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Don-Bosco-Schule im Wandel

MECKENBEUREN-HEGENBERG – Das Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) Don-Bosco-Schule der Stiftung Liebenau wird nicht nur baulich saniert, sondern erhält auch ein verändertes bildungspolitisches Konzept.

Die frisch sanierte Aula erstrahlt bereits in neuem Glanz.

Die Schulleitung des SBBZ in Hegenberg, Georg Solymar (li.) und Manfred Kohler (re.), ist stolz auf den Baufortschritt.

Als die Don-Bosco-Schule 1975 in Hegenberg gebaut wurde, war sie nicht nur architektonisch ein Vorzeigeprojekt, sondern auch inhaltlich ein Vorreiter in moderner Sonderpädagogik. Großzügige Klassenräume, breite Flure, eine offene Aula, zeichnen auch heute noch das Schulgebäude aus. Jetzt steht eine umfassende Sanierung an.

 

Kostenloses WLAN für alle

Elektro- und Wasserleitungen müssen ersetzt werden, Schalttafeln können nicht mehr repariert werden, die Sanitäranlagen und Brandschutzmaßnahmen werden auf den neuesten Stand gebracht. Auch energetische Gesichtspunkte werden berücksichtigt: bessere Dämmung und neue Fenster halten Einzug. Mit der Modernisierung, die rund 4 Millionen Euro kosten wird, wird auch ein Internet-Zugang und flächendeckendes WLAN auf dem gesamten Gelände der Schule eingerichtet.

 

Sanierung der Don-Bosco-Schule im Zeitplan

Der Umbau im laufenden Betrieb verläuft, nach Schulleiter Manfred Kohler, reibungslos. Die Schmutz- und Lärmbelästigung ist gering. Dies gelingt auch dadurch, dass vier Schulklassen zeitweise in ein leerstehendes Wohnhaus auf dem Hegenberg ausgelagert wurden. Zu Beginn des Schuljahres 2021/22 im kommenden September sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

 

Zeitgemäßes pädagogisches Konzept

Doch nicht nur die Bausubstanz wird erneuert, sondern „wir bewegen uns momentan auch auf einer pädagogischen und digitalen Baustelle“, so Georg Solymar, kommissarischer Konrektor. So wird derzeit das Schul-Curriculum, der Bildungsplan für die Schüler, überarbeitet und angepasst. Neue Förderpläne werden erarbeitet. Die Lehrkräfte begegnen inzwischen einer veränderten Schülerschaft mit besonderen Bedürfnissen. Herausforderndes Verhalten und kürzere Konzentrationsphasen haben zur Folge, dass sich auch der Unterricht diesen Umständen anpassen muss.

 

Digitales Klassenzimmer

Für Kinder und Jugendliche, die eine kognitive Beeinträchtigung haben oder in ihrer emotional-sozialen Entwicklung besondere Förderung brauchen, ist ein individualisierter Unterricht und die persönliche Unterstützung beim Lernen besonders wichtig. Derzeit wird am SBBZ ein „Aktiv-Panel“ getestet, eine digitale Tafel, die mit dem Internet verbunden ist und mit anderen Geräten vernetzt werden kann. So entsteht eine moderne Form des Lehrens und Lernens. Für Kohler ist klar: „Durch die Sanierung der Schule können wir unsere digitalen Lehrmethoden erweitern. Allerdings soll die Digitalisierung immer unterstützend eingesetzt werden. Den persönlichen Kontakt kann sie nicht ersetzen. Das haben wir gerade auch jetzt in Corona-Zeiten gelernt.“ Er ist überzeugt, dass die Don-Bosco-Schule nach der Sanierung ein noch größeres Potential hat.

 

 

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Stiftung Liebenau
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