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Stiftung Liebenau eröffnet erstes stationäres Wohnangebot in Ludwigsburg

LUDWIGSBURG – Seit Mai 2018 bietet die Stiftung Liebenau ein stationäres Wohnangebot mit zehn Plätzen für Kinder und Jugendliche mit Einschränkungen zwischen 7 und 18 Jahren an. Das Haus an der Mömpelgardstraße 6 wurde nun mit zahlreichen Gästen feierlich eingeweiht.

Das neue Mitarbeiterteam im Ludwigsburger Wohnhaus zieht an einem Strang.

Prälat Brock, Vorstand der Stiftung Liebenau, begrüßte besonders die neuen Bewohner der Mömpelgardstraße.

Einigkeit bei den Podiumsteilnehmern: Partnerschaftliche Kooperationen ermöglichen den Erfolg.

„Das soll Euer neues Zuhause werden“, begrüßte Prälat Michael H. F. Brock, Vorstand der Stiftung Liebenau, die anwesenden Jugendlichen und dankte für die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Stadt, der Kirchengemeinde und anderen Institutionen. „Wir konkurrieren nicht um Menschen. Wir stellen unsere Fähigkeiten zur Verfügung, damit Inklusion gelingen kann.“ Die zentrale Lage direkt neben dem „Blühenden Barock“ eröffnet vielfältige Möglichkeiten der Teilhabe und Begegnung.

 

Menschen mit Handicap sind überall willkommen

„Menschen mit Einschränkungen haben in Ludwigsburg ihren Platz mitten in der Gesellschaft“, betonte Konrad Seigfried, Erster Bürgermeister der Stadt Ludwigsburg, in seinem Grußwort. Alle Akteure sind eingeladen, damit Menschen mit Behinderungen „in unserer wunderbaren inklusiven Stadt ankommen“. Das gelingt am besten durch ein partnerschaftliches und wertschätzendes Miteinander. Die Dialogbereitschaft und verlässliche Zusammenarbeit stand deswegen auch im Zentrum des Podiumsgesprächs mit den Wegbereitern der neuen Wohneinrichtung, welches Bereichsleiter Franz Walter moderierte.

 

Vernetzung im Sozialraum

Der Dezernent für Arbeit, Jugend und Soziales des Landkreises Ludwigsburg, Heiner Pfrommer, unterstrich, dass die hohe Qualität des Gesamtangebots, die Grundhaltung der Stiftung Liebenau sowie die sachorientierte und konstruktive Zusammenarbeit ausschlaggebend für gelungene Umsetzung war. Hendrik Rook, Regionalleiter der Caritas Ludwigsburg-Waiblingen-Enz ist „elektrisiert“ von dem Miteinander „Kirche – Caritas – soziale Einrichtungen“ und bestätigte eine gelungene Vernetzung der Wohneinrichtung im Sozialraum. Dass die Kinder und Jugendlichen mit Behinderungen nun mitten in der Stadt in dem ehemaligen Pfarrhaus der Kirchengemeinde wohnen können, freut Martin Wunram, Pastoralreferent der Katholischen Gesamtkirchengemeinde Ludwigsburg, besonders. Dadurch wird Inklusion gefördert und die Möglichkeit der Begegnung zwischen Menschen mit und ohne Behinderungen geschaffen.

 

Ideen und Spirit

Jörg Munk, Geschäftsführer der Liebenau Teilhabe, bedankte sich vor allem bei dem neu gebildeten motivierten und kreativen Mitarbeiter-Team, das von Anfang an mit hohem Engagement so manch eine Berg- und Talfahrt bravourös gemeistert hat. Gleichzeitig verwies er auf die Wurzeln der Stiftung Liebenau und die gute Vernetzung mit dem Fachzentrum für Kinder und Jugendliche und der St. Lukas-Klinik in Liebenau, die für einen intensiveren, therapeutischen Unterstützungsbedarf zur Verfügung stehen und eine besondere Durchlässigkeit der Angebote gewähren. Am Ende waren sich alle in der Runde einig, dass die Eröffnungsfeier des Wohnhauses in der Mömpelgardstraße nur der Anfang einer gelungenen Kooperation sei. Man freue sich bereits jetzt schon auf die Einweihung des Neubauprojektes im Quartier St. Paulus. Dort soll in drei bis fünf Jahren ein Angebot mit 22 stationären Wohnplätzen und zwei Kurzzeitplätzen entstehen. Dadurch können noch mehr betroffene Familien verlässliche Unterstützung und Entlastung erhalten.

 

 

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Pressekontakt:

Stiftung Liebenau
Abteilung Kommunikation und Marketing
Vera Ruppert, Pressearbeit
Siggenweilerstr. 11 
88074 Meckenbeuren 
Telefon +49 7542 10-1181
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