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Die Stiftung Liebenau trauert um Monsignore Norbert Huber

Norbert Huber wurde 1953 zum Priester geweiht. Nach verschiedenen beruflichen Stationen und Psychologiestudium trat er 1968 in die damalige „Heil- und Pflegeanstalt“ und spätere Stiftung Liebenau ein, die er als Vorstand zunächst allein, später zusammen mit Helmut Staiber, bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 1996 leitete. 

das bild zeigt monsignore norbert huber vor einem bücherregal

Die Stiftung Liebenau trauert um Monsignore Norbert Huber.

Monsignore Huber hat die Stiftung Liebenau entscheidend geprägt. Unter seiner Leitung entwickelte sie sich zu dem modernen Sozial-, Gesundheits- und Bildungsunternehmen, das sie heute ist. Mit seinen wegweisenden Impulsen für die fachliche, strukturelle und bauliche Erneuerung der Stiftung Liebenau war er oftmals seiner Zeit voraus. Von seinem Wirken zeugen bis heute viele soziale Angebote und Dienste. Mit der Gründung des Instituts für Soziale Berufe ist es ihm gelungen, tragfähige Strukturen für eine Professionalisierung der sozialen Arbeit zu schaffen. 

 

In stetem Bemühen um verbesserte Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderungen initiierte er Verbände und knüpfte Netzwerke. Dabei ging es ihm in seinem Denken und Handeln stets um die Menschen, um ein respekt- und würdevolles Umgehen im Miteinander und darum, dass jeder Mensch seinen Entfaltungsraum in der Gemeinschaft findet. Getragen von dieser Idee gab er der Stiftung Liebenau ihr Leitwort, das bis heute trägt: In unserer Mitte – Der Mensch.

 

  • Direktor und Vorstand der Stiftung Liebenau von 1968 bis 1996
  • Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse
  • Ehrendoktor im Fachbereich „Katholische Theologie“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Träger des Ehrenzeichens der Stiftung Liebenau

 

In der Stiftung Liebenau wird Monsignore Huber unvergessen bleiben. 

In tiefer Dankbarkeit und ehrendem Gedenken

 

Für den Aufsichtsrat
Dr. Joachim Senn, Vorsitzender
Paul Locherer, Stv. Vorsitzender

 

Der Vorstand
Dr. Berthold Broll
Dr. Markus Nachbaur

 

Für die Mitarbeitervertretung
Markus Ebenhoch
Susanne Droste-Gräff

Requiem am Samstag, den 10. Januar 2026 um 10 Uhr in der Pfarrkirche St. Maria in Liebenau mit anschließender Beerdigung auf dem Friedhof.