Seitlich streichen für weitere Aufgabenfelder <>

Medaillen für die Champions

Die gesamte erste März Woche stand im Berchtesgadener Land im Zeichen der Nationalen Winterspiele von Special Olympics Deutschland. Unter den 900 Wettkämpfern mit geistigen Behinderungen waren auch zehn Wintersportler des Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum Don-Bosco-Schule (SBBZ) der Stiftung Liebenau sowie deren Coaches am Start. Für sie alle eine Woche so aufregend wie erfolgreich. Gratulation!

Die Sportler vom Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum Don-Bosco-Schule (SBBZ) haben bei den Special Olympics in Berchtesgaden alles gegeben. Und es war nicht umsonst.

Special Olympics in Berchtesgaden vom 2. bis 6. März: Von Anfang an setzten die Sportlerinnen und Sportler der Don-Bosco-Schule auf Medaillen – mit großem Erfolg.

Aufregend waren die Veranstaltungen rund um die Special Olympics: So wie die Eröffnung der Spiele mit tausenden von Gästen am Königssee.

Erfolg bringt mediales Interesse: Funk und Fernsehen interviewten und filmten die Sportlerinnen und Sportler.

Eine Woche lang Freude pur: sowohl über Medaillen als auch über das Dabeisein und das Messen bei den vielen Wettkämpfen.

Ganz im Element: begeisterte Sportlerinnen und Sportler des SBBZ bei den Special Olympics im Berchtesgadener Land.

Voller Kampfgeist und hochmotiviert waren auch die alpinen Skifahrer. Der Einsatz hat sich gelohnt!

Besser als ein Schnitzel: Die Medaille in Silber. Wohlverdient für Sabine Vogel für ihren Traumlauf im Slalom.

Nach den Spielen ist vor den Spielen: Die Sportlerinnen und Sportler vom SBBZ sowie ihre Trainer und Betreuer hochengagiert – mit ihnen ist auch beim nächsten Mal zu rechnen.

Feuer entzündet
Nach der Einstimmung konnte bei den Special Olympics nichts mehr schieflaufen: Der Ankunft und der offiziellen Akkreditierung im Alpen-Congress folgte abends der erste Höhepunkt. Vor tausenden von Gästen wurden die Spiele mit einem bunten Spektakel am Königssee gebührend eröffnet. Doch schon bevor das olympische Feuer entzündet wurde, waren die Hegenberger Sportler Feuer und Flamme.

Furioser Auftakt
Gleich am ersten Tag der Finals ist es den Athletinnen und Athleten der Don-Bosco-Schule gelungen einen ganzen Satz an Medaillen zu gewinnen. Besonders hervor getan haben sich die Zwillinge Max und Moritz Pärschke. Max sicherte sich beim 100-m-Schneeschuhlauf Gold. Sein Bruder Moritz Silber. Ebenfalls auf das Podest kam Kevin Kurtz, der in seinem Lauf die Bronzemedaille gewann. Schwieriger indes hatten es die Athleten im alpinen Skilauf. Nach sehr guten Fahrten bei der Klassifizierung wurden Sabine Vogel und Fabian Romer einer starken Konkurrenz zugeteilt. Beide bestätigten jedoch im Riesenslalom ihre gute Form und belegten mit dem vierten und sechsten Platz ausgezeichnete Ränge im großen Teilnehmerfeld.

Medaillen in allen Farben
Auch am vorletzten Tag der Entscheidungen bewiesen die Schneeschuhläufer bei den Langdistanzen über 200 Meter große Ausdauer. Sowohl Nico Pätzel als auch Miro Stiewe-Geiger rannten in ihren Läufen als erste durchs Ziel und bekamen hochverdient die Goldmedaille verliehen. Sie freuten sich sprichwörtlich wie Schneekönige. Während Nico fleißig Interviews gab, stellte Miro fest: „Das ist ja abartig! War ich echt so schnell?“ Auch Ivan Tarpamanov gelang das Kunststück seinen Lauf zu gewinnen. Doch da er tags zuvor wesentlich langsamer bei der Klassifizierung war, musste er den Regeln entsprechend leider disqualifiziert werden. Auch bei den alpinen Skifahrern gab es Edelmetall. Völlig unbeeindruckt von den Kontrahenten legte Sabine Vogel einen Traumlauf im Slalom hin und holte sich sensationell die Silbermedaille. 

Letzter Höhepunkt: Staffeln
Ein letzter Höhepunkt folgte kurz vor Ende der Nationalen Spiele. In der 4 x 100-m-Staffel-Schneeschuhlauf startete das Team der Don-Bosco-Schule mit zwei Mannschaften. Unter dem frenetischen Jubel der Zuschauer trieben sich alle Teilnehmer zu Höchstleistungen an. Auf der Zielgeraden lieferte sich Marco Mayer ein enges Rennen mit der Konkurrenz und schaffte es, die Silbermedaille für sein Team zu sichern. Pascal Leibel holte als Schlussläufer einen großen Rückstand auf und lief in einem Fotofinish über die Ziellinie, nach dessen Auswertung der undankbare vierte Platz herauskam. Pascal nahm es mit Humor: „Ich habe halt leider keinen so dicken Bauch“, so seine Begründung.

Feiern wie die Weltmeister
Stolz und Freude über das Geleistete und Erlebte überwogen eine Woche lang. Da aufgrund des Corona-Virus die Abschlussfeier abgesagt wurde, verbrachte das Team den letzten Abend im Hotel und blickte glücklich auf die Tage zurück. Die ausgelassene Stimmung übertrug sich auf den im gleichen Hotel untergebrachten Verein „46PLUS“ aus Stuttgart: Kurzerhand starteten die Delegationen nach dem Abendessen ihre eigene Abschlussfeier. Die Tische zur Seite, Licht aus, Musik an: Bis spät wurde gefeiert, was das Zeug hielt. Ivan Tarpamanov schließlich brachte es auf den Punkt: „Feiern kann auch bei der echten Olympiade niemand besser als wir.“ Zurück auf dem Hegenberg wollten alle nur noch los und möglichst jedem die Medaillenausbeute zeigen.

Sponsoren mit im Boot
Die Teilnahme an derart großen Sportveranstaltungen stellt einen finanziellen Kraftakt dar. Anreise, Unterkunft, Verpflegung, Ausrüstung: All das kann nur durch die Unterstützung von Sponsoren realisiert werden. So stellten Sport Reischmann die Skikleidung, die Firma Voplan Trainingsanzüge und das Autohaus Zwerger einen Team-Bus zur Verfügung, außerdem leisteten die WGV-Versicherungen, das Uli Schuh Büro- und Kommunikationszentrum und die Radio 7 Drachenkinder Spenden für die Reise zum Austragungsort.

 

 

Wenn Sie sich für unseren Newsletter Inklusion interessieren, melden Sie sich bitte hier an >

 


Pressekontakt:
Stiftung Liebenau
Abteilung Kommunikation und Marketing
Vera Ruppert, Pressearbeit
Siggenweilerstr. 11 
88074 Meckenbeuren 
Telefon +49 7542 10-1181
presse@stiftung-liebenau.de