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Aktuelle Meldungen zur Corona-Krise aus der Liebenau Teilhabe und Familie

Die Geschäftsführung der Liebenau Teilhabe übernimmt in den Krisenzeiten des Corona-Virus besondere Verantwortung. Wir verfolgen und berücksichtigen die aktuell erlassenen Gesetze, Regelungen und Empfehlungen. Die Umsetzung erfolgt erst nach sorgfältiger Abwägung zwischen der Notwendigkeit des Infektionsschutzes und den Freiheitsrechten der Menschen mit Behinderungen unter Berücksichtigung der Verhältnismäßigkeit der verhängten Maßnahmen. Die Gesundheit der von uns begleiteten Menschen sowie der Mitarbeitenden hat höchste Priorität. Wir reagieren flexibel, umsichtig und besonnen auf die neuen Entwicklungen und informieren über diese fortlaufend. 

23. September 2021

Besuchsregelungen in Einrichtungen der Liebenau Teilhabe ab September 2021

Ab sofort gibt es sowohl in den Einrichtungen der Pflege als auch in den Einrichtungen der Eingliederungshilfe keinerlei Beschränkungen bei der Besucherzahl mehr.

 

Es gilt grundsätzliche eine MNS-Maskenpflicht für Besuchende. In den Werkstätten und Förderbereichen besteht eine FFP2 Pflicht.

 

Geimpfte/genesene Besucher müssen keinen negativen Test vorlegen. Es besteht eine Testpflicht für nicht geimpfte/ genesene Besucher/ und externe Personen in allen Einrichtungen der Liebenau Teilhabe.  Das negative Testergebnis darf bei einem Antigen-Test maximal 24 Stunden alt sein, bei einem PCR-Test maximal 48 Stunden.

 

In Einrichtungen der Pflege stellt der Zutritt von nicht nachweislich geimpften oder genesenen Personen ohne einen negativen Antigen-Schnelltest – nicht älter als 24 Stunden – eine Ordnungswidrigkeit dar.

 

Die Regelungen werden auf  Basis einer Interessenabwägung zwischen den gewünschten und wichtigen sozialen Kontakten und den notwendigen Maßnahmen des Infektionsschutzes umgesetzt. Sie basieren auf den gesetzlichen Auflagen der Landesregierung Baden-Württemberg in Verbindung mit den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts.

 

Kommt es innerhalb der Einrichtung zu einem positiven Nachweis einer Corona-Infektion, werden sämtliche Besuche umgehend eingestellt.

01. Juli 2021

Besuchsregelungen in Einrichtungen der Liebenau Teilhabe ab 1. Juli 2021

Ab dem 1. Juli gelten neue Besuchsregeln in den Einrichtungen der Liebenau Teilhabe. Sie basieren auf den gesetzlichen Auflagen der Landesregierung Baden-Württemberg (CoronaVO Krankenhäuser und Pflegeheime) in Verbindung mit den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und werden laufend an aktuelle Veränderungen angepasst.
 

Um Ihnen einen schnellen Überblick über die aktuellen Regelungen der für Sie relevanten Einrichtung zu geben, haben wir diese in folgendem Dokument für Sie zusammengefasst.

Besuchsregelungen Liebenau Teilhabe – Stand 1. Juli 2021

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25.03.2021

Impfstart durch Mobile Impfteams in der Eingliederungshilfe der Liebenau Teilhabe

Nach der Durchimpfung in den Einrichtungen der Pflege und damit auch in unseren Häusern St. Pirmin und St. Johanna, sind nun die Impfungen für die Bewohnerinnen und Bewohner im stationären Wohnen, für die Beschäftigten in den Werkstätten, BBFs und Förderbereichen und die Klienten in den ambulanten Bereichen angelaufen. In den großen Landkreisen Ravensburg und Bodenseekreis erhalten die Mobilen Impfteams der Kreisimpfzentren Unterstützung durch die Zentralen Impfzentren (ZIZ) Ulm und Tübingen. Im Zeitraum von 19. März bis 9. April erhalten alle Bewohnerinnen und Bewohner, die Beschäftigten der Werkstätten und die Klientinnen und Klienten in den Ambulanten Diensten sowie das betreuende Personal ihre Erstimpfung. Auch in den neuen Landkreisen sind die Erstimpfungen zum Teil schon erfolgt bzw. angekündigt.

 

Voraussichtlich werden bis Mitte bzw. Ende April alle Einrichtungen und Dienste der Liebenau Teilhabe mit den Erstimpfungen fertig sein. Die Impfbereitschaft ist in allen Bereichen erfreulich hoch.

01.03.2021

Informationen für Eltern, Angehörige und rechtliche Betreuer zur COVID-19-Impfung

In der vergangenen Woche hat das Ministerium für Soziales und Integration (MSI) die Impfberechtigungen erweitert. Parallel zu den Vorbereitungen für die Impfungen in der Stufe 2, zu der der Personenkreis der Menschen mit Behinderungen gehört, besteht nun die Möglichkeit, dass für Menschen in den stationären Einrichtungen und in den ambulanten Diensten im Alter von 18 bis 64 Jahren Termine für eine Impfung mit dem AstraZeneca Impfstoff bereits jetzt in Impfzentren vereinbart werden können.

 

Planungen für die Bewohnerinnen und Bewohner im stationären Wohnen

Die Bewohnerinnen und Bewohner in den stationären Einrichtungen, die in eine Impfung einwilligen bzw. für die eine Einwilligung der rechtlichen Vertreter vorliegt, werden in den jeweiligen Wohneinrichtungen durch Mobile Impfteams (MITs) geimpft. Die Impfteams vergeben pro Einrichtung 2 Termine, an denen die Erstimpfung und die Folgeimpfung vorgenommen werden.

Bewohnerinnen und Bewohnern in der besonderen Wohnform (Alter bis 64 Jahren) können sich bereits jetzt in einem Impfzentrum impfen lassen. Wenn die rechtlichen Betreuer bzw. die Betroffenen dies wünschen, können sie sich um den Termin im Impfzentrum kümmern und die Begleitung dorthin übernehmen.

 

Planungen für die  Klienten in der eigenen Häuslichkeit

Personen, die ambulant begleitet werden und in eigener Häuslichkeit leben, können sich in den regionalen Impfzentren impfen lassen und bereits jetzt, wenn sie selbst bzw. der rechtliche Vertreter mit der Impfung einverstanden sind, einen Termin in einem Impfzentrum vereinbaren. Einzelne Landkreise haben bereits angekündigt, gemeinschaftliche ambulante Wohneinrichtungen mit den MITs zu impfen.

 

Unabhängig von der Wohnform: die Impfung ist freiwillig und nur nach vorheriger ärztlicher Aufklärung möglich.

 

Ein Teil der Unterlagen, die das Ministerium den stationären Einrichtungen für die rechtlich einwandfreie Einholung der Einverständniserklärungen zur Verfügung stellen müsste, liegt leider noch nicht vor.
Folgende Unterlagen müssen für die Impfung durch ein Mobiles Impfteam vorliegen: 

 

  1. Eine Information des Ministeriums für Soziales und Integration (MSI) für Angehörige, rechtliche Betreuerinnen und Betreuer bzw. bevollmächtigte Personen  
  2. Einen Einwilligungsvordruck des MSI
  3. Einen Aufklärungsbogen
  4. Einen Anamnesebogen
  5. Eine Datenschutzerklärung


Bitte informieren Sie sich und entscheiden Sie, ob Sie in eine COVID-19 Impfung einwilligen werden. Die Unterlagen, die angefügt sind, sind sehr informativ und aufschlussreich. Zudem besteht die Möglichkeit des Aufklärungsgesprächs im Vorfeld der Impfung mit einem Arzt/einer Ärztin. Die Impfung ist eine wichtige Voraussetzung, um die Pandemie zu begrenzen und wieder mehr Freiheit und Lebensqualität zu erhalten.

Anamnese- und Einwilligungsbogen

Schutzimpfung gegen COVID-19 mit mRNA-Impfstoff

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Aufklärungsmerkblatt

Schutzimpfung gegen COVID-19 mit mRNA-Impfstoff

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Anamnese- und Einwilligungsbogen

Schutzimpfung gegen COVID-19 mit Vektor-Impfstoff

pdf, 2 MB

Aufklärungsmerkblatt

Schutzimpfung gegen COVID-19 mit Vektor-Impfstoff

pdf, 887 KB

Datenschutz-Information

Impfung durch Mobile Teams in Einrichtungen

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05.02.2021

Informationen zum Impfen in der Liebenau Teilhabe

Nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) sind Menschen mit Behinderung und Beschäftigte in der Eingliederungshilfe (SGB IX) in der Priorität 2 der Impfungen eingeordnet. Bewohner und Mitarbeiter der binnendifferenzierten Häuser St. Pirmin in Liebenau und St. Johanna in Rosenharz sind als Einrichtungen der Pflege (SGB XI) und der Eingliederungshilfe (SGB IX) in der ersten Priorität. Dort stehen Impftermine bereits fest oder werden derzeit vereinbart.

 

Auch für die zahlreichen Einrichtungen in der Eingliederungshilfe sind die Vorbereitungen zum Impfen angelaufen. Aufgrund der Knappheit des Impfstoffes ist mit dem Beginn einer flächendeckenden Impfung erst in einigen Wochen zu rechnen. Menschen, die in einer besonderen Wohnform leben, werden ebenso wie die Mitarbeitenden durch Mobile Impfteams aufgesucht und geimpft.

 

Vor kurzem hat die STIKO entschieden, dass für Personen mit seltenen, schweren Vorerkrankungen oder auch schweren Behinderungen, für die ein deutlich erhöhtes Risiko eines schweren Verlaufs der Corona Infektion angenommen werden muss, ein ärztliches Attest beantragt werden kann. Damit kann eine Änderung der Impf-Priorisierung von der Kategorie 2 in die erste Kategorie erfolgen.

 

Wenn Angehörige oder rechtliche Betreuer ein ärztliches Attest beantragen und erhalten, ist eine Impfung zu einem früheren Zeitpunkt möglich. Die rechtlichen Betreuer müssen sich jedoch um den Termin im Impfzentrum selbst bemühen und die Begleitung dorthin übernehmen.

03.02.2021

Werkstätten bleiben geöffnet

Die vom Sozialministerium erlassene Corona-Verordnung zur WfbM hat weiterhin Gültigkeit, um allen Menschen das Recht auf Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Das bereits nach dem ersten Lock-Down bestehende Hygiene- und Schutzkonzept der WfbMs wird fortlaufend optimiert, um die Risiken möglichst gering zu halten. So gelten selbstverständlich die AHA+L Regeln weiterhin. Das Schichtmodell mit versetzten Pausen und Aufenthaltsräumen zur Trennung der Bereiche in den Häusern führt zu einer deutlichen Kontaktreduktion der Beschäftigten, die Umkleideräume sind weiterhin gesperrt.

 

Zusätzlich gilt ab sofort die FFP2-Masken-Pflicht für alle Mitarbeitenden, ebenso für alle Beschäftigten, die den ÖPNV benutzen. Zudem wird, wenn immer möglich, empfohlen, dass auch die Menschen mit Einschränkungen während ihrer Arbeit die FFP2 Masken durchgehend tragen. Für alle Beschäftigten wird eine Gefährdungsbeurteilung erstellt, wie hoch das Risiko ist, sich mit Covid-19 zu infizieren und die Infektion in die Häuser zu tragen. Je nach Gefährdungslage werden diese dann einmal wöchentlich getestet.

 

Rechtliche Betreuer dürfen nicht alleine darüber entscheiden, ob die betreute Person zur Arbeit gehen soll oder besser auf der Wohngruppe oder zu Hause bleibt, denn das Selbstbestimmungsrecht und das Recht auf Teilhabe am Arbeitsleben bleiben selbstverständlich auch während der Corona-Pandemie für alle Menschen bestehen. In Zweifelsfällen können die jeweiligen Einrichtungsleitungen des Bereichs Arbeit und Bildung kontaktiert werden.     

26.01.2021

Weitere Einschränkungen der Besuchsregelungen

Durch die Corona-Verordnungen des Landes Baden-Württembergs vom 11. und 18. Januar wurden die Besuchsregelungen für unsere Einrichtungen aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens erneut angepasst werden. Neu ist, dass die möglichen zwei Besuchenden pro Tag je Bewohnerin oder Bewohner nur dann gleichzeitig kommen dürfen, wenn beide im gleichen Haushalt leben. Ein gleichzeitiger Besuch von Personen aus unterschiedlichen Haushalten ist nicht erlaubt. Der Zutritt in die Einrichtungen ist nur mit FFP2-Maske gestattet. 

 

Besuche in unseren Einrichtungen der Pflege (St. Johanna in Rosenharz und St. Pirmin in Liebenau) sind darüber hinaus nur nach vorherigem negativem Antigen-Test und mit einer FFP2 Maske gestattet. Dabei darf das Testergebnis eines PoC-Antigen-Test höchstens 48 Stunden und eines PCR-Tests höchstens 72 Stunden alt sein.

 

Diese Verschärfung der Besuchsregelungen dienen dem Schutz unserer Bewohnerinnen und Bewohner sowie unseren Mitarbeitenden. 

17.12.2020

Winter-Lockdown vom 16. Dezember bis 10. Januar

Aufgrund der zunehmenden Dynamik der Ausbreitung des Corona-Virus hat die Landesregierung am 15. Dezember weitere Maßnahmen zu dessen Eindämmung getroffen. Diese finden Sie in dieser Übersicht

 

In der Liebenau Teilhabe gelten weiterhin höchste Hygiene- und Schutzstandrads. Das bedeutet, dass Besuche zwar weiterhin erlaubt sind, allerdings nur unter Einhaltung der gültigen Regelungen. Jede Bewohnerin bzw. jeder Bewohner kann pro Tag grundsätzlich von 2 Personen besucht werden. Die Einrichtung kann aus besonderen Anlässen (z.B. Sterbebegleitung oder runde Geburtstage) Ausnahmen zulassen. Die Besucher können dabei von Tag zu Tag variieren. Die Dauer der Besuche ist nicht beschränkt.

 

Neu ist, dass die maximal zwei Besucher nur gleichzeitig kommen dürfen, wenn sie beide entweder im gleichen Haushalt leben oder in gerader Linie verwandt bzw. Partner sind. Auch müssen Besucherinnen und Besucher obligatorisch eine FFP2 Maske tragen. Ohne diese muss der Zugang in die Einrichtung verwehrt bleiben.

 

Vor der Rückkehr der Klientinnen und Klienten in die Einrichtung muss von den Angehörigen eine Erklärung zum Gesundheitszustand abgegeben werden. Für Rückkehrende sind POC Tests bei Verdachtsfällen möglich, aber nicht vorgeschrieben. Ein Symptomscreening wird durchgeführt.

 

Mitarbeitende in der Pflege werden obligatorisch zwei Mal pro Woche mit einem Schnelltest getestet. Dies gilt nicht für Mitarbeitende in der Eingliederungshilfe.

 

Die Schließzeit der Werkstätten (WfbMs) und Förderbereiche wird bis zum 11. Januar verlängert.

01. Dezember 2020

Mobiles Corona-Testteam am Start

Ab Dezember ist ein mobiles Einsatzteam in der Liebenau Teilhabe unterwegs, das an den Fachzentren, im Bodenseekreis, dem Landkreis Ravensburg und in den angrenzende Landkreisen bei Bedarf Corona-Schnelltests vornehmen kann. 

 

Getestet werden können sowohl die Bewohnerinnen und Bewohner, die Beschäftigten in der Tagesstruktur und die Klienten in den Ambulanten Diensten als auch die Mitarbeitenden. Der Test ist freiwillig. Für die Bewohnerinnen und Bewohner, die Beschäftigten und die Klienten muss eine Einverständniserklärung vorliegen.

Es sind genügend Schnelltests vorhanden.

19. November 2020

Empfehlung zur Kontakteinschränkung für Besucher von Angehörigen

Inzwischen befinden wir uns in der zweiten Welle der Corona-Krise und in einem Teil-Lockdown. Auch in den Einrichtungen der Liebenau Teilhabe gibt es lokal begrenzt einige positive Corona-Testungen, die bisher aber alle nur einen milden Verlauf zeigen.

 

Um das Infektionsgeschehen wieder einzudämmen, empfehlen die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder, private Kontakte in den kommenden Wochen noch einmal deutlich zu reduzieren. Dies gilt auch für Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen. Auch sie sollten private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten auf einen festen Hausstand beschränken. Dabei handelt es sich um eine Empfehlung, keine durchsetzbare Rechtspflicht. Dennoch bitten wir Sie zum Schutz der Menschen mit Einschränkungen sowie der Mitarbeitenden, sich möglichst an diese Empfehlung zu halten.

 

Weiterhin gelten verpflichtend die gesetzlichen Vorgaben der Landesregierung Baden-Württemberg (CoronaVO Krankenhäuser und Pflegeheime) in Verbindung mit den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts. Das bedeutet, dass jede Bewohnerin bzw. jeder Bewohner pro Tag grundsätzlich von zwei Personen besucht werden kann.

18. November 2020

Entschädigungsansprüche im Fall von Schließungen der Einrichtung oder Gruppen der Einrichtung

Das Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg informiert, dass erwerbstätige Sorgeberechtigte, die aufgrund der vorübergehenden Schließung von Einrichtungen zur Betreuung von Kindern, Schulen oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen im Zusammenhang mit der derzeitigen SARS-CoV-2-Epidemie einen Verdienstausfall erleiden, unter bestimmten Voraussetzungen eine Entschädigung beantragen können. Dies gilt, falls es keine Möglichkeit eine alternative, zumutbare Betreuung herzustellen gab.

 

Voraussetzungen:

 

  • Schließung der gesamten Einrichtung oder teilweise Schließung der Einrichtung für Menschen mit Behinderungen, die durch die zuständige Behörde oder aufgrund ordnungsrechtlicher Vorgaben des Landes auf der Basis der Corona-Verordnung, insbesondere der CoronaVO WfbM, veranlasst wurde. (Gültigkeit ab 18.03.2020)
  • Anordnung einer Absonderung (Quarantäne) durch die zuständige Behörde (Ortspolizeibehörde, Gesundheitsamt) gegenüber Gruppen (ab 3 Personen) einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen. (Gültigkeit ab 15.06.2020)

 

Die Entschädigung beträgt 67 Prozent des Nettoeinkommens. Sie ist auf einen monatlichen Höchstbetrag von 2016 Euro begrenzt. Die Antragstellung erfolgt durch den Arbeitgeber für längstens 6 Wochen. Ab der 7. Woche erfolgt die Antragstellung durch den Arbeitnehmer selbst.

 

Anträge an die zuständigen vier Regierungspräsidien Stuttgart, Karlsruhe, Tübingen und Freiburg können über das ländergemeinsame Online-Portal: www.ifsg-online.de eingereicht werden. Dort finden Sie auch weitere Informationen.

5. August 2020

Rückkehr aus einem Risikogebiet

Um die Ausbreitung der Corona-Pandemie weiter einzudämmen, müssen sich Personen, die aus einem Risikogebiet nach Baden-Württemberg einreisen, für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben, so die Verordnung des Sozialministeriums vom 14. Juli 2020. Wer bei der Einreise einen negativen Test (PCR-Testung auf SARS-CoV-2-Virus) nachweisen kann, der nicht älter als 48 Stunden ist, kann von der Quarantäne befreit werden.

 

Diese Verordnung gilt selbstverständlich auch für die Bewohner und Bewohnerinnen der Liebenau Teilhabe. Diese müssen gegebenenfalls bei ihren Angehörigen 14 Tage in Quarantäne bleiben oder entsprechende Tests vorlegen. Andernfalls muss die Quarantäne im Zimmer der Einrichtung durchgeführt werden.

8. Juli 2020

Aufhebung der Quarantäne-Empfehlung

Das Ministerium für Soziales und Integration betrachtet aufgrund der veränderten epidemiologischen Lage nun die in Einrichtungen zurückkehrende Personen nicht mehr pauschal als ansteckungsverdächtig. Es hebt ab sofort die Empfehlung zur Durchführung einer 14-tägigen Quarantäne, abweichend zu den Empfehlungen des Robert Koch Instituts, auf. Dies gilt auch für Neuaufnahmen und Personen, die nach einer Krankenhausbehandlung in die Einrichtung zurückkehren.  

 

Für Heimfahrten und Besuche bei den Angehörigen ist Voraussetzung, dass die betreute Person und die Angehörigen zum Zeitpunkt des geplanten Besuches keine Symptome haben, die auf eine Covid-19 Erkrankung hinweisen könnten. Das gleiche gilt auch für den Zeitpunkt der Rückkehr. Die Rückkehr einer erkrankten Person muss im Vorfeld mit den Verantwortlichen abgestimmt werden. Bei der Rückkehr in den Wohnbereich findet ein Symptomscreening statt. 

 

Die Empfehlung zur Absonderung von erkrankten Bewohnerinnen oder Bewohnern sowie solchen, die Kontakt zu einer erkrankten Person hatten, bleibt ausdrücklich bestehen.

30. Juni 2020

Weitere Lockerungen der Besuchsregelungen ab 1. Juli

Das baden-württembergische Ministerium für Soziales und Integration passt die Besuchsregelungen für Einrichtungen der Eingliederungshilfe an und begründet dies mit dem kontinuierlichen Rückgang bei der Zahl der jeweils aktuell mit SARS-CoV-2 infizierten Menschen in Baden-Württemberg.

 

So wird ab 1. Juli auf das Besuchsmanagement durch die Einrichtungen verzichtet und die Begrenzung der Besuchszeiten aufgehoben. Die Bewohner dürfen aber weiterhin nur maximal zwei Besuchende pro Tag empfangen. Die Besuche sollen vor allem im Bewohnerzimmer stattfinden. Weiterhin gelten aber die Einhaltung des Mindestabstands (Ausnahmen gibt es davon für enge Angehörige) sowie die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in geschlossenen Räumen. Auch müssen die Besucher vor Betreten der Einrichtung ihre Daten bei der Einrichtung angeben.

 

Besuche durch Personen, die in Kontakt mit einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person stehen, Symptome einer Atemwegserkrankung oder erhöhte Temperatur aufweisen, werden weiterhin nicht möglich sein.  

17. Juni 2020

Werkstätten und Förderbereiche nehmen Vollbetrieb wieder auf

Die fünfte Corona-Verordnung WfbM des baden-württembergischen Sozialministeriums vom 16. Juni erlaubt die Aufnahme des Vollbetriebs der Werkstätten und Förderbereiche unter bestimmten Voraussetzungen zum 22. Juni.

 

Wichtigste Neuerung ist die Aufhebung der „Freiwilligkeit“ des WfbM-Besuchs, da nunmehr wieder Normalität einkehren soll. Die Wiederaufnahme der Arbeit ist also verpflichtend, ansonsten drohen der Verlust des jeweiligen WfbM-Arbeitsplatzes sowie Lohnausfälle für die Beschäftigten. Auch wird die Beschränkung der Kleingruppen mit drei Personen in den Förderstätten aufgehoben. Im Gebäude und dem dazugehörigen Außenbereich können sich die Beschäftigten wieder frei bewegen unter Einhaltung der weiterhin geltenden Abstands- und Hygieneregeln. Beim Zugang zur Werkstatt oder den Förderbereichen erfolgt ein Symptomscreening, welches dokumentiert wird. Die Türen der Gebäude bleiben von außen verschlossen. Dritte müssen weiterhin vor Betreten ein Kontaktformular ausfüllen.

16. Juni 2020

Lockerungen zum Verlassen der Einrichtungen für Heimfahrten und für Besuche in den Einrichtungen

Aufgrund der rückläufigen Zahl der Corona-Infektionen und den damit einhergehenden Lockerungen, hat auch die Liebenau Teilhabe ihre Regelungen sowohl für Heimfahrten der Bewohner als auch für Besuche in den Einrichtungen angepasst. In Anlehnung an die Verordnungen der baden-württembergischen Landesregierung in Verbindung mit den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts gelten seit 15. Juni folgende Regelungen für Heimfahrten (über Nacht, übers Wochenende oder länger):

 

  • Heimfahrten sind nur in Absprache mit der jeweiligen Einrichtungsleitung möglich.
  • Weder Bewohner noch Angehörige haben zum Zeitpunkt der Abholung Anzeichen von Atemwegserkrankungen.
  • Die Einhaltung der allgemeinen Hygieneregelungen sowie einer freiwillige Kontaktreduzierung müssen schriftlich bestätigt werden.
  • Findet keine freiwillige Kontaktreduzierung für den Zeitraum des Besuchs statt, muss eine 7-14tägige Isolation in der Wohngruppe erfolgen.

 

Besuche von Angehörigen in den Einrichtungen müssen 24 Stunden vorab angemeldet werden. Zudem dürfen nun maximal zwei Personen pro Tag zu Besuch kommen. Wenn die Nachfrage zu hoch ist, kann die Besuchszeit beschränkt werden. Ansonsten gelten weiterhin die Vorschriften vom 15. Mai 2020.

15. Mai 2020

Lockerung des Besuchsverbots ab 18. Mai

Auch in Einrichtungen der Eingliederungshilfe werden nun die ersten Schritte in Richtung Normalisierung der Lebenssituation möglich. So dürfen diese ab 18. Mai gemäß den gesetzlichen Auflagen der Landesregierung Baden-Württemberg wieder zu Besuchszwecken betreten werden. Dabei gelten zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner, der Mitarbeitenden und der Besucher besondere Schutzmaßnahmen. Das einrichtungsspezifische Besuchskonzept der Liebenau Teilhabe sieht folgendes vor:
 

  • Besuche können nur nach vorheriger Anmeldung (2 Werktage vor dem Termin) und Terminabsprache mit der Einrichtungsleitung erfolgen. Ohne vorherige Anmeldung kann ein Besuch nicht stattfinden.
  • Besucherinnen und Besuchern mit respiratorischen Symptomen oder fieberhaften Erkrankungen ist der Besuch untersagt.
  • Pro betreute Person dürfen maximal 2 Personen, die im gleichen Haushalt leben, zu Besuch kommen. Die Zeitdauer beträgt in der Regel maximal 2 Stunden.
  • Besuche finden in eigens dafür eingerichteten Besucherräumen, im Garten bzw. im Freien statt. Im Ausnahmefall auch in den Bewohnerzimmern.
  • In jeder Einrichtung ist nur so vielen Personen der Zutritt erlaubt, dass die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden können. Der Besucher bekommt hierfür von einem Mitarbeitenden eine MNS Maske gestellt. 


Diese strikte Vorgehensweise ist nötig, da viele Menschen in den Einrichtungen der Liebenau Teilhabe zum besonders gefährdeten Personenkreis gehören und das gemeinschaftliche Leben die Ausbreitung des Virus begünstigt. Die Lockerungen können wieder aufgehoben werden, wenn es innerhalb der Einrichtung zu einem positiven Nachweis einer Corona-Infektion kommen sollte.

14. Mai 2020

Familien mit beeinträchtigten Kindern gefragt

Familien mit beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen sind während der Corona-Krise besonders gefordert, da zurzeit oft verlässliche, professionelle Betreuung und Förderung sowie unterstützende Angebote nicht stattfinden können. Das Fraunhofer FIT und das Inclusion Technology Lab Berlin führen eine Befragung durch, um die derzeitige Lebenssituation der Familien mit beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen zu erfassen und zu ermitteln, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die Situation dieser Familien zu verbessern.

 

Die Befragung ist ab sofort bis zum 21. Mai 2020 online und richtet sich ausschließlich an Eltern oder Betreuungspersonen, die mit beeinträchtigten Kindern in einem Haushalt leben. Hier geht es zur Umfrage.

08. Mai 2020

Stufenweise Wiedereröffnung der Werkstätten

Die Verordnung des Sozialministeriums zur Einschränkung des Betriebs von Werkstätten für Menschen mit Behinderungen vom 4. Mai sieht bis zum 23. Mai weiterhin ein Betretungsverbot für die WfbMs vor. Allerdings können sie unter bestimmten Voraussetzungen schrittweise geöffnet werden. (Siehe untenstehende Meldung vom 30. April).

 

Die Werkstätten der Liebenauer Arbeitswelten öffnen nun sukzessive und unter Beachtung der Bestimmungen des SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards, wie unter Berücksichtigung der vorgeschriebenen Hygiene- und Abstandsregelungen, wieder ihren Betrieb. Bereits ab 11. Mai öffnen die WfbMs in Villingen-Schwenningen und Spaichingen ihre Türen. Ab 14. Mai folgen dann die Werkstätten in Liebenau, Rosenharz, Wangen, Markdorf und Leutkirch sowie alle Förderbereiche mit Ausnahme des Standortes in Liebenau. Diese langsame Rückkehr zur Normalität wurde allerdings erst nach einer sorgfältigen Gefährdungsbeurteilung jedes einzelnen Beschäftigten möglich. Auch wurde für jede Werkstatt unter anderem für die geplanten Arbeitsplätze sowie die Arbeitsumgebung unter Berücksichtigung der örtlichen Begebenheiten ein eigenes Betriebskonzept entwickelt.

06. Mai 2020

Aufhebung der Ausgangssperre gilt nicht für Menschen in der Eingliederungshilfe

Die Landesregierung hat ab 4. Mai für alle Menschen, die in Einrichtungen leben, die Ausgangssperre aufgehoben. Für Bewohner von Pflegeheimen wurden dabei bestimmte Auflagen formuliert. Die Regelungen nach §6, Abs. 4a der Corona-Verordnung gelten aber nicht für Menschen mit Behinderungen in Einrichtungen der Eingliederungshilfe. Es gelten weiterhin die von der Bundesregierung am 22. März erlassenen Regelungen zur Kontaktbeschränkung, sowie die kraft Hausrechts erlassenen Regelungen der Liebenau Teilhabe. Diese gelten grundsätzlich bis zum 5. Juni weiter.

 

Die Einrichtung kann für Einkäufe, Spaziergänge etc. verlassen werden, wenn sich die Bewohner an- bzw. abmelden. Begleitete Spaziergänge auf dem Gelände und der unmittelbaren Umgebung für Mitglieder der gleichen Wohngruppe sind mit maximal 4 Personen und unter Einhaltung der Abstandsregelung möglich. Die persönlichen Kontakte außerhalb der Wohngruppe sind auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.

 

30. April 2020

Schrittweise Öffnung der WfbMs ab 4. Mai

Das Sozialministerium Baden-Württembergs hat eine stufenweise Wiedereröffnung der WfbMs zum 4. Mai 2020 beschlossen. Die Liebenauer Arbeitswelten werden voraussichtlich spätestens ab 14. Mai ihren Betrieb wieder aufnehmen. Voraussetzung dafür ist aber, dass die Zahl der Beschäftigungsplätze höchstens 25 % der bis zur Schließung angebotenen Plätze umfasst. Die Teilnahme an dem Beschäftigungsangebot in einer WfbM ist für die Menschen mit Behinderungen freiwillig. Auch dürfen nur maximal sechs Menschen mit Einschränkungen in einer Kleingruppe zusammenarbeiten. Diese Kleingruppen werden nach Wohngruppen getrennt zusammengestellt, damit eine mögliche Infektion durch andere Menschen verhindert wird. Selbstverständlich ist ein Infektionsschutzkonzept für die Werkstätten und den Fahrdiensten von und zu den Arbeitsstätten erforderlich. Diese Verordnung gilt zunächst bis zum 23. Mai.

 

Für all diejenigen Menschen mit Behinderungen, die während der Schließung der WfbMs in ihren Wohngemeinschaften geblieben sind und noch weiter bleiben möchten, wurden durch die Fach- und Sozialdienste sowie die Fachkräfte der Werkstätten Lernpakte zusammengestellt. Dabei wurden Lernblätter für drei unterschiedlichen Niveaus erstellt, die Themen wie Formen und Zahlen, Hygiene, Arbeitssicherheit in den Werkstätten, Ernährungstipps und vieles mehr beinhalten. Diese dienen der Erhaltung oder Erweiterung der beruflichen Kompetenzen und der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit der Beschäftigten.

 

Diese Angebote betreffen aber nicht nur die Betreuten in einer Wohngruppe, sondern richten sich ebenso an Menschen mit Behinderungen, die selbstständig wohnen oder bei ihren Familien leben. Zudem wurden auch Arbeitspakete zusammengestellt, mit denen die Menschen in ausgewählten Wohngemeinschaften oder zu Hause Arbeiten wie Etikettieren ausführen können. 

24. April 2020

Mitarbeitende der Liebenau Teilhabe erhalten textile Mund- und Nasen-Masken

Nachdem das Land Baden-Württemberg das Tragen von Alltagsmasken in öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Einkaufen ab 27. April verpflichtend vorgeschrieben hat, hat die Geschäftsführung der Liebenau Teilhabe beschlossen, kostenlos wiederverwendbare Masken an alle Mitarbeitende für den privaten Gebrauch zu verteilen.

 

Es handelt sich bei dieser Maske um keine medizinische Mundschutzmaske, diese sind für die Arbeit mit den uns anvertrauten Menschen vorbehalten. Doch wenn alle auch im Alltag eine Maske tragen, schützen wir uns gegenseitig und helfen dabei die Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen.

 

Die geschenkten Masken sind sowohl ein Zeichen der Anerkennung für das großes Engagement und den Einsatz, den die Mitarbeitenden in diesen herausfordernden Zeiten leisten. Es ist aber auch ein Zeichen der Verantwortung, die der Dienstgeber für seine Mitarbeitenden trägt.

20. April 2020

Schließung der Werkstätten bis 3. Mai verlängert

Das Sozialministeriums Baden-Württembergs hat mit der Verordnung vom 17. April „zur Einschränkung des Betriebs von Werkstätten für Menschen mit Behinderungen“ eine Verlängerung der Schließung der WfbMs bis zum 3. Mai beschlossen.

 

Dies bedeutet weiterhin einen wesentlichen Einschnitt in die gewohnte und gelernte Tagesstruktur für die betroffenen Personen. Inzwischen erhalten die Beschäftigten der Liebenauer Arbeitswelten  einmal wöchentlich sogenannte „Lernpakete“, die der Erhaltung oder Erweiterung der beruflichen Kompetenzen bzw. der Entwicklung der jeweiligen Persönlichkeit dienen. Die Materialien sind auf verschiedene persönliche und kognitive Kompetenzen und Leistungsniveaus zugeschnitten und ermöglichen so auch unter den gegebenen Umständen eine personenorientierte und sinnstiftende Tagesstruktur.

Gruppenangebote weiterhin untersagt

Auch die Ferien- und Freizeitveranstaltungen der Ambulanten Dienste des Bodenseekreises und des Landkreises Ravensburg sind leider aufgrund der vom Land ausgesprochenen Corona-Verordnung bis zum 3. Mai nicht möglich. Das betrifft auch die Gruppenangebote der interdisziplinären Frühförderstelle. Einzelmaßnahmen unter Berücksichtigung der vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen können aber durchgeführt werden.

16. April 2020

Neue Regelungen zur Corona-Verordnung

Die Landesregierung Baden-Württembergs hat ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert. Die neuen Regelungen gelten ab Freitag, den 10. April 2020.

 

Der Paragraph 6 befasst sich mit den Maßnahmen zum Schutz besonders gefährdeter Menschen und damit auch der Menschen in der Eingliederungshilfe. Darin heißt es „Stationäre Einrichtungen für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf oder mit Behinderungen sowie von einem Anbieter verantwortete ambulant betreute Wohngemeinschaften nach dem Wohn-, Teilhabe- und Pflegegesetz dürfen nicht mehr zu Besuchszwecken betreten werden.“ Somit gilt das Betretungsverbot grundsätzlich weiterhin.

 

Neu ist, dass die Einrichtungen den Zutritt erlauben können, wenn geeignete Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen getroffen werden können und wenn bei der körperlichen Konstitution der Bewohner nicht von einem erhöhten Infektionsrisiko ausgegangen werden muss. Diese Entscheidung trifft allein die Einrichtung.

 

Ein erhöhtes Infektionsrisiko liegt nach Einschätzung der Liebenau Teilhabe dann vor, wenn Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber, der Niere sowie Krebserkrankungen vorliegen. Auch ältere Menschen ab 60 Jahren gehören zur Risikogruppe. Bei Personen mit unterdrücktem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder wegen Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken wie zum Beispiel Cortison) gilt dieses erhöhte Risiko ebenfalls.

 

Wenn also in einer Wohngruppe nur Menschen ohne dieses erhöhte Infektionsrisiko leben, kann die Einrichtung in Ausnahmefällen nach vorheriger Abstimmung und unter Einhaltung der notwendigen Schutzmaßnahmen ein Besuchsrecht erteilen. Die Einrichtungsleitung trifft diese Entscheidung in Abstimmung mit der Bereichsleitung. Es besteht somit aber kein Recht zur Aufhebung des Betretungsverbots.

 

Das Betretungs- und Besuchsverbot bleibt weiterhin generell für alle Personen bestehen, die in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem Kontakt mit einer infizierten Person noch nicht 14 Tage vergangen sind, oder sie Symptome eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur aufweisen.

08. April 2020

Einrichtungen werden mit Tablets ausgestattet

Die Schutzanweisungen vor dem Corona-Virus sind eindeutig: Besuchsverbot, Abstand halten, soziale Kontakte auf ein Minimum begrenzen. Um den Kontakt mit den Angehörigen auch während des Besuchsverbots aufrecht zu erhalten, wurden alle Standorte, die Bedarf haben, mit Tablets inklusive SIM Karte beliefert, sodass auch ohne WLAN eine Internetverbindung möglich ist. Damit können Angehörigen dann beispielsweise über Skype, das auf den Tablets vorinstalliert ist, trotzdem mit Worten und Gesten für die Menschen mit Behinderungen da sein. Auch können Videos gedreht und verschickt werden und so die Verbindung aufrechterhalten werden. Es gibt Apps in einfacher Sprache, die den Bewohnerinnen und Bewohnern die Möglichkeit bieten, die aktuelle Situation besser zu verstehen und ihre Bedürfnisse auszudrücken. Die digitalen Kommunikationsmöglichkeiten schaffen so Abhilfe gegen die soziale Isolierung und Einsamkeit. Den persönlichen Kontakt werden sie nicht ganz ersetzen können.

Familienunterstützende Dienste im Bodenseekreis bieten telefonische Beratung an

Das Landratsamt des Bodenseekreises informiert über eine erweiterte telefonische Kontaktmöglichkeit durch das „Netzwerk Behindertenhilfe Bodenseekreis“, um die durch das Corona-Virus betroffenen Menschen mit Einschränkungen und deren Angehörige zu unterstützen. Als Reaktion auf die belastende Situation, die durch die Schließung der tagesstrukturierenden Angebote und das Besuchsverbot entstanden ist, geben die familienunterstützenden Dienste telefonisch Rat in Alltagssituationen, Tipps für die Freizeitgestaltung und spezifische Hilfestellung.

 

Für die Liebenau Teilhabe stehen folgende Sprechzeiten zur Verfügung:

 

Montag: von 9:00 - 16:00 Uhr durch Frau Leyla Bozyigit, Telefon +49 173 2702520, leyla.bozyigit@stiftung-liebenau.de

Dienstag und Mittwoch: von 14:00 - 17:00 Uhr durch Frau Bärbel Ströbele, Telefon +49 173 3957752, baerbel.stroebele@stiftung-liebenau.de

20. März 2020

Sozialministerium Baden-Württembergs ordnet sofortige Schließung der Werkstätten an

Sozialminister Manfred Lucha  untersagt bis zum 19. April die Beschäftigung und Betreuung von Menschen mit Behinderung in WfbMs und Förderstätten. Somit wird nun auch der Betrieb in Leutkirch und Markdorf eingestellt. Die systemrelevanten Produktionsaufträge der WfbMs werden von Mitarbeitenden in den Werkstätten in Liebenau und im AIP in Wangen durchgeführt. Unterstützt werden sie im AIP von Auszubildenden des Berufsbildungswerks (BBW).

 

Auch in Villingen-Schwenningen und Spaichingen wird nicht mehr gearbeitet. Die Mitarbeitenden bieten aber tagesstrukturierende Angebote für die Klienten im ambulanten Bereich an. Die Förder- und Betreuungsbereiche und BBFs der Liebenau Teilhabe wurden ebenfalls geschlossen. Das betrifft die Fachzentren Liebenau, Rosenharz und Hegenberg wie auch Bad Waldsee und Ravensburg. Die Mitarbeitenden aus den Förderbereichen erbringen jedoch tagesstrukturierende Angebote in fest bestimmten einzelnen Wohnbereichen.  

 

Die Verordnung des Ministeriums sieht allerdings auch vor, dass Förderbereiche, die sich in räumlicher Nähe zum Wohnen befinden, weiter betrieben werden dürfen. Dies ist bei den Standorten Oberteuringen, Uhldingen, Singen und Leutkirch gegeben. Die dort geförderten Menschen kommen aus den angeschlossenen Wohnhäusern der Liebenau Teilhabe. Das Betreuungsangebot ist für externe Klientinnen oder Klienten nicht mehr zugänglich.   

19. März 2020

Alle Ferien- und Freizeitveranstaltungen der Ambulanten Dienste des Bodenseekreises und des Landkreises Ravensburg fallen bis zum Ende der Osterferien (19. April 2020) aus.

18. März 2020

Informationen zur Tagesstruktur

Im Rahmen der allgemeinen Schutzmaßnahmen gegen das neuartige Corona-Virus, möchten wir Sie über eine Sicherheitsmaßnahme im Bereich Arbeit und Bildung informieren.

 

Um die Infektionsketten möglichst schnell und wirksam zu unterbrechen und damit die Weiterverbreitung der Infektion zu verlangsamen, werden wir ab dem 19.03.2020 bis auf weiteres unsere Tagesstrukturangebote schließen. Alle Beschäftigten werden in ihren jeweiligen Wohnsituationen betreut. Diese Isolation dient dem Schutz aller und kann helfen die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Ausnahmen wird es an den Standorten Markdorf und Leutkirch geben. An beiden Standorten kann gewährleistet werden, dass auch in der Tagesstruktur eine notwendige Isolation gegeben ist. Ebenfalls in verringertem Umfang weiter geführt wird der Betrieb in Villingen-Schwenningen und Spaichingen. Alle anderen Standorte sind ab dem genannten Datum bis auf weiteres geschlossen.

 

Natürlich ist uns bewusst, dass diese sehr kurzfristige Maßnahme eine deutliche Einschränkung der Lebensqualität unserer Klienten darstellt, glauben aber, dass wir damit zur Sicherung der Gesundheit beitragen. Für Ihr Verständnis herzlichen Dank, sollten Sie Fragen, Anmerkungen oder auch Bedenken haben, dürfen Sie sich natürlich gerne an uns wenden.

Leitung kfm. Dienste / Stellvertretende Geschäftsleitung

Markus Schaal
Markus Schaal

Liebenau Teilhabe

gemeinnützige GmbH

Ressortleitung mit Prokura Kaufmännische Dienste

Siggenweilerstraße 11

88074 Meckenbeuren

Telefon +49 7542 10-2004

markus.schaal@stiftung-liebenau.de

Bereichsleitung Arbeit und Bildung

Isabella Burgey-Meinel
Isabella Burgey-Meinel

Liebenau Teilhabe

gemeinnützige GmbH

Wekstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM)

Karl-Maybach-Straße 15

88239 Wangen-Schauwies

Telefon +49 7520 95623-100

Telefax +49 7520 95623-220

isabella.burgey-meinel@stiftung-liebenau.de

Informationen zum Wohnen

Eine der aktuell wichtigsten Vorkehrungsmaßnahme ist die Regelung von externen Kontakten bei unseren Wohnangeboten, um ein Einschleppen von Keimen zu verhindern.

 

Aus Sicherheitsgründen müssen wir sehr restriktive Maßnahmen treffen. Deswegen haben wir  am 13. März für alle stationären Einrichtungen der Liebenau Teilhabe ein generelles Besuchsverbot ausgesprochen. Dies gilt vorläufig bis einschließlich Ostermontag. Wir haben uns damit auch an die Anordnung der Landesregierung für Krankenhäuser und Pflegeheime angeschlossen. Das ist ein sehr gravierender Einschnitt, dessen sind wir uns bewusst. Wir begleiten jedoch zahlreiche immunsensible Menschen, die zu den Risikogruppen gehören und wir müssen aus unserer Verantwortung heraus alles tun, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

 

Ausnahmen gibt es für Eltern von Kindern und Jugendlichen und für dringende Einzel- und Notfälle. Wir bitten in diesen Fällen darum, die Besuche vorab telefonisch in der Einrichtung anzukündigen und gewisse Vorschriften einzuhalten. Mitarbeitende in den Wohngruppen werden den Besuchenden im Eingangsbereich ein Kontaktformular vorlegen, in dem Risiken abgefragt werden. Falls grippeähnliche Symptome vorliegen oder man sich in einem Risikogebiet aufgehalten hat, darf man die Einrichtungen nicht betreten.

 

Im Umkehrschluss müssen wir leider auch die Besuche der Bewohnerinnen und Bewohnern bei ihren Familienangehörigen zu Hause für diese Zeit untersagen. Auch hier können im Einzelfall, über den die Einrichtungs- bzw. Bereichsleitung entscheidet, Ausnahmen gemacht werden.

 

Wir bitten Sie um Ihr Verständnis, zum Schutz der Menschen müssen wir diese Maßnahmen so umsetzen.

Leitung kaufm. Dienste / Stellv. Geschäftsführung

Markus Schaal
Markus Schaal

Liebenau Teilhabe

gemeinnützige GmbH

Ressortleitung mit Prokura Kaufmännische Dienste

Siggenweilerstraße 11

88074 Meckenbeuren

Telefon +49 7542 10-2004

markus.schaal@stiftung-liebenau.de

Ressort Teilhabe und Rehabilitation

Christine Beck
Christine Beck

Liebenau Teilhabe

gemeinnützige GmbH

Ressortleitung Teilhabe und Rehabilitation

Siggenweilerstr. 11

88074 Meckenbeuren

Telefon +49 7542 10-2006

christine.beck@stiftung-liebenau.de

03. März 2020

In der Liebenau Teilhabe wurde ein Beraterstab eingerichtet und bereits am 26. Februar wurden die ersten Maßnahmen beschlossen. Dem Beraterstab gehören alle Bereichsleitungen, die Fachdienste Pflege und Hauswirtschaftsleitungen, die Mitarbeitervertretung sowie die Ressortleitungen Kaufmännische Dienste und Teilhabe und Rehabilitation an. Es besteht ein enger Austausch mit den Ärzten der St. Lukas-Klinik und den Betriebsmedizinern. Eine der ersten Maßnahmen waren Information und Bevorratung: Aufgrund des frühen Starts haben wir ausreichend Schutzausrüstungen im Vorrat und Lebensmittel. Bereits am 28. Februar haben alle Mitarbeitenden die ersten Informationen und Hygieneregeln erhalten, am 3. März alle Klienten in leichter Sprache. Alle Bereiche haben für den Ernstfall Notfallpläne und sie stehen in ständigem Austausch mit den Leitungen.Die Sicherstellung nötiger Personalressourcen stellt momentan eine Herausforderung dar. Auch hierzu entwickeln wir Notfallpläne. Gegebenenfalls sind wir im Ernstfall auch auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Aktuelle Meldungen zum Umgang mit dem Coronavirus in der Stiftung Liebenau finden Sie hier: