Schrittweise Umsetzung über mehrere Jahre
Die geplanten Maßnahmen erstrecken sich über einen längeren Zeitraum und werden etappenweise umgesetzt. Voraussetzung dafür sind umfangreiche Abstimmungen und Genehmigungsverfahren mit den zuständigen Behörden auf Kommunal- und Landesebene. Erste vorbereitende Arbeiten, wie der Neubau der Infrastrukturtrasse auf dem weitläufigen Gelände, sind für die kommenden Monate vorgesehen.
Gebäude entsprechen nicht mehr heutigen Anforderungen
Viele der bestehenden Gebäude sind in die Jahre gekommen und erfüllen aktuelle bauliche und gesetzliche Anforderungen nur noch eingeschränkt. Eine umfassende Sanierung ist in vielen Fällen wirtschaftlich und baulich nicht sinnvoll. So stellte bereits das Schwimmbad 2023 den Betrieb endgültig ein. Vor diesem Hintergrund hat sich die Stiftung Liebenau dazu entschieden, Teile des Bestands perspektivisch zurückzubauen und in Teilen durch Neubauten von Wohnhäusern für Kinder, Jugendliche und erwachsene Menschen mit Einschränkungen sowie weiteren Funktionsgebäuden zu ersetzen. In den kommenden Jahren sind Gesamtinvestitionen in Höhe von rund 40 Millionen Euro geplant.
Standort mit Tradition und Zukunft
„Der Hegenberg ist ein bedeutender Standort der Stiftung Liebenau mit einer langen Tradition“, hebt Stiftungsvorstand Dr. Markus Nachbaur hervor. Und das wird auch in Zukunft so bleiben: „Wir entwickeln den Hegenberg zu einem modernen Fach- und Kompetenzzentrum weiter.“ Ziel der Weiterentwicklung ist es, die bestehenden Wohn-, Assistenz- und Versorgungsangebote für Menschen mit Einschränkungen und hohem Unterstützungsbedarf zukunftsfähig aufzustellen. „Dazu intensivieren die bereits heute am Standort kooperierende Liebenau Teilhabe und Liebenau Kliniken ihre fachliche Zusammenarbeit kontinuierlich“, verdeutlicht Nachbaur.
Fortlaufende Information
Die Umsetzung der Vorhaben wird sich voraussichtlich bis in die frühen 2030er Jahre erstrecken. Während der verschiedenen Bauphasen kann es zeitweise zu Einschränkungen kommen. Die Stiftung Liebenau wird Mitarbeitende, Klientinnen und Klienten, Angehörige sowie die Nachbarschaft fortlaufend über den Stand der Planungen informieren und auch den Austausch mit der Gemeinde Meckenbeuren fortsetzen.
