Monsignore Huber hat die Stiftung Liebenau entscheidend geprägt. Unter seiner Leitung entwickelte sie sich zu dem modernen Sozial-, Gesundheits- und Bildungsunternehmen, das sie heute ist. Mit seinen wegweisenden Impulsen für die fachliche, strukturelle und bauliche Erneuerung der Stiftung Liebenau war er oftmals seiner Zeit voraus. Von seinem Wirken zeugen bis heute viele soziale Angebote und Dienste. Mit der Gründung des Instituts für Soziale Berufe ist es ihm gelungen, tragfähige Strukturen für eine Professionalisierung der sozialen Arbeit zu schaffen.
In stetem Bemühen um verbesserte Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderungen initiierte er Verbände und knüpfte Netzwerke. Dabei ging es ihm in seinem Denken und Handeln stets um die Menschen, um ein respekt- und würdevolles Umgehen im Miteinander und darum, dass jeder Mensch seinen Entfaltungsraum in der Gemeinschaft findet. Getragen von dieser Idee gab er der Stiftung Liebenau ihr Leitwort, das bis heute trägt: In unserer Mitte – Der Mensch.
- Direktor und Vorstand der Stiftung Liebenau von 1968 bis 1996
- Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse
- Ehrendoktor im Fachbereich „Katholische Theologie“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main
- Träger des Ehrenzeichens der Stiftung Liebenau
In der Stiftung Liebenau wird Monsignore Huber unvergessen bleiben.
In tiefer Dankbarkeit und ehrendem Gedenken
Für den Aufsichtsrat
Dr. Joachim Senn, Vorsitzender
Paul Locherer, Stv. Vorsitzender
Der Vorstand
Dr. Berthold Broll
Dr. Markus Nachbaur
Für die Mitarbeitervertretung
Markus Ebenhoch
Susanne Droste-Gräff
