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66 Absolventen der Liebenau Teilhabe und Kliniken feiern ihren Ausbildungsabschluss

Meckenbeuren – 48 Absolventen der Liebenau Teilhabe und 18 der Liebenau Kliniken haben als angehende Heilerziehungspfleger, Heilerziehungsassistenten, Pflegefachkraft, Jugend- und Heimerzieher sowie Arbeitserzieher nach drei Jahren ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Jetzt starten sie als Fachkräfte ins Berufsleben. Gemeinsam mit ihren Mentorinnen und Mentoren sowie Praxisanleitenden wurde dieser Meilenstein gebührend gefeiert. Zum ersten Mal feierten dabei die Liebenau Teilhabe und die Liebenau Kliniken gemeinsam den erfolgreichen Abschluss ihrer Auszubildenden.

Viele junge Menschen stehen zusammen und schauen in die Kamera.

Neue Fachkräfte in sozialen Berufen zusammen mit Mentorinnen und Mentoren der Liebenau Teilhabe und Kliniken.

„Wir sind stolz auf euch“
„Wir sind stolz auf euch“, begrüßte Laura Decker, zuständig für den Einstieg in soziale Berufe bei den Liebenau Kliniken, die Absolventinnen und Absolventen. Auch Alfons Ummenhofer, Geschäftsführer der Liebenau Teilhabe und der Liebenau Kliniken, gratulierte herzlich. Besonders beeindruckt zeigte er sich von der Vielfalt der jungen Menschen, die sich bewusst für einen sozialen Beruf entschieden haben.

 

Vom Jugend- und Heimerzieher zum Geschäftsführer
Er betonte die große Bedeutung qualifizierter Fachkräfte: „Wir brauchen starke Persönlichkeiten, die Verantwortung übernehmen, selbstständig Entscheidungen treffen und Menschen kompetent begleiten.“ Gleichzeitig machte er den Absolventinnen und Absolventen Mut für ihren weiteren Berufsweg: Die Entwicklungsmöglichkeiten seien vielfältig. „Schauen Sie mich an: Ich habe vor vielen Jahren selbst eine Ausbildung zum Jugend- und Heimerzieher am Hegenberg gemacht – und heute stehe ich als Geschäftsführer vor Ihnen“, sagte Ummenhofer mit einem Schmunzeln.

 

Rückblick auf drei intensive Ausbildungsjahre im Workshop
Im anschließenden Workshop blickten die Absolventinnen und Absolventen gemeinsam auf ihre Ausbildungszeit zurück. In Gruppen stellten sie mithilfe von Fotos dar, wie sie sich zu Beginn ihrer Ausbildung gefühlt hatten – und wie sie heute auf diese Zeit zurückblicken. Die Ergebnisse zeigten eine beeindruckende Entwicklung: Während am Anfang häufig Unsicherheit, Überforderung oder Ungeduld dominierten, überwiegen heute Stolz, Selbstvertrauen und Zuversicht. Viele beschrieben, wie sie in den vergangenen drei Jahren fachlich und persönlich gewachsen sind.

 

Humor, Teamgeist und ganz viel Herz 
Mit einem Augenzwinkern brachte es ein Auszubildender auf den Punkt: „Alle dachten, die Prüfungen wären das Schwerste. Aber wir wissen: Die größte Herausforderung war, mit kaltem Kaffee, wenig Schlaf und einem spontanen ‚Kannst du mal eben …?‘ den Tag zu überstehen. Und trotzdem haben wir es geschafft – mit Humor, Teamgeist und ganz viel Herz!“

 

Wertschätzung und Dank
Auch Nils Pasternak, zuständig für Personalgewinnung und -bindung bei der Liebenau Teilhabe, war mit der Veranstaltung sehr zufrieden. „Überall war eine große Wertschätzung, Freude und Verbundenheit spürbar. Genau das macht unsere Ausbildung aus.“ Sein besonderer Dank galt den Mentorinnen und Mentoren sowie den Praxisanleitenden: „Sie haben unsere Auszubildenden während ihrer gesamten Ausbildungszeit begleitet, ihnen Vertrauen geschenkt und ihnen ermöglicht, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und Selbstwirksamkeit zu erleben.“

 

 

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