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Radio 7 Drachenkinder spenden 20.000 Euro an den Kinderhospizdienst AMALIE

MECKENBEUREN-LIEBENAU – Eine großzügige Spende erhielt der Kinderhospizdienst AMALIE von Radio 7 Drachenkinder. Die Kooperationspartner Malteser und Stiftung Liebenau freuten sich gleichermaßen, dass ihr gemeinsames Projekt AMALIE erneut so stattlich bedacht wurde. Finanziert wird damit überwiegend die Ausbildung von ehrenamtlichen Paten, ohne die die Arbeit nicht möglich wäre.

Vorwiegend für die Ausbildung der AMALIE-Paten wird die großzügige Spende der Radio 7 Drachenkinder verwendet werden (v. li.): Vitus Graf von Waldburg-Zeil (Malteser), Elisabeth Mogg (AMALIE-Koordinatorin im Landkreis Ravensburg), Ursula Schuhmacher (Leiterin der Radio 7 Drachenkinder) und Markus Wursthorn (Stiftung Liebenau).

Eine schwierige Zeit liegt hinter den Koordinatorinnen, den Ehrenamtlichen von AMALIE und den betreuten Familien. „Der so wichtige direkte Kontakt zwischen den Familien und den ehrenamtlich Engagierten fand pandemiebedingt oftmals drei bis vier Monate und sogar bis zu einem halben Jahr nicht statt“, schildert Elisabeth Mogg, Koordinatorin für den Landkreis Ravensburg. Doch die Ehrenamtlichen haben sich einiges einfallen lassen: So vielfältig die Familien sind, so vielfältig waren auch hier die Ideen. Manche trafen sich draußen, manche brachten Spiele in die Gärten der Familien. Auch Videokonferenzen wurden genutzt. Und an Weihnachten und zu Ostern gab es Päckchen.

 

Normalität ermöglichen

„Nicht nur in der Pandemie braucht das ganze System betroffener Familien Hilfe. Es ist wichtig, dass jemand kommt, der sich auskennt und der an die Bedürfnisse der jeweiligen Familie anknüpfen kann. Diese Hilfe übernimmt AMALIE, und deshalb unterstützen die Radio 7 Drachenkinder dieses Engagement bereits seit vielen Jahren“ erläutert Ursula Schuhmacher, Leiterin der Radio 7 Drachenkinder. Radio 7 Drachenkinder – das sind kranke, behinderte und traumatisierte Kinder und Jugendliche aus dem Sendegebiet von Radio 7.

 

Nachwuchs erwünscht

31 Familien werden zurzeit im Bodenseekreis und im Landkreis Ravensburg betreut. Die Ehrenamtlichen, bei AMALIE Patinnen und Paten genannt, durchlaufen zunächst eine Ausbildung, bevor sie „entsendet“ werden. „Es existiert zwar aktuell eine Warteliste, aber wir wissen auch, dass langjährige Paten sich in absehbarer Zeit altersbedingt zurückziehen werden“, so Mogg. Nachwuchs sei daher dringend nötig. Gut zuhören zu können sei die wichtigste Eigenschaft, die jemand mitbringen müsse.

 

Kindertrauergruppen

„Ich bin nicht allein auf der Welt mit einer Verlusterfahrung und kann mit anderen Betroffenen darüber reden “, so fasst Vitus Graf von Waldburg-Zeil von den Maltesern den Kerngedanken der Arbeit von AMALIE zusammen. Das gelte sowohl für Geschwister des lebensbedrohlich erkrankten Kindes als auch für die Eltern. Für Kinder gibt es inzwischen eigene Kindertrauergruppen.

 

Wertvolle Arbeit

„Wenn wir in Kürze die nächsten Patinnen und Paten entsenden, stehe ich ihnen demütig gegenüber und bin dankbar, dass wir mit unserer Kooperation diese wertvolle Arbeit unterstützen können“, so Markus Wursthorn von der Stiftung Liebenau.

 

 

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Pressekontakt:
Stiftung Liebenau
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