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„Ulm Tag und Nacht“: Azubis als Filmemacher

ULM – 30.000 Klicks und eine Menge Spaß vor und hinter der Kamera: Schülerinnen und Schüler aus dem Regionalen Ausbildungszentrum (RAZ) Ulm der Stiftung Liebenau sind unter die Filmemacher gegangen. Im Rahmen eines medienpädagogischen Freizeitprojekts mit der Fachstelle Jugend.Arbeit.Bildung. (J.A.B.) des BDKJ der Diözese Rottenburg-Stuttgart entstand – in Anlehnung an das TV-Original aus Berlin – die fiktive Doku „Ulm Tag und Nacht“. Der Clip wurde zum Sommer-Hit im Internet.

„Ulm Tag und Nacht“: Azubis des RAZ Ulm gingen in Kooperation mit dem BDKJ Rottenburg-Stuttgart unter die Filmemacher.

Bilder vom "Making of": Gedreht wurde unter anderem im Regionalen Ausbildungszentrum in der "Schillerstraße 15"...

... und an verschiedenen Locations - drinnen und draußen - in Ulm.

Bevor die Kamera lief, mussten die Szenen aus dem Drehbuch geplant sowie die Darstellerinnen und Darsteller geschminkt werden.

Jugendliche begeistern sich für Idee
Schon in der Vergangenheit stellte das RAZ Ulm in Zusammenarbeit mit J.A.B. verschiedene Freizeitangebote für seine Auszubildenden auf die Beine. Dieses Jahr wollte man nun etwas ganz Neues ausprobieren: Wie wäre es, unter Profibedingungen einen eigenen Film zu drehen, inspiriert von der bekannten TV-Soap „Berlin Tag und Nacht“? Bei den Jugendlichen kam der Vorschlag super an: „Sie waren gleich total begeistert“, berichtet RAZ-Einrichtungsleiterin Birgit Simon. Viele Azubis wollten unbedingt dabei sein, um Geschichten aus der Münsterstadt zu erfinden und diese mit Unterstützung des J.A.B.-Teams im Reality-Look zu verfilmen. Und so nahmen sie mit ganz vielen Ideen im Kopf das Projekt „Ulm Tag und Nacht“ in Angriff  – in ihren Ferien wohlgemerkt.

Nach zwei Drehtagen ist der Film im Kasten
Zwei Tage feilte man zusammen am Drehbuch, zwei Tage wurde anschließend an den verschiedensten Schauplätzen in Ulm gedreht – ob am Donauufer, in der „Schillerstraße 15“, der Heimat des RAZ, oder auch in Bahnhofsnähe im umgetauften „Club RAZ“. Bevor die Kamera lief, mussten die Hobby-Schauspielerinnen und -Schauspieler zuerst ganz professionell „in die Maske“: So wurden Tätowierungen aufgemalt oder „Wunden“ auf die Haut geschminkt. Denn wie beim großen Vorbild aus dem Fernsehen dreht sich auch in „Ulm Tag und Nacht“ natürlich alles um alltägliche Dramen, um Freundschaft, Liebe, Streit und Beziehungen.

Film wird zum viralen Hit
Das Ergebnis, ein rund 15-minütiger Videoclip, wurde zum Internethit. Mehr als 30.000 Klicks kamen über den Sommer hinweg auf der Videoplattform YouTube schon zusammen. „Das ist ein total schöner Erfolg für alle, die dabei mitgemacht haben“, freut sich Birgit Simon über die riesige Resonanz. Für ihre Jugendlichen sei es ein spannendes Projekt gewesen, „bei dem sie sich ausprobieren und auch neue Seiten an sich entdecken konnten“.

Hier können Sie sich den Film anschauen: „Ulm Tag und Nacht“

 

 

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