Diagnostik und Bildungsbegleitung
Seitlich streichen für weitere Aufgabenfelder <>
  • Training sozialer Kompetenzen (Selbstwahrnehmung/Fremdwahrnehmung, Kommunikation, Stressbewältigung, Konfliktbewältigung, Teamfähigkeit)
  • Einzel- und Gruppen-Coaching
  • Antiaggressivitäts-Training (AAT®)
  • Coolness-Training (CT®)
  • Anti-Mobbing-Training (AUFWIND-Training®)
  • Gender-spezifische Trainings
  • Entspannungstraining
  • Neurofeedback
  • Konzentrationstraining
  • Selbstinstruktionstraining für ADHS–Betroffene
  • Training für Teilnehmer mit Essstörungen

Psychologie

  • therapeutische Beratung
  • Training und Kurzzeittherapie

 

Medizin

  • kinder- und jugendpsychiatrische Diagnostik und Begleitung
  • arbeitsmedizinische Diagnostik
  • Betriebsmedizin
  • allgemeinärztliche Beratung

In Zusammenarbeit mit den Bernd-Blindow-Schulen Friedrichshafen bieten wir:

  • ergotherapeutische Betreuung und Förderung
  • logopädische Diagnostik und Therapie

Berufliche Chancen für Menschen in Ruanda

PDF, 190 KB

Berufliche Chancen für Menschen mit und ohne Behinderungen in Uganda

PDF, 176 KB

Mit Mobilitätsaktionen werden Auslandsaufenthalte in der beruflichen Aus- und Weiterbildung gefördert.

Das Berufsbildungswerk kooperiert mit Betrieben  in Schottland und Norwegen und ermöglicht so den hier ausgebildeten Jugendliche praktische Berufserfahrungen in diesen Ländern.

In Norwegen, in der Nähe von Oslo, profitieren die Auszubildenden von zwei Schreinerbetrieben, die ihnen praktische Erfahrungen in ihren Werkstätten für jeweils drei Wochen ermöglichen. In Schottland haben die Kauffrauen für Bürokommunikation die Möglichkeit ihr Fachwissen an der Universität in Edinburgh im Bereich  Verwaltung zu erweitern.
Projekt Leonardo Da Vinci

LEONARDO DA VINCI ist das Programm der Europäischen Union für die Zusammenarbeit in der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Es ist benannt nach dem italienischen Universalgenie der Renaissance.

Das Programm unterstützt und ergänzt die Berufsbildungspolitik der teilnehmenden Staaten. Dazu wird die Europäische Union bis 2013 ein Gesamtbudget von 1.725 Mio. Euro zur Verfügung stellen. Das LEONARDO DA VINCI-Programm fördert zum einen europäische Bürgerinnen und Bürger beim Erwerb internationaler Kompetenzen. So soll die Anzahl an Praxisaufenthalten in Betrieben und Berufsbildungseinrichtungen in einem anderen europäischen Land bis 2013 auf mindestens 80.000 pro Jahr erhöht werden. Zum anderen trägt es durch europäische Modellversuche sowie durch den Transfer bereits entwickelter Produkte und Verfahren zu Innovation und Verbesserung der Berufsbildungssysteme und -Praxis bei.

Sport und körperliche Aktivität sind wichtige Faktoren für gute Gesundheit und das Wohlbefinden in einer modernen Gesellschaft; dabei spielen sie eine bedeutende Rolle bei der Prävention von Krankheiten und chronischen Leiden. Sportliche Bestätigung ist dabei fundamental, wenn es um die Frage geht, wie man soziale und wirtschaftliche Folgekosten aufgrund von Bewegungsmangel senken kann.

Beeinträchtige haben noch weniger Möglichkeiten der Teilhabe an Sportprogrammen und körperlichen Aktivitäten innerhalb der EU.

Das Ziel von S+4All ist es auf europäischer Ebene Möglichkeiten zu schaffen für ein breiteres und qualitativ besseres Sportangebot für Menschen mit Beeinträchtigung. Um dieses Ziel zu erreichen sind Rehazentren, Sportzentren und andere Einrichtungen beteiligt.

7 verschiedene Einrichtungen aus Europa (siehe unten) beteiligen sich an dieser kollaborativen Partnerschaft. Sie haben alle weitreichende Erfahrung in den Bereichen Rehabilitation, behindertengerechter Sport und soziale Dienstleistungen. Ihr Fachwissen im Zusammenspiel in diesen Bereichen ist unverzichtbar, um das Projekt zu einem Erfolg zu machen.

Aktivitäten finden in 3 Hauptbereichen statt:

  • Benchmarking – festlegen, entwerfen, testen, bewerten und implementieren innovativer Angebote im Sportangebot für Behinderte.
  • Benchlearning – interaktives Benchlearning bei 6 internationalen Workshops für das Training und den Aufbau eines europäischen Networks im Bereich Sport.
  • R&D (Forschung u. Entwicklung): Ziel ist die Herausgabe eines Handbuches und Ratgebers „Empfehlungen für inklusiven Sport“, „Kompetenzen und Fähigkeiten von Trainern und Übungsleitern“ und „Beurteilungsmethoden“


Um das ganzheitliche und systematische Vorgehen beim Thema Sport und Beeinträchtigung zu unterstützen, wird von einer sportmedizinischen Abteilung getestet, verglichen und analysiert, wie die innovativen Vorgehensweisen eingesetzt werden können, um Krankheiten oder chronischen Leiden bei über 50jährigen Beeinträchtigten vorzubeugen. 

Fluchtursachen bekämpfen – Chancen in der Heimat verbessern

Niemand verlässt sein Land ohne Not. Not kann durch Krieg, Vertreibung, Diskriminierung oder Klimawandel verursacht sein. Not entsteht aber auch durch Armut, soziale Ungleichheit, mangelnde Zukunftsperspektiven sowie fehlende berufliche Chancen. Ein großer Teil der Geflüchteten und Migranten würde in seinen Heimatländern bleiben, wenn es dort berufliche Perspektiven und damit eine Aussicht auf eine menschenwürdige Existenz gäbe.

Das Berufsbildungswerk als Chancengeber

Wir als Berufsbildungswerk der Stiftung Liebenau wollen den Menschen in Afrika diese Perspektiven eröffnen, indem wir unsere Erfahrungen und unser Wissen in Sachen berufliche Bildung einbringen – in Form einer „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Verantwortung über Grenzen hinweg

Ausgelöst durch die Flüchtlings- und Migrationsbewegung der letzten Jahre möchten wir uns gerade in afrikanische Länder einbringen und dort auf
Augenhöhe solidarisch handeln. Der unrühmlichen Kolonialisierungsgeschichte von Afrika und Europa wollen wir eine gemeinsame Entwicklungszusammenarbeit
gegenüberstellen.

Ein Netzwerk vor Ort

Viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in dieser Hinsicht sehr engagiert, haben bereits Netzwerke geknüpft und tragfähige Beziehungen vor Ort in Afrika aufgebaut. Diese Hilfen wollen wir nun auf eine breitere Basis stellen, um gemeinsam noch mehr zu erreichen.

Wie und wo wir konkret helfen

Unser Ziel ist die Förderung und Weiterentwicklung von vorhandenen Schulen und Ausbildungsstätten in den Ländern Uganda, Ruanda und Nigeria, zu denen seit Jahren schon gute Beziehungen bestehen. Auf der Grundlage dieser Kontakte werden konkrete Projekte vor Ort und in Trägerschaft der bereits bestehenden Organisationen unterstützt – sei es der Aufbau einer beruflichen Bildungsstätte in Uganda oder der weitere Ausbau von Ausbildungsstätten in Ruanda und in Nigeria.
Wir wollen sowohl materiell helfen als uns auch mit unserem fachlichen Know-how als Bildungspartner einbringen.

Verantwortung übernehmen – weltweit

Die Stiftung Liebenau ist in mehreren europäischen Ländern als Sozialunternehmen aktiv und übernimmt seit Jahrzehnten gesellschaftliche Verantwortung. Das zeigt sich auch – ausgelöst durch die Flüchtlingskrise – in der Unterbringung, Betreuung, Beschulung und Qualifizierung zugewanderter Menschen. Aus diesem Engagement heraus entstand die Idee, sich nachhaltig in der Entwicklungszusammenarbeit und in der Bekämpfung von Fluchtursachen zu engagieren – und in diesem Sinne direkt vor Ort in Afrika Projekte zu unterstützen. Und zwar solche, in die wir unsere Kernkompetenzen als Berufsbildungswerk sinnvoll und erfolgreich einbringen können.

Ihre Hilfe kommt an

Wir stehen in engem Austausch mit unseren Partnern vor Ort und begleiten die Projekte intensiv mit unserem Fachwissen. Sie können sich deshalb sicher sein: Ihre Unterstützung kommt genau dort an, wo sie wirklich dringend benötigt wird – in der beruflichen Aus- und Weiterbildung in drei afrikanischen Ländern mit schwierigen Lebensumständen.

Machen Sie mit!
Unterstützen Sie durch Ihre Spende das Berufsbildungswerk der Stiftung Liebenau bei der Umsetzung von konkreten Hilfsprojekten in Afrika.

Spendenkonto
Stiftung Liebenau
Sparkasse Bodensee
IBAN: DE35 6905 0001 0020 9944 71
BIC: SOLADES1KNZ
Verwendungszweck: Bildung in Afrika

Jede Spende hilft!

Flyer für weitere Infos

Berufliche Chancen für Menschen mit und ohne Behinderungen in Uganda

PDF, 176 KB

Berufliche Chancen für Menschen in Ruanda

PDF, 190 KB

Betriebliche Praxiserfahrung im Ausland

Das Berufsbildungswerk kooperiert mit der Pflege- und Reha- Einrichtung Dorfplatz in Oberhelfenschwil in der Schweiz und ermöglicht so den Auszubildenden Erfahrungen im  Partnerbetrieb in der Hauswirtschaft und im Service zu machen. Die Jugendlichen bleiben vier Wochen im Partnerbetrieb und erfahren einen Zuwachs an fachlichen Kenntnissen und sozialen Kompetenzen.

Träger der Aktion sind die Internationale Bodenseekonferenz (IBK) und die Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (Arge Alp). Mitglieder dieser Organisationen sind jene Länder und Kantone, die sich am Austausch beteiligen: Bayern, Baden-Württemberg, die Schweizer Kantone St. Gallen, Thurgau, Zürich, Schaffhausen, Aargau, Appenzell, Graubünden und Ticino, die Lombardei, Südtirol, Trient und die Österreichischen Bundesländer Vorarlberg, Tirol und Salzburg. Weiter ist das Land Oberösterreich als Mitglied der Interreg-Region Bayern-Österreich am Projekt beteiligt. Diese Länder tragen auch die Projektkosten. Zusätzliche Mittel kommen von der Europäischen Union. Sie unterstützt im Rahmen des Programmes Interreg IVA in den Regionen Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein und Bayern-Österreich Aktivitäten, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Mobilität und die Qualifikation der jungen Arbeitnehmer fördern.

Jeder Lehrling kann im Rahmen von xchange vier Wochen seiner betrieblichen Ausbildung in einer Firma eines anderen Landes absolvieren. Im Gegenzug kommt ein Lehrling der Austauschfirma in das eigene Unternehmen. xchange hilft bei der Suche nach einer geeigneten Firma, bei der Organisation und bei der Finanzierung.

Unsere Fachlichkeit

Mit passgenauen Bildungsangeboten bringen wir Menschen mit besonderem Teilhabebedarf beruflich und persönlich auf Kurs. Durch unsere hohe Diagnosekompetenz und differenzierte Wohnformen fördern wir die Teilnehmenden dabei ganz individuell.

Diagnostik

Wir geben der beruflichen Zukunft ein ProfIL: Durch Arbeitserprobungen, Eignungsabklärungen, Tests und Diagnostik-Angebote ermitteln wir persönliche Fähigkeiten und Ressourcen, erkennen motorische und kognitive Fertigkeiten und zeigen mögliche Wege in den Arbeitsmarkt auf.

Unterstützende Angebote

Neben der berufsfachlichen und schulischen Wissensvermittlung unterstützt das Berufsbildungswerk seine Teilnehmer mit einem breiten Spektrum an zusätzlichen Förder- und Therapieangeboten - von den verschiedenen Trainings und Coachings bis hin zu einer professionellen medizinisch-psychologischen Betreuung. 

  • Training sozialer Kompetenzen (Selbstwahrnehmung/Fremdwahrnehmung, Kommunikation, Stressbewältigung, Konfliktbewältigung, Teamfähigkeit)
  • Einzel- und Gruppen-Coaching
  • Antiaggressivitäts-Training (AAT®)
  • Coolness-Training (CT®)
  • Anti-Mobbing-Training (AUFWIND-Training®)
  • Gender-spezifische Trainings
  • Entspannungstraining
  • Neurofeedback
  • Konzentrationstraining
  • Selbstinstruktionstraining für ADHS–Betroffene
  • Training für Teilnehmer mit Essstörungen

Bildungsbegleitung

Vom ersten Tag an die volle Unterstützung: Persönliche Bildungsbegleiter stehen den jungen Menschen bei uns als verlässliche Ansprechpartner jederzeit zur Seite – während der gesamten Dauer der Ausbildung oder Bildungsmaßnahme.

 

Zum Angebot Casemanagement/Bildungsbegleitung, Ravensburg >

Zum Angebot Casemanagement/Bildungsbegleitung, Ulm >

Kompetenzzentrum Autismus

Auch Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung eröffnen wir Chancen auf berufliche Teilhabe. Psychologen, Sozialtherapeuten, Ergotherapeuten und weitere sozialtherapeutisch tätige Mitarbeitende unterstützen diese Jugendlichen und jungen erwachsenen Menschen während ihrer Berufsvorbereitung und Ausbildung.

Zum Angebot Kompetenzzentrum Autismus, Ravensburg >

Projekte

Berufliche Mobilität, Arbeitserfahrungen im europäischen Ausland und die verbindende Kraft des Sports: Das Berufsbildungswerk der Stiftung Liebenau beteiligt sich an mehreren Projekten, die den beruflichen und persönlichen Horizont seiner jungen Menschen erweitert.