Die erste Initiative zur Gründung der Stiftung Liebenau geht auf eine Person zurück. Der junge Tettnanger Kaplan Adolf Aich sah sich bei seiner priesterlich-seelsorgerlichen Aufgabe mit der Not alter, kranker und behinderter Menschen und deren Angehörigen konfrontiert. Tief betroffen erlebte er die Unzulänglichkeit der damaligen Hilfsangebote. In dieser Situation fasste Adolf Aich den Entschluss: "Da sollte doch Wandel geschafft werden."
Für die Umsetzung seiner Ideen benötigte Aich Mitstreiter und finanzielle Mittel. Aich gelang es in Tettnang eine Reihe engagierter Bürger für das gemeinsame Vorhaben zu gewinnen. Der 1866 gegründete St. Johann Verein, die spätere Stiftergemeinschaft, wurde zur Urzelle für die Stiftung Liebenau, quasi ein unabhängiger Aufsichtsrat im modernen Sinne.
Die Stiftung Liebenau hat Eigenarten, die sie von anderen Stiftungen unterscheidet, die ihr Profil verleihen und ihre Identität näher kennzeichnen.
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Hilfe für Menschen
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