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Grüne Berliner zum Tag der Kinder- und Jugendhospizarbeit am 10. Februar

Ravensburg/Friedrichshafen/Wangen – Am 10. Februar sind in den Kuchentheken vieler Bäckereien grüne Berliner zu finden. Was steckt dahinter? Grün ist die Farbe der Hoffnung. An diesem Tag gehört die Hoffnung ganz den Familien mit Kindern und Jugendlichen, in denen ein Kind oder Elternteil lebensbedrohlich oder lebensverkürzend erkrankt ist. Mit der Aktion „Grüne Berliner“ machen die Bäckereien gemeinsam mit dem örtlichen Kinder- und Jugendhospizdienst auf die Situation von Familien mit Kindern und Jugendlichen aufmerksam.

Eine Menschengruppe lacht in die Kamera

Mit grünen Aktionen soll am 10. Februar ein Zeichen für die Kinderhospizarbeit gesetzt werden. Das Team AMALIE und die ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und -begleiter freuen sich über rege Beteiligung an den „grünen Aktionen“.

„Es ist großartig, dass uns die Bäckereien hier so engagiert unterstützen“, sagt Elisabeth Mogg, Koordinatorin von AMALIE, dem ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst im Bodenseekreis und Landkreis Ravensburg, unter gemeinsamer Trägerschaft der Stiftung Liebenau und des Malteser Hilfsdienst. „Die grünen Berliner sind ein echter Hingucker – und ein niedrigschwelliger Weg, um auf die besondere Lebenslage der betroffenen Familien aufmerksam zu machen.“ Im Jahr 2021 startete AMALIE die Aktion, die schnell viel öffentliche Aufmerksamkeit erlangte. Mittlerweile haben sich auch andere ambulante Kinderhospizdienste in Baden-Württemberg angeschlossen – die grünen Berliner ziehen weite Kreise.

 

Tag der Kinderhospizarbeit will auf die Situation betroffener Familien aufmerksam machen

Am 10. Februar 2006 wurde der Tag der Kinderhospizarbeit vom Deutschen Kinderhospizverein ins Leben gerufen mit dem Ziel, die Inhalte der Kinder- und Jugendhospizarbeit bekannter zu machen. Nur wenn betroffene Familien die Angebote kennen, können sie auch Hilfe in Anspruch nehmen. Das Thema „Tod und Sterben“ soll enttabuisiert werden und da ankommen, wo es hingehört: mitten in die Gesellschaft. Eine breite Öffentlichkeit ist wichtig, damit Menschen durch Spenden die Kinderhospizarbeit unterstützen, denn für betroffene Familien sind die Angebote kostenfrei. Und es braucht Menschen, die sich ehrenamtlich in der Kinderhospizarbeit engagieren, denn ohne sie ist eine Begleitung der Kinder und Jugendlichen nicht möglich.

 

Unverzichtbar: ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und -begleiter

Von AMALIE qualifizierte Hospizbegleiter- und begleiterinnen besuchen ein bis zwei Mal pro Woche betroffene Kinder, Eltern oder Verwandte und bringen ein Stück Normalität und Ruhe in den Alltag. Besonders wichtig ist dabei die Begleitung der Geschwisterkinder. Die Ehrenamtlichen basteln mit ihnen, spielen, begleiten sie zu Freizeitaktivitäten – oder hören einfach zu. „Die regelmäßigen Besuche bei den Familien helfen, dass die Familie wieder Kraft schöpfen kann“, so Mogg. „Das Wichtigste ist, da zu sein und die Familien genau dort abzuholen, wo sie stehen.“

 

Am Tag der Kinderhospizarbeit lautet der Aufruf: Bitte mitmachen!

Grüne Berliner kaufen, ein Foto vom Berliner oder mit dem Berliner knipsen und mit den Hashtags #tagderkinderhospizarbeit #kinderhospizberliner #amaliekinderhospizdienst auf Facebook oder Instagram posten. Das AMALIE-Team freut sich auch über andere grüne Aktionen, um auf den Tag der Kinderhospizarbeit aufmerksam zu machen: Grüne T-Shirts, Plakate, Bilder – alles ist willkommen. Speziell für diesen Tag entworfene grüne Bänder gibt es in den Geschäftsstellen von AMALIE.

 

Eine Liste der teilnehmenden Bäckereien finden Sie in den Tagen vor der Aktion auf der Webseite von AMALIE.

 

 

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