Seitlich streichen für weitere Aufgabenfelder <>

Informationen zum Umgang mit Corona im Liebenau Berufsbildungswerk

01.04.2020

Trotz Coronakrise: Berufsbildungswerke machen weiter

Digital statt analog: So sehen die Lehr- und Lernprozesse der BBW-Teilnehmenden durch die Beschränkungen der Coronakrise aktuell aus. Ganz konkret bedeutet das für die Praxis, dass Aufgaben und Lernangebote von den Teilnehmenden von zu Hause bearbeitet und in „virtuellen Klassenzimmern“ besprochen werden.

Diese Umstellung fordert alle Beteiligten neu heraus. Die Ausbilderinnen und Ausbilder nutzen verschiedene digitale Lern-, Trainings- und Coaching-Plattformen, um die Unterrichtsmaterialien und den Lernstoff zu den Teilnehmenden zu transportieren. Sie sind nach wie vor in den Einrichtungen erreichbar und stehen den Jugendlichen auch telefonisch oder per E-Mail zur Seite. Fachdienste, wie Psychologen und Ärzte, sind ebenfalls weiter für die Jugendlichen da. Denn die individuellen Bedarfe müssen gerade jetzt weiter berücksichtigt und aufgefangen werden. 
Berufsbildungswerke erfüllen weiter ihren gesetzlichen Auftrag – junge Menschen mit Behinderungen fit für ihr späteres Berufsleben machen. Gerade jetzt in dieser Krise sind und bleiben BBWs für sie wichtige Anlaufstellen.

Weitere Infos über die deutschen Berufsbildungswerke auf www.bagbbw.de

17.03.2020

Liebenau Berufsbildungswerk setzt Ausbildungsbetrieb aus

Auch das Berufsbildungswerk (BBW) der Stiftung Liebenau hat auf die aktuelle Situation der Corona-Pandemie reagiert und seine Angebote in Berufsvorbereitung, Ausbildung und Qualifizierung an den Standorten Ravensburg und Ulm bis auf Weiteres unterbrochen.

Ausbildungs- und Schulbetrieb ruht

So stellten im Zuge der landesweiten Schulschließungen die beiden Sonderberufsschulen des BBW – die Josef-Wilhelm-Schule in Ravensburg und die Max-Gutknecht-Schule in Ulm – den Unterricht ein. Auch die praktische Ausbildung in den Werkstätten wurde ausgesetzt. So weit wie möglich befinden sich die Teilnehmenden aus Berufsvorbereitung, Ausbildung und Qualifizierung nun in der Heimlernphase. Die Unterbrechung umfasst auch die Verpflegungsangebote des BBW wie die Ausbildungsrestaurants in Ravensburg und Ulm sowie den Metzgerei- und Bäckereiverkauf in der Münsterstadt.

 

Beitrag zur Corona-Bekämpfung

Mit diesen Maßnahmen möchte das Berufsbildungswerk seinen Beitrag leisten, um die weitere Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus einzudämmen und die Ansteckungsrisiken zu reduzieren. Einen positiven Corona-Befund  in den BBW-Einrichtungen gab es bislang erfreulicherweise nicht.

 

Betreuung durch Fachdienste ist gewährleistet

Auch unter diesen neuen Umständen werden die Teilnehmenden weiter professionell durch ihre Ansprechpartner betreut. So stehen die Fachdienste des BBW den Jugendlichen zum Beispiel für die psychologische Krisenintervention weiterhin jederzeit zur Verfügung. Auch die sozialpädagogische Begleitung jener Azubis, die sich gerade in externen Praktika befinden, ist gewährleistet. Diese Jugendlichen verbleiben dort, sofern der Partnerbetrieb weiter geöffnet hat.

 

Prüfungen werden verschoben, Veranstaltungen fallen aus

Im Wohnbereich des BBW wird die Betreuung der jungen Menschen, die nicht nach Hause können oder keines haben, ebenfalls aufrechterhalten. Reha-Gespräche sowie Prüfungen sind dagegen abgesagt und werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Ebenfalls betroffen sind Veranstaltungen. Der für den 3. April geplante Schnuppernachmittag, eine Infoveranstaltung  im Ravensburger Berufsbildungswerk für interessierte Schulklassen, fällt ebenso aus wie der Tag der offenen Tür am 25. April des Regionalen Ausbildungszentrums (RAZ) und der Max-Gutknecht-Schule in Ulm.

Für seine Teilnehmenden ist das BBW telefonisch unter +49 751 3555-8 oder per E-Mail unter info.bbw@stiftung-liebenau.de erreichbar. Generell gilt: Vor-Ort-Termine im BBW sind nur nach telefonischer Voranmeldung möglich.

Aktuelle Meldungen zum Umgang mit dem Coronavirus in der Stiftung Liebenau finden Sie hier: