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72-Stunden-Aktion: Stiftung Liebenau ist dabei

FRIEDRICHSHAFEN – „In 72 Stunden die Welt ein bisschen besser machen“, das ist das Motto der vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) gemeinsam mit seinen Diözesan- und Jugendverbänden durchgeführten Aktion. Eine von rund 3 300 Aktionsgruppen, die in einer 72-Stunden-Aktion ein soziales, interkulturelles oder ökologisches Projekt umsetzen, hat zusammen mit acht Menschen, die von der Stiftung Liebenau begleitet werden, ein Hochbeet gebaut und drei Balkone begrünt.

Ein neues Hochbeet für die von der Stiftung Liebenau betreuten Menschen in der Friedrichshafener Hochstraße.

Seit die Bewohnerinnen und Bewohner mit Einschränkungen im März in das neue Gebäude in die Hochstraße umgezogen sind und ihr altes Domizil mit Garten verlassen haben, wünschen sie sich wieder etwas mehr „Grün“ in ihrer Umgebung. Diesem Wunsch ist Gruppe „72 Stunden Spunk“, eine Gruppe junger Erwachsener, die sich im Rahmen der Aktion Ferienspiele in Friedrichshafen als Betreuer kennengelernt haben, nachgekommen.

 

Alle Sinne ansprechen

In nur 72 Stunden haben 14 junge Erwachsene zusammen mit den Menschen mit Behinderungen ein Hochbeet und drei Balkone geplant und fertiggestellt. Gemeinsam wurde zunächst überlegt, welche Pflanzen schön aussehen, gut riechen oder lecker schmecken. Ziel war es, alle Sinne anzusprechen und auch die bisherigen Pflanzen und Kräuter aus dem alten Garten mit zu nutzen. So kam dann ein bunter Strauß verschiedenster Blumen, Kräuter und Gemüse zusammen. Gespannt warten nun die Menschen, die in der Hochstraße ihr neues Zuhause gefunden haben, dass es wächst und blüht und sie so wieder selbst etwas gärteln können. Bei Kaffee und Kuchen wurde das Hochbeet am Sonntag gemeinsam mit einigen Nachbarn eingeweiht.

 

68 Stunden reichten aus

Start der bundesweiten Aktion war am Donnerstag um genau 17.07 Uhr. Da bekamen die Teilnehmer ihr Projekt zugeteilt. Sofort ging es los. Vanessa Mayer, Einrichtungsleitung bei der Liebenau Teilhabe, begleitete die Gruppe in die Hochstraße und war begeistert vom Ergebnis. „Ein super Projekt, wo Menschen mit und ohne Behinderungen Hand in Hand zusammenarbeiten und dann noch etwas Nachhaltiges entsteht, über das sich unsere Bewohnerinnen und Bewohner täglich freuen können. Vielen Dank an die Gruppe „72 Stunden Spunk“, für so viel Engagement. Die Hochstraße blüht nun noch mehr auf.“ Nach bereits 68 Stunden war das Projekt abgeschlossen. Stolz waren alle über das Ergebnis und einig waren sie sich auch: Das hat richtig Spaß gemacht und dank vieler Spenden konnte man neue grüne Oasen schaffen.

 

 

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Pressekontakt:

Stiftung Liebenau
Abteilung Kommunikation und Marketing
Vera Ruppert, Pressearbeit
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