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Mehr Mobilität dank Fahrzeugförderung durch „Aktion Mensch“

RAVENSBURG – Seit Januar werden 24 Menschen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf von der Stiftung Liebenau in einem neuen Wohnhaus in der Galgenhalde betreut. Dank der Förderung durch „Aktion Mensch“ haben sie nun einen VW Caddy bekommen und sind dadurch mobiler geworden.

Die Bewohner des Gemeindeintegrierten Wohnhauses in der Ravensburger Galgenhalde freuen sich sehr über den neuen Bus von „Aktion Mensch“.

Da die Bewohner teilweise auf einen Rollstuhl angewiesen oder erheblich in ihrer Bewegungsfähigkeit eingeschränkt sind, freuen sie sich umso mehr über den von der „Aktion Mensch“ mit knapp 26.000 Euro geförderten VW Caddy Trendline. Die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln ist für diese Menschen oft sehr schwierig oder gar unmöglich. Gerade für diesen Personenkreis ist es daher wichtig, durch einen rollstuhlgerechten Bus mobil zu sein. Durch den Umbau bietet er neben den fünf normalen Sitzen auch Platz für einen Menschen mit Rollstuhl.

 

Flexibilität und Teilhabe werden erleichtert

Durch diesen Kleinbus können die Bewohnerinnen und Bewohner bei Alltagsarbeiten, wie den Lebensmittel-Großeinkauf, nun leichter mit einbezogen werden. Auch Besuche beim Arzt oder zu kulturellen Veranstaltungen können unabhängig vom Fahrplan der öffentlichen Verkehrsmittel wahrgenommen werden. Benedikt Weiss, Teamleiter des Wohnhauses, bestätigt „dass diese größere Flexibilität im Alltag ein zusätzliches Plus an Lebensqualität für Menschen mit Behinderung in den Bereichen Versorgung und Freizeitgestaltung mit sich bringt“. Aber auch die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort werden deutlich verbessert und erleichtert. So sorgt der eigene Bus für mehr Mobilität und kommt damit dem Grundbedürfnis nach einem unabhängigeren und selbstständigeren Leben entgegen. Für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und die Integration der Menschen in die örtlichen Angebote und Strukturen ist Mobilität von großer Bedeutung.

 

 

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Stiftung Liebenau
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