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Aktionswoche nimmt die Bedeutung der Heilerziehungspflege in den Fokus

Meckenbeuren/Liebenau– „#OhneFachkräfteKeineTeilhabe“: Unter diesem Motto steht eine Aktionswoche vom 20. bis 24. April 2026. Fachverbände für Menschen mit Behinderungen gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Ausbildungsstätten für Heilerziehungspflege machen in dieser Zeit bundesweit auf die unverzichtbare Bedeutung von Fachkräften in der Eingliederungshilfe aufmerksam. Auch in der Stiftung Liebenau leisten diese Fachkräfte täglich einen wertvollen Beitrag dazu, dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Sie sorgen dafür, dass Inklusion konkret erlebbar wird.

Vier Personen sitzen an einem Tisch und schauen in die Kamera.

Roland Huber (vorne li.) und Irmgard Weiland (vorne re.) sind dankbar über die Unterstützung durch die Fachkräfte der Liebenau Teilhabe.

Fachkräfte sind Gold wert

Zwei Personen mit Einschränkungen aus der Stiftung Liebenau berichten, wie wichtig die Fachkräfte persönlich für sie sind. Eine davon ist Irmgard Weiland. Sie lebt seit vielen Jahren in ihrer eigenen Wohnung in Tettnang und wird von Sophia Matheis, Sozialarbeiterin der Ambulanten Dienste, begleitet. Für Weiland ist die Unterstützung durch Heilerziehungspflegerinnen, Pflegefachkräfte, Sozialarbeiter oder Heilpädagoginnen nicht nur hilfreich, sondern essenziell. „Ohne Fachkräfte wären wir verloren“, sagt Weiland. „Sie sind Ansprechpartner, Trösterinnen, Zuhörende, Ratgeber – und manchmal auch Streitschlichter. Sie sind Gold wert und verschönern uns das Leben!“

 

Unterstützung im Alltag

Auch Roland Huber aus dem Gemeindeintegrierten Wohnen in Tettnang berichtet aus seinem Alltag: „Sie begleiten mich zu Arztbesuchen oder zu meiner Bank. Manchmal planen wir gemeinsam den Urlaub, und jeden Tag helfen sie mir beim Anziehen meiner Strümpfe.“ Besonders schätzt er jedoch, dass „sie voll gechillt sind.“ Und er freut sich mit Heilerziehungspfleger Mike Vetter auch einen männlichen Begleiter zu haben: „Unter Männern kann man manches einfach anders besprechen.“

 

Allrounder sind gefragt

Mike Vetter bestätigt das: „Manchmal ist der Austausch unter Männern leichter – das gehört auch zu unserem Beruf.“ Was seinen Arbeitsalltag so abwechslungsreich mache, sei die Vielfalt der Aufgaben: „Man ist Allrounder. Man erklärt, wie eine Spülmaschine funktioniert, unterstützt im Alltag – und weiß gleichzeitig, wann man Grenzen setzen und Entscheidungen begründen muss.“

 

Ohne Fachkräfte keine Teilhabe

Bundesweit jedoch verschärft sich der Mangel an Pflegefachkräften in der Eingliederungshilfe weiter. Zahlreiche offene Stellen und Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt. Auch in der Liebenau Teilhabe. In ihren Social-Media-Kanälen nimmt die Stiftung Liebenau daher die Aktionswoche zum Anlass, die Wichtigkeit von Fachkräften für eine inklusive Gesellschaft aus verschiedenen Blickwinkeln zu schildern.

 

 

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Pressekontakt:
Stiftung Liebenau
Abteilung Kommunikation und Marketing
Siggenweilerstr. 11 
88074 Meckenbeuren 
Telefon +49 7542 10-1181
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