner Führung durch die Gewächshäuser. Dort werden zum Beispiel Gurken und Tomaten, unter Einsatz von Nützlingen wie Schlupfwespen, kultiviert.

 

Von Hades und Hildegard von Bingen

Es war der Kräuterpater Gerhard Seiler, der am Nachmittag die Einführung in die Kräuterkunde fortsetzte. Kein Wunder, dass manche Besucher den Kräutertag in Gänze genossen haben. Prickelnder kann ein Lehrbuch nicht sein. Die Erzählungen von Pfarrer Seiler entführten die Zuhörer in das tiefste Mittelalter, von China, der Heimat der „Pflanze der Unsterblichkeit“, direkt in die Provence, wo der Lavendel zuhause ist. Er lehrte die Achtung vor Hildegard von Bingen und stieg, mit dem Ursprung der Minze, tief in die Unterwelt der griechischen Mythologie ein.

 

Wasabi und wilde Karde

Zwischen den bewährten Lieblingen für Küche, Balkon und Garten, entdeckten die Besucher den syrischen Oregano, den japanischen Meerrettich „Wasabi“ oder den südgriechischen Bergtee. Die Gärtnermeisterin und Kräuterfachfrau Hildegard Danner kultiviert neben heimischen, mediterranen und exotischen Küchen-, Wild-, und Zierkräutern, auch besondere Kräuter. Sie beeindruckt mit über 300 Pflanzen in Gattung, Art und Sorten - Beratung inklusive. Denn Hildegard Danner kennt sie alle und weiß immer Rat. Pfirsich-Salbei, Lakritz-Tagetes, Wasser-Minze, Etagenzwiebeln – zusätzlich gibt ein Pflanzenkatalog nach Hildegard Danner Auskunft über Standort und Pflege.

 

Liebenauer Landleben

Vom leckeren Geschmack der Kräuter überzeugte Bäckermeister Ludwig Elbs im Liebenauer Landleben mit ofenwarmer duftender Kräuter-Dinnete. Die Naturkostfachfrau Irmgard Vögtle-Laub zauberte leckere grüne Pestos, Drinks und Dips zum Probieren und ermutigte zum Experimentieren in der eigenen Küche. Im Glaspavillon führte Silvia Sporer-Schumacher in die Kunst des Weidenflechtens ein. In der Kinderbetreuung wurden Tontöpfe für Muttertag liebevoll bemalt, bepflanzt und stolz nach Hause getragen. Gärtnermeister Hans-Walter Baum und sein Team der Werkstatt-Beschäftigten luden zum Hobbygärtner-Quiz ein und verteilten allseits beliebte Kübelpflanzen an kleine und große Gewinner.

 

 

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Pressekontakt:

Stiftung Liebenau
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