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Die eigene Arbeit wird durch viele Begegnungen perfekt

Es gibt vermutlich keinen Winkel, den sie nicht kennt: Julia Walzik liefert jeden Tag Pakete in Büros, Wohngemeinschaften und in die Werkstätten auf dem Gelände der Stiftung Liebenau. Häufig klingt ihr ein freundliches „Hallo Julia!“ in den Gebäudefluren und auf der Straße entgegen. Mitunter kommt es auch vor, dass sich ortsunkundige Besucher auf dem weitläufigen Standort in Liebenau „verirren“ und sich an sie wenden. Dann verbindet die Beschäftigte der Liebenauer Arbeitswelten ihre gute Ortskenntnis mit ihrer Hilfsbereitschaft und nimmt den Besucher vertrauensvoll mit zum Ziel. „Ich bin gerne hilfsbereit“, lautet ihre Devise.

Täglich legt Zustellerin Julia Walzik mehrere Kilometer zurück auf dem Gelände der Stiftung Liebenau.

Manche Ladungen sind wackelig, aber mit viel Erfahrung bringt Julia Walzik sie sicher zum Empfänger.

Julia Walzik holt Lieferscheine und Lieferungen im Lager.

Freude über ein kurzes Treffen: Elisabeth Moser von den Liebenauer Kliniken (rechts) und Julia Walzik bei der Übergabe von Paketen.

Täglich legt Zustellerin Julia Walzik mehrere Kilometer zurück auf dem Gelände der Stiftung Liebenau.

In der Küche in Liebenau unterschreibt Niels Brenner den Eingang von Sendungen. Im Büro nebenan holt Julia Walzik einen Packen Lieferscheine ab.

Julia Walzik übergibt einen Packen von Lieferscheinen an ihre Kollegin Katja Koschkar zur Weiterbearbeitung.

Die körperliche und verantwortungsvolle Arbeit hält Julia Walzik fit. Sind Pakete zu schwer für sie, erhält sie Unterstützung.

Unterwegs bei Wind und Wetter
Im Zentrallager der Stiftung Liebenau warten täglich viele Sendungen auf Julia Walzik: Postpakete mit Büromaterial, Saatgutlieferungen für den Gemüsebau oder Material für die Werkstatt für Menschen mit Behinderungen. Julia Walzik nimmt sie an und fährt sie an die entsprechende Adresse. Von ihrem Ausgangspunkt startet sie bis zu zehn Mal am Tag zu neuen Zielen und nimmt so viele Kilometer unter ihre Sohlen. Regen oder Schnee machen ihr nichts aus. Sie zeigt auf ihre Kleidung, die sie dann von Kopf bis Fuß entsprechend anpasst. Stolz ist sie auf ihre „Post-Mütze“ und auf ihr gelbes T-Shirt mit Aufdruck. Lieferscheine schützt sie bei Schlechtwetter in einer Tasche. Zurzeit ist ihr das Wetter wohlgesonnen. Bei strahlendem Sonnenschein führt ihr Weg zur Verwaltung der Liebenau Teilhabe an der Liebenauer Gärtnerei vorbei. „Hier gehe ich immer auf dem Gehweg,“ erzählt sie. Das dient ihrer Sicherheit, ist der Verkehr in der Max-Gutknecht-Straße mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen, Lieferwagen und Autos mitunter doch sehr rege. 

Begegnungen und Informationen
Wer die 41-Jährige ein Stück begleitet, trifft nicht nur auf allerhand Mitarbeiter der Stiftung Liebenau, sondern erhält auch ganz nebenbei noch eine Führung gespickt mit allerlei Informationen. Bei der Lieferung an die St. Lukas-Klinik erklärt sie etwa, wo die Zahnärztliche Praxis, die Schule und die Wohngruppen zu finden sind. Das Treffen mit der dortigen Hauswirtschaftsleiterin Elisabeth Moser bei der Auslieferung ist herzlich. Und weiter geht’s nach der schnellen Unterschrift.

Sichere Ladungen
Die Ladung mit mehreren Paketen für die Küche in Liebenau ist etwas wackelig. Aber Julia Walzik fährt sie souverän ans Ziel. Am Anfang sei es ungewohnt gewesen, die Wagen über Kanten und Unebenheiten zu lenken. Aber mit ihrer inzwischen rund zweijährigen Erfahrung als Zustellerin hat sie Routine. In der Küche angekommen, trifft sie auf Niels Brenner von der Produktentwicklung, der den Paketeingang abzeichnet. Im Büro nebenan holt die Zustellerin aus einer Ablage einen Packen Lieferscheine, den sie zur Bearbeitung mit ins Zentrallager zurücknimmt. 

Arbeit passt perfekt
Manchmal komme es vor, dass Adressen nicht übereinstimmen. „Aber ich finde die richtigen selber heraus“, meint Julia Walzik zu ihrem detektivischen Ehrgeiz. Sie marschiert freudig übers Gelände. Ihre Aufgabe scheint perfekt für sie geschaffen, was sie auch bestätigt. „Ich laufe gerne“, meint sie und es sei ihr wichtig, Menschen zu treffen. Abends ist sie dann richtig müde. Aber sie fühlt sich durch die körperliche und verantwortungsvolle Arbeit topfit. 

Auch fernab ihrer Arbeit ist sie eine engagierte Person: unter anderem im Werkstattrat und als Frauenbeauftragte der Liebenau Service GmbH. Seit über zwei Jahren wohnt sie in einer Wohngemeinschaft in Tettnang. Dort geht sie nach Feierabend auch gerne mal in die Stadt. Manchmal zusammen mit ihrem Freund, der in ihrer Nähe wohnt. Man kann sich sicher sein, dass ihr auch in Tettnang das ein oder andere „Hallo Julia!“ zugerufen wird. 

 

 

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Pressekontakt:

Stiftung Liebenau
Abteilung Kommunikation und Marketing
Vera Ruppert, Pressearbeit
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