Möglich wurde diese erfolgreiche Entwicklung vor allem durch eine starke Vernetzung im Sozialraum von Beginn an. So unterstützte etwa Pfarrer Einsiedler von der katholischen Kirchengemeinde in direkter Nachbarschaft das Angebot tatkräftig. Auch die Zusammenarbeit mit der Stadt Mengen verlief von Anfang an reibungslos. Darüber hinaus stand das Landratsamt Sigmaringen dem neuen Angebot kontinuierlich zur Seite.
Vielfalt im Kleinen
Beim Festakt in den Räumen der „Lebensräume für Jung und Alt“ begrüßte Christian Kiebler, Mitglied der erweiterten Geschäftsführung der Liebenau Teilhabe, zahlreiche Gäste. „Die Ambulanten Dienste sind sehr vielfältig aufgestellt, Maßstab ist hier immer, dass der Mensch im Mittelpunkt steht“, so Kiebler. Neben dem fünfköpfigen Team und der Einrichtungsleitung, nahmen auch viele Klientinnen und Klienten sowie Ehrenamtliche und Gastfamilien an der Jubiläumsfeier teil. Ein besonderes Beispiel für die langjährige Verbundenheit ist der 56-jährige Georg Wagenblast: Er gehört zu den ersten Klienten und ist den Ambulanten Diensten bis heute treu geblieben.
Stadt Mengen lebt Inklusion
Gerade im ländlichen Raum sei eine dezentrale Versorgung für Menschen mit Behinderungen von großer Bedeutung, betonte Mengens Bürgermeister Philip Schwaiger. Eine wichtige Säule sei dabei die ambulante Betreuung. „Ich bin stolz, dass wir hier in Mengen eine so gute Betreuungsstruktur haben und Inklusion mit viel Herzblut gelebt wird“, sagte Schwaiger. Als Zeichen der Anerkennung überreichte er dem Team eine selbst gebackene „Fünfzehn“ und ermutigte es: „Machen Sie weiter so.“ Sein Dank galt ebenso den zahlreichen Ehrenamtlichen und Gastfamilien, deren Engagement einen unverzichtbaren Beitrag zum Gelingen des Angebots leistet.
Heitere Momente zum Jubiläum
Für beste Unterhaltung sorgte die Ostracher Puppenbühne mit dem Stück „Des Königs verschwundene Unterhose“. Die Geschichte um den König, der seine goldene Unterhose vermisst, und seinen treuen Diener Johan brachte das Publikum zum Schmunzeln und schuf eine heitere Atmosphäre. Beim anschließenden Ausklang mit Getränken und kleinen Snacks nutzten die Gäste die Gelegenheit zum Austausch und zu persönlichen Gesprächen.

