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„Leben und Wohnen in Vielfalt“ in Tübingen

TÜBINGEN – Im Quartier Hechinger Eck wurde vor kurzem die Fertigstellung des Bauprojektes der Tübinger Baugruppen „Passerelle“, den „Neuen Nachbarn“ sowie der Baugenossenschaft Familienheim aus Villingen-Schwenningen gefeiert. Die Neubauten bieten Wohnraum für Menschen mit Handicap, Geflüchtete, Studenten und junge Familien.

Boris Palmer, Oberbürgermeister der Stadt Tübingen und Annette Widmann-Mauz, MdB und Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration freuen sich über das gelungene Wohnraumprojekt.

Mit den „mikroLOFTS“ der Baugenossenschaft Familienheim sind 20 barrierefreie Wohnungen zu Mietpreisen unterhalb des ortsüblichen Durchschnitts entstanden. Ab 1. Dezember werden sieben Wohnungen davon für Menschen mit Einschränkungen von der Stiftung Liebenau zur Verfügung gestellt und durch deren Ambulante Dienste begleitet. Zu den Feierlichkeiten kamen auch Annette Widmann-Mauz, MdB und Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration sowie Boris Palmer, Oberbürgermeister der Stadt Tübingen, die dem Vorzeigeprojekt ihre Anerkennung zollten.

 

Selbstbestimmtes Leben im Quartier

Der Geschäftsführer der Liebenau Teilhabe, Jörg Munk, betonte in seinem Grußwort die Notwendigkeit der Schaffung bezahlbaren Wohnraums für ganz unterschiedliche Menschen. „Das Hechinger Eck ist ein zukunftsweisendes Projekt, das in besonderer Weise die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, das soziale Miteinander, die Begegnung zwischen Menschen und die Vielfalt der Gesellschaft betont, fördert und stärkt“, so Munk. Menschen mit Handicap soll so ein selbstbestimmtes Leben im Quartier und eine umfassende Teilhabe ermöglicht werden. 

 

Fruchtbare Zusammenarbeit von Wohnbau und sozialer Arbeit

Möglich wird eine gelingende Quartiersarbeit besonders durch die kooperative Zusammenarbeit der unterschiedlichen Akteure. So freut sich Munk über die bereits 10-jährige förderliche Kooperation mit der Baugenossenschaft Familienheim, denn „es ist wichtig, dass von Anfang an das Konzept von Wohnen und Leben in Vielfalt mitbedacht wird“. In der Weiterentwicklung von Wohn- und Assistenzangeboten für Menschen mit Behinderungen, sind Partner aus der Wohnungswirtschaft unerlässlich. Nur wenn Barrierefreiheit gewährleistet ist, kann Inklusion gelingen.

 

 

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Pressekontakt:

Stiftung Liebenau
Abteilung Kommunikation und Marketing
Vera Ruppert, Pressearbeit
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