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Atempause im Advent

BODNEGG-ROSENHARZ – Mit einer vorweihnachtlichen Feier just am Nikolaustag, lud der Arbeitsbereich Rosenharz zum Innehalten ein. Die Beschäftigten der Stiftung Liebenau feierten mit zahlreichen Liedern eine Atempause im Advent. Die inklusive Brassband spielte und der Nikolaus kam persönlich vorbei, um die Jubilare der Werkstatt Rosenharz zu ehren.

Jubilarehrung in der Rosenharzer Werkstatt (v. li.): Jubilar Timo Odenbach, Albert-Jan Brunzema (Leitung Arbeitsbereich Rosenharz) und der Nikolaus mit seinen Begleitern.

Die Jubilare der Werkstatt Rosenharz mit ihren Fachkräften für Arbeit und Bildung.

Die inklusive Brassband der Werkstatt Rosenharz begleitete die vorweihnachtliche Feier mit einem stimmungsvollen Konzert, unter der Leitung von Musiklehrer Horst Guist (links) von der Musikschule Ravensburg.

Die Trommelgruppe der Werkstatt Rosenharz begeisterte.

Inklusion erleben

Ein besonderer Tag: aufregend für die einen, geheimnisvoll für die anderen. Die Beschäftigten in Rosenharz unterbrechen ihre Arbeit, treffen sich zum Adventskonzert in der Kirche, lauschen und staunen. Die kleine inklusive Brassband der Werkstatt überzeugt mit wahrer Freude an der Musik und an dem eigenen Können, auch wenn so manche Töne aus der Reihe tanzen. Aus den anfänglichen Übungen am Instrument hat sich Dank der „Aktion Mensch“ und dem „Förderverein St. Gallus e. V.“ eine Gemeinschaft entwickelt, die sich gegenseitig durch ihre Lieder trägt.

 

Ehrungen

In den letzten Jahren haben viele die vorweihnachtliche Feier mitgestaltet: Grundschüler am Bildungszentrum Bodnegg, Zauberer und Musiker. Doch damit hat niemand gerechnet: Der Nikolaus selbst klopft an die Tür der Kantine Rosenharz, begehrt Einlass mit seinem finsteren Kameraden: Knecht Ruprecht, mit Sack und Rute. Ein strenger Blick in die Runde, ehrfürchtige Stille, dann große Erleichterung: Er ist ein gütiger Mann. Er begrüßt die Beschäftigten und ehrt die Jubilare mit Urkunden und Geschenken.

 

Ein Fest der Lieder

Der Jahreswechsel steht bevor – Rosenharz verändert sich. Der pädagogische Fachdienst Roland Steinbeck macht Mut: „Immer wieder neu aufbrechen, den nächsten Schritt gehen, Neues wagen.“ Die Adventsfeier ist ein behutsames sich auf den Weg begeben. Zuerst klingen die Lieder verhalten, dann mutiger, angefeuert von den Trommeln. Das Gloria von „den Engeln auf dem Felde“ singen sie im Chor. Es klingt wie ein Rufen der Engel in der Weihnachtsgeschichte, wo sich am Ende Hirten und Könige an der Krippe begegnen. Als habe vor mehr als 2 000 Jahren ein kleines Kind die Idee der Inklusion in die Welt getragen.

 

Danke

„Wir sind froh, dass es euch gibt.“ Einige Gartenbesitzer mit besonderer Verbundenheit zu den Beschäftigten in der Werkstatt sind zur Adventsfeier gekommen um Danke zu sagen: „Die Grünlandgruppe Rosenharz ist ein Glücksgriff.“

Die Jubilare

 

40 Jahre

Birgit Hotz

 

35 Jahre

Monika Dauter, Erwin Hecht, Anneliese Schraivogel

 

15 Jahre

Beate Brugger, Hans-Jürgen Fischer, Christoph Maier, Timo Odenbach

 

10 Jahre

Guido Bodenmüller, Matthias Egger.

 

 

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Pressekontakt:

Stiftung Liebenau
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Vera Ruppert, Pressearbeit
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