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Sabine Colberg verstärkt Geschäftsführung der Liebenau Teilhabe

MECKENBEUREN-LIEBENAU – In der Liebenau Teilhabe gibt es eine Erweiterung der Geschäftsführung: Sabine Colberg wird ab 1. Juli gemeinsam mit dem bisherigen Geschäftsführer Jörg Munk die Verantwortung für die gemeinnützige Tochtergesellschaft der Stiftung Liebenau tragen.

Vorstand Prälat Michael H. F. Brock (li.) und Geschäftsführer Jörg Munk (re.) heißen die neue Geschäftsführerin der Liebenau Teilhabe, Sabine Colberg, willkommen.

Jörg Munk, Geschäftsführer der Liebenau Teilhabe.

Sabine Colberg, Geschäftsführerin der Liebenau Teilhabe.

Damit reagiert die Stiftung Liebenau auf die gewachsene Komplexität der Aufgabe. Die Angebote zur Teilhabe sind in den vergangenen Jahren zunehmend differenzierter geworden, zahlreiche dezentrale Wohn-, Arbeits- und Unterstützungsangebote sind hinzugekommen, die bisherigen großen Stammorte entwickeln sich zu hochprofessionellen Fachzentren. Gleichzeitig verändern sich mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) und weiteren landesspezifischen Gesetzen und Verordnungen die Rahmenbedingungen für die Träger in hohem Maße. Mit diesen Entwicklungen Schritt zu halten, rechtliche Vorgaben umzusetzen und die zukünftige Teilhabe-Landschaft aktiv mitzugestalten, fordert erhöhtes zeitliches und persönliches Engagement der Verantwortlichen.

 

Mit Sabine Colberg und Jörg Munk gut aufgestellt

Sabine Colberg ist Rechtsanwältin und Mediatorin. Nach dem Studium der Geschichte, Germanistik und Rechtswissenschaften, hatte die 47-Jährige verschiedene Führungspositionen in wissenschaftlichen und kommunalen Einrichtungen inne. Bis 2017 war sie Geschäftsführerin im Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach. Sie übernimmt ab Juli die Geschäftsführung der Liebenau Teilhabe gemeinsam mit Jörg Munk, der sich, neben der internen, auf die fachpolitisch-strategische Entwicklung konzentrieren wird. Munk ist seit mehreren Jahren in trägerübergreifenden Gremien auf Landes- und Bundesebene engagiert. In Verbänden und Kommissionen, so zum Beispiel in der BTHG-Lenkungsgruppe in der LIGA der freien Wohlfahrtspflege, setzt er sich besonders dafür ein, dass die Interessen und Bedürfnisse von Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen angemessen berücksichtigt werden, wenn es um die Umsetzung der neuen Teilhabegesetzgebung geht. „Mit seinem Engagement verschafft Herr Munk den Anliegen der betroffenen Menschen Gehör in der Politik – eine unschätzbar wichtige Aufgabe gerade zum jetzigen Zeitpunkt, an dem es um gesetzliche Weichenstellungen geht“, sagt Prälat Michael H. F. Brock, Vorstand der Stiftung Liebenau. Daher habe sich der Vorstand um Entlastung für den Geschäftsführer bemüht. „Mit Frau Colberg als versierter Juristin und Herrn Munk als Betriebswirt/M.A. ist die Teilhabe gut aufgestellt, um die vielfältigen gesetzlich vorgegebenen Umbrüche zu bewältigen.“

 

Die Liebenau Teilhabe ist Trägerin von 66 Einrichtungen und Diensten für Menschen mit Unterstützungsbedarf. Neben den drei Fachzentren Liebenau, Hegenberg und Rosenharz betreibt sie Häuser in 24 weiteren Standortkommunen und bietet ambulante Assistenzleistungen zur gesellschaftlichen Teilhabe. Mehr als 4 000 Menschen nehmen die Leistungen der rund 1 560 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jährlich in Anspruch.

 

 

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