Die gesellschaftlichen und sozialpolitischen Rahmenbedingungen sind einem ständigen Wandel unterworfen. Die Stiftung Liebenau macht es sich zur Aufgabe sozialpolitische, sozialrechtliche Veränderungen, aber auch Markt- und Gesellschaftsveränderungen zu beobachten und zu analysieren, um ihre Dienstleistungsangebote sowie Entwicklungs- und Fördertätigkeiten entsprechend weiterzuentwickeln.
Die Stabsstelle Sozialpolitik koordiniert sozialpolitische Positionierungen der Stiftung Liebenau zu notwendigen Reformen. Sie unterstützt die Vermittlung dieser Positionen in Öffentlichkeit und Politik, indem sie Gesprächskontakte mit den jeweils politisch Verantwortlichen organisiert und wahrnimmt. Dazu werden auch Veröffentlichungen und Referate ausgearbeitet.
Die Stabsstelle Sozialpolitik unterstützt Innovationen innerhalb des Stiftungsverbundes. Unter anderem durch die Förderung von Kooperationen zwischen der Stiftung Liebenau, den Tochtergesellschaften und externen Kooperationspartnern. Ferner wirkt die Stabsstelle an der Erarbeitung von Grundkonzepten und der Evaluation von Entwicklungsprojekten mit.
Seit 1.1.2010 nimmt die Stabsstelle auch die Funktion der Geschäftsstelle des „Netzwerk: Soziales neu gestalten“ (SONG) wahr.
Inhaltlich orientiert sich die Stabsstelle Sozialpolitik am Satzungsauftrag der Stiftung Liebenau, den Prinzipien der katholischen Soziallehre sowie den fachlichen Leitwerten Selbstbestimmung und Teilhabe, Inklusion und Sozialraumorientierung.
Vor diesem Hintergrund ist die Gemeinwohlförderung und Gemeinwesenentwicklung ein wichtiges Anliegen der Stabsstelle. Hierbei geht es auch darum, dass die Stiftung Liebenau als Sozialstiftung das freiwillige Engagement der Menschen für sich und andere in ihrem jeweiligen Gemeinwesen fördert und mit der professionellen Unterstützungsstruktur vernetzt.
Die Angebote der Stiftung Liebenau sollen zum einen verstärkt ins Gemeinwesen geöffnet und in die Lebenswelt integriert werden. Zum anderen sollen Projekte umgesetzt werden, die Integration und Partizipation hilfebedürftiger Menschen fördern und durch Mobilisierung von privatem Engagement zum Aufbau von Sozialkapital beitragen.