Gedenken im Gottesdienst
Das Patrozinium begann mit einem gut besuchten Gottesdienst in der Kapelle des Hauses. Ein prächtiger Blumenschmuck, liebevoll von der Hausleitung arrangiert, verlieh dem Bild des Heiligen eine besondere Strahlkraft und schuf eine freundliche Atmosphäre. Pallottinerpater Peter Hinsen, selbst Bewohner des Hauses, zeichnete in seiner Predigt ein eindrucksvolles Bild des heiligen Vinzenz Pallotti (1795–1850). Er beschrieb ihn als einen Menschen, der mit sich selbst rang und anderen nicht immer leicht erschien – und der dennoch in Gott die „unendliche Liebe“ entdeckte. Diese Erfahrung wurde für Pallotti zur Quelle seiner Kraft, mit der er sich unermüdlich für Schwache, Kranke und Ausgegrenzte einsetzte. „So wurde dieser kleine Mann zu einem großen Liebhaber Gottes und der Menschen“, fasste Pater Hinsen zusammen.
Feierliche Stimmung
Im Anschluss an den Gottesdienst erwartete die Bewohnerinnen und Bewohner ein festliches Mittagessen. Einrichtungsleiterin Andrea Bakalikova nahm am Mittagstisch der Pallottiner-Patres in der Seniorenstation teil und setzte damit ein wertschätzendes Zeichen der Verbundenheit. Auch der Nachmittag stand im Zeichen der Gemeinschaft. Bei Kaffee und Kuchen herrschte eine fröhliche Stimmung im Haus der Pflege St. Vinzenz Palotti, die nahtlos in das Konzert überging, zu dem Sozialbetreuerin Kerstin Selchow eingeladen hatte. Das Geschwisterpaar Marhart und Frank füllte das Foyer mit bekannten Melodien für Klavier und Trompete – ein musikalischer Genuss, der viele zum spontanen Mitsingen bewegte. Großes Lob erhielten Hauswirtschaftsleiterin Cordula Steier und ihr Team für die liebevolle Gestaltung des gesamten Rahmens. Den stimmungsvollen Abschluss bildete das gemeinsame Lied „Kein schöner Land in dieser Zeit“, das den besonderen Tag treffend widerspiegelte.
