Mit Fachwissen und Menschlichkeit
Ob in Burladingen oder Kressbronn, in Weingarten oder Mengen: In Häusern der Pflege und in Sozialstationen begleiten die Mitarbeitenden der Stiftung Liebenau ältere Menschen in einer wichtigen Lebensphase mit ihrem Fachwissen und ihrer Menschlichkeit. So kamen nun 63 von insgesamt 105 Dienstjubilarinnen und -jubilaren aus allen Himmelsrichtungen nach Tettnang-Siggenweiler, um einen besonderen Tag zu erleben – mit Sektempfang, Besichtigung des Hopfenmuseums, Ehrungen und gemeinsamem Abendessen.
In Pflege, Hauswirtschaft und Verwaltung
Die meisten von ihnen arbeiten als Pflegekräfte in den Einrichtungen. Einige sind in der Hauswirtschaft, Haustechnik und Verwaltung sowie als Einrichtungs- oder Regionalleitung tätig. Geehrt wurden Mitarbeitende mit 10, 15, 20, 25, 30, 35 und sogar 40 Jahren Zugehörigkeit. Rechnet man die Dienstjahre aller Jubilare zusammen, so ergibt dies rund 2000 Jahre!
Dank für das Engagement
„Eigentlich sind Sie Tiefwurzler“, sagte Alexander Grunewald, Geschäftsführer des Bereichs Liebenau Pflege, in Anspielung an die Hopfenpflanze, deren Wurzeln tief in das Erdreich hineinragen. „Sie sind genauso verwurzelt mit der Stiftung Liebenau. Es zeichnet uns aus, prägt uns und macht uns stark, dass wir Sie als langjährige Mitarbeitende an Bord haben“, betonte Grunewald. Er verband dies mit einem herzlichen Dank „für Ihren Einsatz, Ihr Engagement und Ihre Zugehörigkeit“.
„Sie sind ein Schatz“
Christoph Decker, Vorsitzender der Mitarbeitervertretung Liebenau Leben im Alter, zeigte sich fasziniert von den vielen Dienstjahren, in denen die Mitarbeitenden die Werte der Stiftung Liebenau verinnerlicht und verwirklicht haben. „Sie sind ein Schatz“ – mit diesen Worten würdigte er seine Kolleginnen und Kollegen. Regionalleiterin Linda Kraft betonte, dass es bei den Dienstjahren nicht nur um eine Zahl geht. Sondern: „Wir sprechen von unzähligen Begegnungen, von Menschen, die durch Sie unterstützt wurden, von Angehörigen, denen Sie Sicherheit gegeben haben, und von Kolleginnen und Kollegen, die aufeinander zählen konnten.“ Kraft dankte den Jubilarinnen und Jubilaren „für ihre Loyalität und ihr hohes Engagement“.
Kleine Anekdoten leben auf
Die Einzelehrungen der besonders langjährigen Mitarbeitenden übernahmen die jeweiligen Vorgesetzten. Deshalb war die Jubilarfeier voll gespickt mit kurzen Anekdoten über berufliche Stationen – immer in Verbindung mit einem aufrichtigen Ausdruck der Wertschätzung. So erfuhren die Anwesenden zum Beispiel, dass der Arbeitsvertrag von Claudia Schmeier-Lutkiewicz noch mit einer Schreibmaschine geschrieben worden war – vor 40 Jahren. Bei der diesjährigen Jubilarehrung war sie die dienstälteste Mitarbeiterin. Sie sagte dazu: „Man ist immer an der Stelle, an der man sein soll.“
