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Legosteine und Schokolade für Inklusion

BODNEGG – Am Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen rund um den 5. Mai finden jedes Jahr verschiedene Aktionen statt, die von Aktion Mensch angeregt und teilweise finanziert werden. Die Stiftung Liebenau war unter anderem mit einem Aktionsstand auf dem Wochenmarkt und im Bildungszentrum in Bodnegg vertreten.

Aus Legosteinen gebaute Rampen.

Reger Austausch am Stand der Stiftung Liebenau auf dem Bodnegger Wochenmarkt.

Lego-Rampen

Mit Legosteinen kann man nicht nur spielen, sie lassen sich auch in Rampen für Rollstühle oder Rollatoren umbauen. Mithilfe dieser Rampen können kleinere Schwellen von Bordsteinen oder in Geschäfte überwunden werden. So entsteht mehr Barrierefreiheit. Dafür wurden im Vorfeld des Aktionstages von Mitarbeitenden des Fachzentrums Rosenharz alte Legosteine gesammelt und von Menschen mit Behinderungen und Jugendlichen im Bildungszentrum eifrig zu Rampen verbaut.

 

Selbsterfahrungsspiele sorgen für mehr Bewusstsein

Wie fühlt es sich an, wenn man die eigenen Hände nur beschränkt einsetzen kann? Mit Ski-Handschuhen Schokoriegel auszupacken und anschließend zu essen, ist nämlich gar nicht so einfach! Wie ist es, wenn man nicht selbst bestimmen kann, wie man seine Nahrung zu sich nehmen will? Die Schülerinnen und Schüler des Bildungszentrums machten diese Erfahrung, als sie sich gegenseitig mit Chips „fütterten“. Diese spielerisch vermittelten Erkenntnisse verändern das Bewusstsein und führen zu einem besseren Verständnis für Menschen mit Behinderungen. Ein weiterer Schritt zu mehr Inklusion.

 

 

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