Seitlich streichen für weitere Aufgabenfelder <>

Dank KoBV: Stabile Treppe für den Bauwagen des Dorfvereins „Wir im Kau“

Der Dorfverein „Wir im Kau“ darf sich über einen neuen Treppenzugang zu seinem Bauwagen freuen, der für unterschiedliche Veranstaltungen genutzt werden kann. Sieben junge Menschen, die an der „Kooperative Berufliche Bildung und Vorbereitung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt“ (KoBV) der Stiftung Liebenau und Arkade Pauline 13 teilnehmen, haben bei ihrer dualen Maßnahme zusammen mit Zimmerei-Auszubildenden aus dem ersten Lehrjahr diese imposante Treppe gebaut.

Erna Joos (von links), Sepp Hündorf, Michael Neubold, Ulrike Rinderer und Teilnehmende der „Kooperative Berufliche Bildung und Vorbereitung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt“ (KoBV) stehen auf der neugebauten Treppe.

Erna Joos (von links), Sepp Hündorf, Michael Neubold, Ulrike Rinderer und Teilnehmende der „Kooperative Berufliche Bildung und Vorbereitung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt“ (KoBV) stehen auf der neugebauten Treppe.

Fit für den allgemeinen Arbeitsmarkt

Bei der KoBV werden Schulabgängerinnen und -abgänger, die einen Abschluss an einem Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum erreicht und eine Berufsvorbereitende Einrichtung (BVE) absolviert haben, fit gemacht für einen Start in den Beruf. Während der KoBV-Maßnahme lernen sie, auf was es im Job ankommt. Sie entdecken ihre Talente und Fähigkeiten, üben wichtige Dinge, bei denen sie noch Unterstützung brauchen, und werden so optimal auf die Teilhabe am Arbeitsleben vorbereitet.

 

Duale Maßnahme

Die KoBV wird im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit von Bildungsträgern durchgeführt und dauert in der Regel maximal 18 Monate. Dabei findet die praktische Erprobung an drei Tagen in der Woche in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes statt. Der berufsbezogene Unterricht erfolgt an einer regulären Berufsschule auf der Basis eines extra für KoBV entwickelten modularen Lehrplans. Auch der individuelle berufliche Bildungsbedarf der Teilnehmenden, wie er sich in der betrieblichen Praxis zeigt, wird konsequent aufgegriffen und unterstützt.

 

Hand in Hand zum Ziel

Damit eine Vermittlung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt gelingen kann, benötigt man viele Mitwirkende. Ulrike Rinderer (Diplomsozialpädagogin Arkade 13) und Sepp Hündorf (Arbeitserzieher Stiftung Liebenau) suchen Betriebe, die für ein Praktikum in Frage kommen, und führen sie mit den Teilnehmenden an der KoVB zusammen. Dafür eignen sich Arbeitsstellen beispielsweise in der Montage, im Lager oder bei der Verpackung, in Gärtnereien, Kindergärten, Altenheimen, in der Küche oder im Supermarkt. Michael Neubold, Klassenlehrer an der Claude-Dornier-Schule, ist federführend für die schulische Ausbildung zuständig. Zusammen mit ihm wurde die Treppe für den Bauwagen des Vereins Wir im Kau gezimmert.

 

Integrationsfachdienst

Unterstützt werden sie dabei vom Integrationsfachdienst (IFD), damit die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben gelingt. Die Arbeitsverhältnisse auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sollten nachhaltig sein, sodass die Anforderungen am Arbeitsplatz und die Fähigkeiten der Menschen mit Behinderungen möglichst gut zusammenpassen müssen. Wenn dieses Austauschverhältnis ins Wanken gerät, kann der IFD sowohl für die persönliche Einzelberatung wie auch für die Moderation zwischen Anbietern der Praktika und Arbeitnehmenden zu Rate gezogen werden.

 

 

Inklusion ist bunt, vielfältig – und niemals langweilig. Wie lebendig Inklusion in der Stiftung Liebenau umgesetzt wird, lesen Sie in unserem Newsletter „Liebenau inklusiv“ > 

 


Pressekontakt:
Stiftung Liebenau
Abteilung Kommunikation und Marketing
Siggenweilerstr. 11 
88074 Meckenbeuren 
Telefon +49 7542 10-1181
presse@stiftung-liebenau.de