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Neue WIR mittendrin zum Thema Arbeit erschienen

Meckenbeuren/Liebenau - „Arbeit ist nicht nur ein Mittel zum Lebensunterhalt, sondern auch eine Grundvoraussetzung für soziale Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben“ sagt Bundesministerin für Arbeit und Soziales Bärbel Bas als Gastautorin in der neusten Ausgabe der WIR mittendrin. Mit dem Schwerpunktthema Arbeit erscheint die WIR mittendrin zum Europäischen Protesttag der Menschen mit Behinderungen am 5. Mai.

Zwei Frauen sitzen an einem Tisch und schauen in eine Zeitung.

Extreme Veränderung der Arbeit in den Industrienationen

Arbeitswelten verändern sich rasant, auch für Menschen mit Einschränkungen. Betrachtet man historische Fotos mit Menschen mit Behinderungen, sind sie meist in der Land- und Forstwirtschaft oder im hauswirtschaftlichen Bereich zu sehen: beim Heu gabeln, beim Brot backen oder Wäsche bügeln. Fotos aus früheren Jahrzehnten stammen oft aus der agrarisch geprägten Gesellschaft und die Arbeitskraft von Menschen mit Einschränkungen diente vornehmlich der Selbstversorgung der Einrichtungen, in denen sie lebten. Ihre „Verwahrung“ und die Fürsorge wurden dann ersetzt durch die Prinzipien von Selbstbestimmung und Gleichstellung. Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg ist die UN-Behindertenrechtskonvention, die dies ausformuliert.

 

Arbeitsmöglichkeiten sind vielfältiger geworden

Auch ihre Arbeitsmöglichkeiten wurden nach und nach differenzierter. Heute gibt es neben der Montage oder der Kommissionierung im Auftrag von Unternehmen der freien Wirtschaft Tätigkeiten zum Beispiel im Gartenbau oder dem Kreativbereich. Technologisierung und Digitalisierung haben ebenfalls neue Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Handicap geschaffen. Teilhabe inbegriffen.

 

Bärbel Bas: Nachholbedarf bei Gleichstellung

Doch der Weg ist längst nicht zu Ende. Im Schwerpunkt berichtet Bundesministerin Bärbel Bas, was sich die Regierung im Koalitionsvertrag zum Ziel gesetzt hat, um Menschen mit Einschränkungen gleichgestellt in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Dass hier noch Nachholbedarf ist, verdeutlicht auch das aktuelle Inklusionsbarometer Arbeit von Aktion Mensch. Berichte und Reportagen verschiedener Träger im Raum Bodensee-Oberschwaben greifen das Thema Arbeit aus verschiedenen Perspektiven auf. Außerdem schildern Menschen mit und ohne Behinderungen, wie gut es sich anfühlt, an der Arbeitswelt teilzuhaben und wie es ist, aus ihr auszuscheiden.

 

Die WIR mittendrin, die Zeitung von Menschen mit und ohne Behinderungen, wird von der Liebenau Teilhabe herausgegeben und zweimal im Jahr – Anfang Mai und Anfang Dezember – der Ausgabe A der Schwäbischen Zeitung beigelegt.

 

„WIR mittendrin“ lesen

Interesse geweckt? Lassen Sie sich inspirieren und lesen die Zeitung hier >. Wollen Sie gedruckte Exemplare lesen, wenden Sie sich bitte an Anne Luuka, Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit der Liebenau Teilhabe: anne.luuka(at)stiftung-liebenau.de

 

 

Bunt, fachlich fundiert und voller Leben: Erfahren Sie in Interviews und Reportagen mehr über unsere spannende Arbeit in unseren Themendossiers >

 


Pressekontakt:
Stiftung Liebenau
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