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Politik hautnah: Landtagsvizepräsidentin besucht Max-Gutknecht-Schule

ULM – „Schulbesuch vom Landtag“ hat die Ulmer Max-Gutknecht-Schule der Stiftung Liebenau bekommen. Im Rahmen dieser Bildungsaktion erfuhren die Jugendlichen von Landtagsvizepräsidentin Sabine Kurtz (CDU) und dem Ulmer Abgeordneten Martin Rivoir (SPD) aus erster Hand, wie im baden-württembergischen Parlament gearbeitet wird und wie unsere Demokratie funktioniert.

So wird Politik in Baden-Württemberg gemacht, so funktioniert unsere parlamentarische Demokratie: Landtagsvizepräsidentin Sabine Kurtz (rechts) und der Ulmer MdL Martin Rivoir standen den Jugendlichen aus der Max-Gutknecht-Schule Rede und Antwort.

Selfie mit einem Landespolitiker: Schülerinnen und Schüler der Max-Gutknecht-Schule bringen sich für einen Handy-Schnappschuss des Ulmer Abgeordneten Martin Rivoir in Position.

„Sagt euch Gewaltenteilung etwas?“
Nach einem einleitenden Kurzfilm über das politische System im Südwesten interessierte sich Kurtz zunächst einmal für das Wissen der Jugendlichen in Sachen Politik. „Sagt euch Gewaltenteilung etwas?“, fragte die Vizepräsidentin des Stuttgarter Landtages zum Beispiel in die Runde. Ja, diese sei eingeführt worden, damit „nie wieder so etwas wie das Dritte Reich“ entstehen könne, meinte ein Schüler. Weiter ging es noch um unser Wahlrecht und die Rolle der Abgeordneten. „Das sind sozusagen eure Stellvertreter“, betonte Kurtz und erklärte die „Spielregeln einer Demokratie“.

Schülerfragen an die Politprofis
Doch dann hatten auch die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, die beiden Gäste aus der Politik persönlich mit Fragen zu löchern. Was sie von Greta Thunberg und der Initiative „Fridays for Future“ halten? „Gut, dass es so eine Bewegung gibt“, so Martin Rivoir, und auch Sabine Kurtz findet den Klimaschutz wichtig, mahnte aber auch: „Panik ist ein schlechter Ratgeber für die Politik.“ Das Thema Entwicklungshilfe („Man hört so wenig davon, aber das sind wichtige Länder für uns“) brannte den Jugendlichen der Max-Gutknecht-Schule ebenfalls unter den Nägeln, waren doch erst in diesem Jahr einige von ihnen bei einem Schüleraustausch im afrikanischen Uganda mit dabei.

Sorgen vor dem Berufsstart
Und auch die hohen Mieten bereiten den baldigen Berufsstartern Sorgen: „Werden wir mit dem Einstiegsgehalt uns und unsere Familien versorgen können?“ Daneben kamen noch viele weitere Themen zur Sprache: das manchmal zähe Ringen um politische Mehrheitsentscheidungen (Kurtz: „Irgendeinem passt immer irgendwas nicht“), die Rolle der freien, unabhängigen Presse oder die zunehmende Gefahr sogenannter „Fake News“ aus dem Internet.

Jugendliche stellen sich vor
Abschließend stellten sich Teilnehmende des Berufsvorbereitungsjahres VAB vor – sowie exemplarisch auch einige Berufsschülerinnen und -schüler mit ihrem jeweiligen Ausbildungsberuf: zum Beispiel angehende Alltagsbetreuer, die unter anderem ältere, hilfsbedürftige Menschen im Alltag unterstützen. Von Landtagsvizepräsidentin Sabine Kurtz ernteten die jungen Leute dafür Lob: „Super, dass Sie den Beruf gewählt haben!“ Und für Schulleiter Roland Groner habe der Besuch der beiden Landespolitiker bei seinen Jugendlichen hoffentlich eines bewirkt: „Dass Ihr nächstes Mal möglichst alle zur Wahl geht!“ 

 

 

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