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BBW Ravensburg veranstaltet zweiten Nachhaltigkeitstag

Ravensburg – Wie Nachhaltigkeit im Alltag gelingen kann, erfuhren die Teilnehmenden des zweiten Nachhaltigkeitstags Mitte Juni im Berufsbildungswerk (BBW) Adolf Aich der Stiftung Liebenau in Ravensburg ganz praxisnah. Unter dem Motto „Nachhaltigkeit zum Anfassen“ standen Ausprobieren, kreative Ideen umsetzen und die Frage, was jeder Einzelne selbst bewirken kann, im Mittelpunkt.

Gruppenbild im Wald.

Im Freien lernen ist das Schönste bei sommerlichen Temperaturen. Im grünen Klassenzimmer wurde Kräutersalz hergestellt.

Ein Mann steht vor einem Tisch und schmelzt Kerzenwachs ein.

Eines der Klassenzimmer im Berufsbildungswerk wurde zur Bienenwachswerkstatt umfunktioniert.

Zwei Personen befüllen eine Schale.

Die Lehrerin plünderte ihren Garten und stellte draußen mit einer Gruppe frisches Kräutersalz her.

Eine Frau und ein Mann reden miteinander.

Barbara Gruber vom Umweltamt Ravensburg – zuständig für Klimaschutz und Nachhaltigkeit – erklärte einem Jugendlichen den Parcours zur spielerischen Ermittlung des eigenen ökologischen Fußabdrucks.

Ausprobieren, mitmachen, selbst gestalten

Mit Workshops, Filmbeiträgen und Vorträgen bot der Arbeitskreis „Globales Lernen am BBW“ den Jugendlichen am BBW zahlreiche Gelegenheiten, nachhaltiges Handeln direkt auszuprobieren. So stellten die Teilnehmenden beispielsweise im grünen Klassenzimmer im Freien Kräutersalz her und produzierten in der Lehrküche leckere Schoko-Creme. Sie gestalteten aus gebrauchten Materialien neue Alltagsgegenstände und setzten sich mit nachhaltigen Verpackungsalternativen auseinander. Ergänzt wurde das Programm durch Informationsangebote rund um Fairtrade und die spielerische Ermittlung des persönlichen ökologischen Fußabdrucks – organisiert von Barbara Gruber vom Umweltamt Ravensburg.

 

Was Nachhaltigkeit mit Zukunft zu tun hat

Mit dem Nachhaltigkeitstag möchte das BBW junge Menschen dabei unterstützen, Verantwortung zu übernehmen und nachhaltige Entscheidungen im Alltag bewusst zu treffen. „Nachhaltigkeit ist längst ein Thema, das Gesellschaft, Arbeitswelt und persönliches Leben gleichermaßen prägt“, betonte die stellvertretende Schulleiterin Katinka Pfluger in ihrer Eröffnungsansprache. Ziel sei es, Wissen verständlich zu vermitteln und gleichzeitig selbstwirksame Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

 

Second-Hand statt Tonne

Besonderes Interesse weckte die von Teilnehmenden und Lehrkräften gemeinsam organisierte Modenschau mit Second-Hand-Kleidung, die zeigte, dass nachhaltiger Konsum kreativ, individuell und modern sein kann. Viele Besucherinnen und Besucher nahmen anschließend Kleidungsstücke oder selbst gefertigte Produkte mit nach Hause – und damit auch Inspiration für den Alltag.

 

 

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