Das waren die Inhalte des Kurses
Der Einführungskurs erstreckte sich über sechs Monate und öffnete den 14 Teilnehmenden die Tür zu den vielen Facetten der hospizlichen Begleitung. Im Mittelpunkt stand die persönliche Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie und der eigenen Endlichkeit – ein intensiver Prozess, der den Blick auf das Leben und Sterben verändert. Genauso wichtig waren praktische Grundlagen: der einfühlsame Umgang mit schwerkranken Menschen, zentrale Kompetenzen der Sterbebegleitung sowie Einblicke in die palliative Versorgung zu Hause und die Arbeit im Hospiz. Auch die pflegerische Unterstützung am Krankenbett spielte eine Rolle, ebenso wie die Seelsorge am Lebensende, die vielen Betroffenen und Angehörigen Halt gibt. Ergänzt wurde der Kurs durch spannende Einblicke in Bestattungskultur, hilfreiche Rituale und das Erleben von Trauer – verbunden mit Möglichkeiten einer unterstützenden Trauerbegleitung.
So erlebten die Teilnehmenden den Kurs
Was zu Beginn noch mit großem Respekt vor dem Thema Sterben und Tod begann, entwickelte sich schnell zu echter Begeisterung. Die Teilnehmenden erlebten den Kurs als tiefgehende persönliche und fachliche Bereicherung. Nun starten sie – begleitet und gut vorbereitet – in die praktische Arbeit des Ehrenamts im Hospizdienst. Geleitet wurde der Kurs von den beiden Koordinatorinnen des Ambulanten Hospizdienstes Friedrichshafen, Birgitta Radau und Corinna Sollbach, die die Gruppe mit Erfahrung, Empathie und viel Engagement durch die sechs Monate führten.
Neuer Kurs
Auch im kommenden Jahr wird wieder ein Einführungskurs für ein Ehrenamt in der hospizlichen Begleitung angeboten. Interessierte erhalten Informationen über die Arbeit des Ambulanten Hospizdienstes, über Trauerangebote sowie den Letzte-Hilfe-Kurs bei: Birgitta Radau, Telefon 0173/3711226 und Corinna Sollbach, Telefon 0175/26219 45.

