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Bischof Dr. Klaus Krämer besucht die Stiftung Liebenau

Meckenbeuren/Friedrichshafen – Der Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Dr. Klaus Krämer, hat am vergangenen Montag die Stiftung Liebenau besucht. Begleitet wurde er von Dr. Annette Holuscha-Uhlenbrock, Caritasdirektorin der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Im Mittelpunkt des ganztägigen Besuchs standen das Kennenlernen der Stiftung Liebenau und ihrer vielfältigen Tätigkeitsfelder sowie der Austausch über aktuelle und künftige Herausforderungen sozialer Arbeit.

Elf Personen unterschiedlicher Altersgruppen in formeller Kleidung stehen nebeneinander im Freien vor Büschen und einem Gebäude, lächelnd und für ein Gruppenfoto posierend.

Beim Antrittsbesuch dabei (v.l.): Alfons Ummenhofer (Geschäftsführer Liebenau Kliniken und Teilhabe), Vorstand Dr. Berthold Broll, 2. Vorsitzender des Aufsichtsrates Paul Locherer, Aufsichtsrätin Sr. M. Birgit Reutemann, Diözesancaritasdirektorin Dr. Annette Holuscha-Uhlenbrock, Bischof Dr. Klaus Krämer, Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Joachim Senn, Aufsichtsrat Pfarrer F. J. Schänzle, Vorstand Dr. Markus Nachbaur und Bürgermeister der Gemeinde Meckenbeuren Georg Schellinger.

Gruppe von dreizehn Personen in formeller Kleidung, die vor dem Eingang eines Gebäudes mit dem Schild "Franziskuszentrum" stehen und in die Kamera lächeln.

Begleiteten den Besuch von Bischof Dr. Klaus Krämer im Franziskuszentrum (v.l.): Frank Moscherosch (Internationales Rekruiting Stiftung Liebenau), Alexander Grunewald (Geschäftsführer der Liebenauer Altenhilfegesellschaften in Deutschland), Reinhold und Aurora Kugel vom „Kressbronn-Toril-Education-Program“, die Aufsichtsräte Paul Locherer, Sr. M. Birgit Reutemann, Dr. Joachim Senn (Vorsitzender), Bischof Dr. Klaus Krämer, Oberbürgermeister der Stadt Friedrichshafen Simon Blümcke, Diözesancaritasdirektorin Dr. Annette Holuscha-Uhlenbrock, die Vorstände Dr. Berthold Broll und Dr. Markus Nachbaur sowie der Leiter des Franziskuszentrums Thomas Burghoff.

Mehrere Erwachsene stehen in einem hellen Zimmer; einige tragen formelle Kleidung, darunter ein Mann mit Priesterkragen und eine Nonne. Die Gruppe hört einer Frau zu, die spricht.

Einblicke in das Hospiz im Franziskuszentrum gab Leiterin Lea Egelkamp.

Soziale Arbeit im Wandel

Nach einer Vorstellung des Liebenauer Stiftungsverbundes tauschten sich Bischof Dr. Krämer und Dr. Holuscha-Uhlenbrock mit den Aufsichtsräten Dr. Joachim Senn, Paul Locherer, Sr. M. Birgit Reutemann und Pfarrer Sigmund F. J. Schänzle sowie den Vorständen Dr. Berthold Broll und Dr. Markus Nachbaur über aktuelle Entwicklungen und Perspektiven der Stiftung Liebenau aus. Im Mittelpunkt standen die Herausforderungen, vor denen soziale Träger angesichts steigender Kosten, des Fachkräftemangels und wachsender Anforderungen an die Finanzierung und Weiterentwicklung ihrer Angebote stehen. Dabei ging es auch um die Frage, wie soziale Arbeit langfristig verlässlich gestaltet und die Unterstützung für Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen gesichert werden kann. Einen Einblick in die Hilfen für Menschen mit Behinderungen gab zudem Alfons Ummenhofer, Geschäftsführer der Liebenau Kliniken und der Liebenau Teilhabe. Sie beruhen auf einer konsequent am einzelnen Menschen orientierten und ihm zugewandten Haltung und werden von einer engen Zusammenarbeit der verschiedenen Fachprofessionen getragen.

 

Internationale Auszubildende im Gespräch

Beim Besuch des Franziskuszentrums in Friedrichshafen erhielt Bischof Dr. Krämer Einblicke in die Pflege und tauschte sich mit jungen Menschen von den Philippinen aus. Die Stiftung Liebenau bereitet sie in Kooperation mit dem „Kressbronn-Toril-Education-Program“ bereits in ihrem Heimatland mit Deutschunterricht und kulturell auf ihre Ausbildung in Deutschland vor. Alle absolvieren ihre Ausbildung im Franziskuszentrum. Frank Moscherosch vom Internationalen Recruiting schilderte, welche Hürden internationale Pflegekräfte vor ihrer Ankunft in Deutschland überwinden müssen – insbesondere durch langwierige bürokratische Verfahren. Bischof Dr. Krämer wollte darüber hinaus wissen, wie die jungen Menschen ihren Start in Deutschland erlebten: Was war schwierig? Was empfanden sie als positiv?

 

Nähe und Begleitung am Lebensende

Den Abschluss bildete ein Besuch im Hospiz des Franziskuszentrums. Hospizleiterin Lea Egelkamp vermittelte einen anschaulichen Eindruck vom Alltag und von der Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen. Besonders beeindruckte den Bischof, dass Angehörige dank der Übernachtungsmöglichkeiten direkt im Zimmer auch in der letzten Lebensphase räumlich nah bei ihren Liebsten bleiben können.

 

Dank für den Einsatz für Menschen

Zum Abschluss des Besuchs dankte Bischof Dr. Krämer allen Mitarbeitenden der Stiftung Liebenau, die sich in den unterschiedlichen Bereichen sozialer Arbeit engagieren. Er brachte damit seine große Wertschätzung für ihren Einsatz zum Ausdruck.

 

 

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